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Nacht

kriecht durch des Denkens Schächte

Nacht

füllt jeden Seelenspalt

Nacht

schützt all die bösen Mächte

die fühlensleer und herzenskalt

Nacht

hüllt sehnend Glücksverlangen

in seidig blauen Mantel ein

Nacht

nimmt Angst und Herzensbangen

wenn hell erstrahlt

der Liebe Schein

 

ewald eden


 

 

  

Spürst Du

wie Dein Sehnen die Knitter verliert

spürst Du

das Dein inneres Ich nicht mehr friert

spürst Du

ein fröhliches Wiedererwachen

spürst Du

die Freude die Worte Dir machen

die Worte

die Vergang’nes beschreiben

die Worte

die den Nebel vertreiben

den Nebel

auf Seelen- und Herzenswänden

plötzlich hältst Du Dich selbst in den Händen

plötzlich ist alles sonnengoldklar

nichts und niemand

kann Dich mehr schrecken

ganz gleich

wie es  in der Vergangenheit war

 

ewald eden


 

 

  

Ein kleiner Zwanzigtonnenwal

der nahm Kurs auf Rio

zum Karneval

er wollte einmal

am Zuckerhut Samba tanzen

wollt’ einmal vergessen

des Lebens Bedrücken

wollt’ Orgien feiern mit Wanzen und Mücken

wollt’ einmal

die Kaffeebraunen und Schönen

ganz zärtlich 

mit seinen Flossen verwöhnen

er schwamm um den Globus

schwamm durch alle sieben Meere

bei Feuerland

da nahm er die letzte Kehre

doch als er in Rio angekommen

hat das Schicksal

ihm alle Freude genommen

der Karneval

er war längst schon zu Ende

was einzig ihm blieb

war eine lustlose Wende

 

© ee 2005


 

 

 

Die Fastenkur

  

Heinrich träumt

in verwegenen Träumen

macht im Traum alles das

was er sonst nicht gedurft

er liegt verträumt

unter blühenden Bäumen

an die er sonst blicklos vorbei geschlurft

er nascht an schwellenden Süßigkeiten

er kostet von verbotenen Früchten

die alle ihm den Himmel bereiten

den Himmel gefüllt mit drängenden Süchten

er schlägt sich den Bauch

bis obenhin voll

und findet das Ganze

berauschend und toll

er hört in den Bäumen

die Lachtauben gurren

dabei ist sein Magen

nur schrecklich am knurren

 

© ee 2005


 

 

 Es geht in die Kur

 

Oh Gott – stöhnt verzweifelt der Rock Nummer zehn

wie soll es mir erst auf der Reise ergeh’n

ich hab’ jetzt schon Falten und knittrige Beulen

ich könnt’ auf der Stelle beginnen zu heulen

du hast es noch gut auf der ob’ren Etage

sagt der linke Schuh vom zwanzigsten Paar

ich werd’ gedrückt und gebürstet

hier in der untersten Ecke seh’ ich gar nicht mehr klar

hört nur auf zu klagen

krächzt heiser das Spitzendessous

ich träum nur noch von Tagen in himmlischer Ruh’

von Stunden in denen ich Haut unter mir fühle

mal in heißer Begierde - mal in wonniger Kühle

dazwischen piepst greinend der elfte BH

ich weiß nicht was heut’ mit mir

geschah

sonst umhülle ich zärtlich schwellende  Brüste

die prallste Lust füllt mich aus

ach wenn ich endlich bloß wüsste

warum man mich wegsperrt - oh Graus

wir werden ganz irr

hauchen verzweifelt die Strapse

unter diesem Kleidergewirr

sind wir bald reif für die Klapse

und alle gemeinsam geh’n sie auf Reisen

um dem Weibe zu dienen auf vielerlei Weisen

 

 


  

Hure

 

ein Wort von Männern erfunden

um verächtlich zu machen die Frau

die gezeichnet von todtiefen Wunden

flieht vor der männlichen Schau

die das einzige

was ihr häufig geblieben

als Waffe einsetzt

mit Verachtung bewehrt

um damit die Männer zu schieben

’mal linksrum

’mal rechtsrum

und auch ’mal verkehrt

schaut in die Seelen der Frauen

um zu wissen

was mit ihnen gescheh’n

ihr werdet euch dann

nicht mehr trauen

Frauen als Huren zu seh’n

 

© ee 2005

 

 

Ich  hab’ im Gedächtnis

eine blecherne Dose

sie stand stets zu Hause

im Küchenschrank

den Deckel zierte

eine dickgelbe Rose

die Ränder

sie waren vom angreifen blank

in die Dose tat Mutter

manch’ kupfernen Nickel

mühsam

vom schmalen Haushaltsgeld abgespart

einmal im Jahr

nahm sie die Dose beim Wickel

und ich durfte zum Rummel

zur Schiffschaukelfahrt

sogar für ’nen Lutscher -

eine Zuckerstange

in ganz bunten Farben -

reichte das Geld

aus der Pfennigschatulle

zuletzt war ich noch

ein glücklicher Kutscher

der zu Orgelmusik

und Marktschreiers Gebrulle

über die Rücken

der bunten Holzpferde kroch

 

© ee 2005


 

 

 

  

Tingeltangel hab’ ich im Ohr

rumgehopse

und verhalten kicherndes Lachen

es kommt mir

in meinem Fühlen so vor

als  würde ich noch mal

die ersten tastenden Schritte machen

hinaus aus der Kindheit

sicherem Raum

hinaus in den Garten des Lebens

als suchte ich noch mal den Apfelbaum

denn ich suchte ihn immer vergebens

den Apfelbaum

mit den verlockenden Früchten

von dem man die schönsten Dinge erzählt

das Glück zu finden

in den sehnenden Süchten

das hat mir mein ganzes Leben gefehlt

 

© ee 2005


 

 

 

Der Eismann kommt

Mama der Eismann

ich hab’ ihn ganz deutlich klingeln gehört

für ’nen klimpernden Fünfer

oder ist es ’nen Groschen

gibt’s Eis

das die kindlichen Herzen betört

der kleine Steppke

mit den rutschenden Strümpfen

schaut seine Mama

von unten ’rauf  an

er spielt mit Gefühlen

sucht vergebens nach Trümpfen

und fängt dann leise zu weinen an

die Mama kann ihm

den Fünfer nicht geben

den Groschen schon gar nicht

denn dann gäb’s kein Brot

so lehrt schon den Kleinen

das tägliche Leben

verzichten auf Freuden

aus bitterer Not

 

© ee 2005


 

  

Der Schulmeister Stücken

korrekt gekleidet

betritt er stocksteif das Klassenzimmer

wie jeden Morgen

auf die Minute um acht

es schmerzt ihn der Rücken

weswegen er leidet

ohne Gewimmer

selbst wenn von den Rangen

schon mal wer lacht

zuallererst

gleich nach dem lauten

guten Morgen Herr Lehrer

und dem gemeinsamen Singen

wird die „wer da ist“ Liste verlesen

auf jeden Namen

ein zackiges springen

auf jeden Namen

tönt laut ein Hier

dann fragt er

warum wer nicht da gewesen

und ob niemand vergessen

sein Essengeschirr

als das alles erledigt

die Form ist gewahrt

folgt eine scharfe Gardinenpredigt

die so lang ist

wie Methusalems Bart

irgendwer hat beim Direktor

eine Scheibe zerdeppert

dem regnet’s jetzt

in den Abtritt hinein

im Lehrerzimmer

hat’s tüchtig gescheppert

da flog ein verirrter Lederball rein

und dann kommt ’ne Sache

oh Schreck und Graus

die schlägt doch dem Fasse den Boden aus

wer das getan hat

das will er nun wissen

da hat doch jemand ganz ungeniert

dem Hausmeister Frühwirt

in den Kochtopf geschissen

 

© ee 2005


 

 

  

Der Nebel schleicht

wie eine streunende Katze

über die  Dächer der Stadt

lautlos grinst

wie eine höhnische Fratze

der flackernde Himmel

mal blitzend – mal matt

Geschützdonner

rollt zerhackt über die Felder

es riecht nach Vernichtung

nach grinsendem Tod

das Wüten hat

keine bestimmende Richtung

es taucht alles und jedes

in bittere Not

von fern übers Wasser

sind sie gekommen

weil irgendwer meint

es wär’ an der Zeit

an der Zeit daß dem Leben

das Leben genommen

an der Zeit

dass Menschheit wieder mal weint

 

© ee  2005

 

 

 

Warum kämpfst du

so viele Kämpfe mit dir

warum achtest du so

auf das flüstern der andern

betracht’ es als das was es ist

nämlich wirr

und laß es ganz schlicht

in das Nirgendwo wandern

es sind oft nur Bilder

verzweifelter Sehnsucht

die immer vergeblich

und nie sich erfüllt

sie wird ganz gewiß nicht

durch falsches malen gestillt

laß dich durch nichts

aus der Richtung lenken

gleich was man sich

für dich fälschlich ersehnt

und hab keine Furcht

auch mal Freunde zu kränken

zu schnell ist sonst

dein eigenes Ich überdehnt

ee


 

 

 

Ich werde gleich wieder träumen von dir

ich pflück’ dir die Sterne

vom Himmel der Liebe

ich fliege mit dir

in der Wolken Revier

du weckst in mir lüsterne Triebe

Du weckst in mir vieles

das ich glaubt’ verschollen

Du weckst in mir

das herrlichste Wollen

Du weckst in mir

die Sehnsucht nach Leben

die ich irgendwie schon aufgegeben

Du bist mein Lebenselixier

und dafür Liebste

danke ich Dir

ee

 

 

  

Grenzen . . .

Was ist es das uns wortlos macht

ist es das heut der Himmel lacht

oder ist es nur das Staunen

über unseres Schöpfers Launen

wir können forschen spüren machen

erfinden schon die tollsten Sachen

viele Dinge dieser Welt

bekommen wir trotzdem nicht für Geld

auch wenn wir es nicht akzeptieren

und wenn wir noch soviel probieren

die Liebe bleibt ‘ne Himmelsmacht

die nur der Herrgott möglich macht

ee


 

 

Denk mal . . .

 

Hochgelobt und tief gefallen

es können nur Momente sein

heute noch in Freuden schallen

morgen in Trübsal winzig klein

 

Drum bist du auf dem Weg nach oben

halt stückweis vor dem Gipfel ein

man wird dich wohl nicht endlos loben

dein Fall wird endlich kürzer sein

 

Beschränkung unseres eignen Lebens

ist härter als manch Hungertag

drum danke stets für Gottes Segen

wenn du dich mal bescheiden magst

 

Ellbogen werden oft genutzt

 zur Schaffung freier Gassen

bis jemand deinen Anspruch stutzt

und du wirst fall’n gelassen

 

Kommt der Fall aus großer Höh’

zerschlägt er dir die Glieder

war der Absturz in der Näh’

find’st du dich heile wieder

ee


 

 

Der Ausbruch . . .

 

Die kleinen Wellen der Gefühle

kribbeln mir durch Sinn und Bauch

mein Herz sitzt plötzlich zwischen Stühle

im Kopfe nur noch schwarzer Rauch

 

Frag’ was ist mit mir geschehen

ich weiß es nicht - bin ahnungslos

die Erd’ scheint sich um mich zu drehen

ich sitz’ auf einem winzig’ Floß

 

Vor meinen Augen zucken Blitze

erhellen mir Momente nur

ich hoff’ - es macht nur jemand Witze

und fährt mit mir ‘ne Höllentour

 

Abrupt jedoch muß ich erkennen

es ist die Welt - sie spielt verrückt

und könnt’ euch tausend Wesen nennen

die dieses Spiel auch noch entzückt

 

Dies Spiel auf messerscharfen Graten

so zwischen tot und himmelhoch

knietief in den Nöten waten

der Menschheit die man schlicht betrog

ee

 

 

 

 

 

Der große Rat

hat feierlich beschlossen

der Krieg - er soll zu Ende sein

ab heut’ wird keiner mehr erschossen

und sammelt alle Minen ein

 

Nun seid ab Heute wieder Wesen

mit Sinn für Schmerz und Menschlichkeit

Töter - die ihr seid gewesen

das ist ab heut’ Vergangenheit

 

Der Rat in seiner großen Güte

hat dabei eines nicht bedacht

das Töten um des Todes Blüte

Krieg zum Vater aller Dinge macht

 

Auferstanden aus Ruinen

aus Schutt und Asche wieder Sieg

der Völker Knechte müssen dienen

zumindest bis zum nächsten Krieg

 

Dienen einem kleinen Kreise

der alle Macht in sich vereint

der entscheidet stets auf seine Weise

egal auch – wieviel Menschheit weint

 

Glaubt nicht mehr an die Geschichten

ihr Menschen auf dem Erdenrund

mag man’s auch noch so sehr gewichten

Krieg zerstört - macht nie gesund

ee

 

 

 

  

Der nächliche Heimweg

 

Mit tastenden Schritten geht er übers Moor

die Dunkelheit

sie hat ihn geschlagen

unter den Füßen quillt Wasser hervor

er hoffet

jeder Schritt wird tragen

 

Der Himmel geschlossen

mit Wolken bedeckt

stockfinster –

kein Handbreit zu sehen

ringsumher das Irrlicht ihn schreckt

keinen Atemzug lang darf er stehen

 

Der Wind streift mit feuchten Händen vorbei

die Kleider von Nässe durchdrungen

er trägt wie auf Flügeln

manch’ nächtlichen Schrei

von Moorgeistern einsam gesungen 

 

Das Zeitgefühl ist ihm vergangen

die Richtung hat er längst verloren

manch Spinnennetz blieb an ihm hangen

Schweiß dringt heiß aus allen Poren

 

‘ne Ewigkeit - so scheint es ihm

geht er schon durch die Hölle

da trifft es ihn wie Peitschenstriem’

Lichtfinger sind es - sonnenhelle

 

Er hat so ohne einen Kratzer

ein Minenfeld bei Nacht durchquert

der kleinste ungewollte Patzer

hätt’ ihm ‘ne Höllenfahrt beschert

 

Dafür –

und das Gott ihn beschützt hat -

schickt er ein Dankgebet nach oben

bei allem was er künftig vor hat

wird er wohl seinen Schöpfer loben

ee

 

 

 

 

 

Der Wachsoldat . . .

 

Er geht in Stellung hundemüde

viel Stunden hat er jetzt gewacht

mit ihm bei Fuß sein kleiner Rüde

er schaut ihn an - als ob er lacht

 

Er drehte mit ihm viele Runden

an seiner Seite - Schritt auf Schritt

während langen Dienstes Stunden

 hielt er ihn wach - und mit ihm litt

 

Hat ihn begleitet lange Jahre

war stets für ihn sein bester Freund

in seines Felles lange Haare

hat er wohl manches Mal geweint

 

Ihn beschleicht oft leise Trauer

wenn seinen Freund das Alter quält

die Stimme wird dann deutlich rauher

wohl weil er ahnt - was ihm dann fehlt

 

So hat der liebe Gott beschlossen

es gibt für sie kein Trennungsschmerz

die Kugel die der Feind geschossen

ging beiden mitten durch das Herz

 

Jetzt liegen sie für alle Zeiten

in Mutter Erd’ - im Tod vereint

kein Aug’ in diesen fremden Weiten

um sie wohl eine Träne weint

ee

 

 Die Wandlung . . .

 

Zum Christfest

da glänzten stets die Lichter

blankpoliert am Tannenbaum

erwartungsvolle Kindgesichter

träumten ihren Weihnachtstraum

 

Heute wird die Welt erschlagen

von Klingeling und Weihnachtstrubel

wenn in Mittnovembertagen

man schon wirbt um jeden Rubel

 

Erwartung ist ein fremdes Wort

die Herzen

die sind nicht mehr offen

man schaut nicht mehr zur Himmelspfort’

man mag nicht mehr auf Frieden hoffen

 

Vielleicht bringt heut’ der Engel  Schar

das Gute in die Herzen

das auch der Reiche wird gewahr

der ärmsten Kinder Schmerzen

ee

 

 

Die Abendsonne . . .

 

Der Abendsonne warmes Licht

sich in den trock’nen Gräsern bricht

sie leuchten gelb und goldenrot

obwohl sie litten Winters Tod

 

 

An schneeverwehten Grabenrändern

in harter Scholle aufrecht steh’n

da sieht man sie in bunten Bändern

von hier bis in unendlich geh’n

 

 

An ihren Spitzen weiche Fahnen

noch als des letzten Herbstes Leben

verwehen sie in breiten Bahnen

und sind des neuen Frühlings Streben

 

 

Wenn Schnee wieder zu Wasser ist

der Winter ist vergangen

an frischem Grün - in hohem Rist

wird wieder Leben hangen

ee


 

  

Die Sonnenblume . . .

 

Selbst in finst’ren Stunden

steht sie da und lacht

will Freude dir bereiten

auch noch in dunkler Nacht

 

 

Als Ebenbild der Sonne

kam sie auf diese Welt

betrachte sie mit Wonne

vom Schöpfer hingestellt

 

 

Wenn Tränen aus dir fließen

sie nimmt sie in sich auf

läßt neue Blüten sprießen

das ist des Lebens Lauf

ee


 

  

 

Eile . . .

 

Es muß - es drängt - es ist sehr eilig

so hört man - liest und wird gewahr

Termine sind oft furchtbar greulich

was ist ein Tag - was schon ein Jahr

 

Man sollt’ die Zeit der Zeit belassen

bräucht’ Uhren nur zur Dekoration

sollt’ Leben in den Zeitlauf passen

von Anbeginn zur Endstation

 

Wir greifen heute weit ins Morgen

empfinden es als Fortschritt gar

merken nicht

daß wir uns borgen

ein Teil von dem was Gestern war 

 

Laßt die Zeit in der Geschichte

verbrennt nicht heut’ das Morgen schon

verändert nicht der Zeit Gesichte

Frieden ist dann aller Lohn

 

Nicht immer wird es Honig sein

was uns im Laufe dann bescheret

mal bittersüß - mal winzigklein

mal schmerzvoll und mit Not beschweret

 

Doch immer läuft es nur in Wellen

wie Raum und Zeit es festgelegt

wir sollten Felder nur bestellen

und schauen was Natur bewegt

ee


 

 

 

  

 

Ich wollt’ dir in den letzten Stunden

noch soviel tun - noch soviel geben

du hast die Schwelle überwunden

beginnst nun dort dein nächstes Leben

 

Ich wünsche dir nur grüne Auen

von bunten Bäumen reich besäumt

du sollst im nächsten Leben schauen

was du in diesem bloß geträumt

 

Ich wünsch’ dir wolkenweiche Wege

statt Notgepäck und Eisesfrost

ich wünsch’ dir immer breite Stege

statt hartem Bett und schmaler Kost

 

Ich hoff’ daß Gott es richtig macht

daß er dir gibt die schönste Wolke

denn was du auf der Erd’ vollbracht

verdient ein Leben im Himmelsvolke

 

Und irgendwann - ich sag’ es dir

steh’ ich dir gegenüber

und hoff’ dann - du ermöglichst mir

den Schritt zu dir hinüber

ee