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Im Sonnenlicht glitzern die Herzenstränen

in jedem blinkt ein Stück Seele von Dir

in mir ist ein kribbeln - in mir ist ein sehnen

es ist wie ein buntes Bildergewirr

ich seh’ Deine Augen

ich sehn’ Deinen Mund

zu was frag’ ich soll ich noch taugen

ich lauf’ wie ein Kirmespferd

im Kreise stets rund

die Spur meiner Seele wird tiefer und tief

des Tages Licht wird immer minder

mein Inneres hängt schon wolkenschief

mein Herz scheint wie ein fleckiger Binder

zertreten zertrampelt

so komm ich mir vor

ich kann nur noch leise Dich rufen

ich seh’ in der Höhe der Liebe Tor

und bau mir jetzt eherne Stufen

 

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Spürst Du

wie Dein Sehnen die Knitter verliert

spürst Du

das Dein inneres Ich nicht mehr friert

spürst Du

ein fröhliches Wiedererwachen

spürst Du

die Freude die Worte Dir machen

die Worte

die Vergang’nes beschreiben

die Worte

die den Nebel vertreiben

den Nebel

auf Seelen- und Herzenswänden

plötzlich hältst Du Dich selbst in den Händen

plötzlich ist alles sonnengoldklar

nichts und niemand

kann Dich mehr schrecken

ganz gleich

wie es  in der Vergangenheit war

 

© ee

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Heinrich träumt

in verwegenen Träumen

macht im Traum alles das

was er sonst nicht gedurft

er liegt verträumt

unter blühenden Bäumen

an die er sonst blicklos vorbei geschlurft

er nascht an schwellenden Süßigkeiten

er kostet von verbotenen Früchten

die alle ihm den Himmel bereiten

den Himmel gefüllt mit drängenden Süchten

er schlägt sich den Bauch

bis obenhin voll

und findet das Ganze

berauschend und toll

er hört in den Bäumen

die Lachtauben gurren

dabei ist sein Magen

nur schrecklich am knurren

 

© ee

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Wer dem Verstand das Recht einräumt

das Leben zu bestimmen

hat jeden Traum schnell ausgeträumt

sieht ihn im Staub zerrinnen

Verstand  und Liebe sind sich gram

sie könn’n sich nicht verstehen

weil vom Verstand nie Gutes  kam

nicht Gutes kann mit ihm beginnen

laß stets der Liebe Hoheit walten

weis’ den Verstand auf seinen Platz

nur so kann Leben sich entfalten

nur so bewahrst du Herzens Schatz

Verstand hat  Kriege ausgelöst

Verstand hat Welt verschandelt

bei zuviel Verstand die Liebe döst

und alles wird in Nacht verwandelt

drum laß dein Herz als erstes sprechen

bei allem was geschieht

sonst wird dir Herz und Seele brechen

und dir die Liebe flieht

 

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Einer Mutter Herz hört niemals auf zu bangen

einer Mutter Herz ist ständig auf der Hut

einer Mutter Herz kann in das Feuer langen

nur ein Mutterherz hat soviel Mut

ein Mutterherz wird niemals sich verbiegen

ein Mutterherz verkauft sich nicht

ein Mutterherz wird erst am Boden liegen

wenn ihm ein Herz die Seele bricht

ein Mutterherz ist stark wie glühend Eisen

ein Mutterherz ist zart wie frischer Schnee

ein Mutterherz es braucht nicht zu beweisen

dass es das Glück fühlt und auch Weh’

ein Mutterherz das sollte man verehren

ein Mutterherz verdient nur Liebe pur

dem Mutterherzen sollt’ man nichts verwehren

denn Mutterherzen  folgen deiner Spur …

 

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Sehnsucht  . . .

 

 

Es waren lange Stunden

in dieser langen Nacht

nie hab ich so empfunden

wenn ich allein gewacht

 

 

Doch seit ich weiß, dich gibt es

da fehlt mir deine Nähe

ich warte in der Tage Lauf

daß ich dich endlich sehe

 

 

Und wenn mir denn dein Wort nicht lacht

deine streichelnd Seele

ist mir, als wenn die Hölle kracht

sich freut wenn ich mich quäle

 

 

Ein Zittern fährt mir durch die Glieder

im Kopf  da hab ich Wachspapier

nur eins im Sinn

wann hör ich wieder

dein liebend’ Wort

 das Glück von dir

ee

 

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Schönheit . . .

 

Schönheit ist nicht zu bereden -

Schönheit ist nicht zu bemalen,

Schönheit ist nur zu erleben -

oftmals unter Liebesqualen.

 

Schönheit - das ist inn’rer Wert -

Schönheit das ist gold’ner Schimmer,

Schönheit sich nach innen kehrt -

für den Moment - und auch für immer.

 

Schönheit ist dein an mich denken -

Schönheit ist dein lieber Blick,

Schönheit - das ist dein mich lenken -

Und führt mich stets zu dir zurück.

 

Schönheit - das ist dein dich geben -

Schönheit ist das Glück in mir,

Schönheit ist mein in dir leben -

mein Streben stets nur hin zu dir.

 

Schönheit, mein Schatz - wird immer schön sein -

gleich, wie lang’ es sie schon gibt,

Schönheit ist wie Feuerschein -

solange man sich innig liebt …

 

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Schön . . .

 

 

Um mich her nur blaue Leichte -

rosa Wolken zogen dahin,

mir war, als ob ein Engel geigte -

mir ist, als ob ich flüchtig bin.

 

 

In mir drin ist Festtagslaune -

runde Träume - bunt gemalt,

ich bestell mir Watteschäume -

weiß noch nicht, wer sie bezahlt.

 

 

Genieße sie mit allen Sinnen -

bin rundherum ein glücklich Kind,

ich räkel mich auf kühlem Linnen -

mit jeder Hand ich Liebe find’.

 

 

Ich gleite sachte in ein Traumland -

nichts stößt mich an - nichts hindert mich,

es hält mich nur ein rosa Schmuckband -

aus deiner Hand - ich liebe dich.

 

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