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Husch und tripp trapp

leichtfüßig und schnell

geht die Nacht auf und ab

wie ein dunkler Gesell’

ab und zu fällt das Licht des Mondes auf sie

und erhellt ihr bleiches Gesicht

dann verfällt sie schon mal in Agonie

 und tut so als plagt sie die Gicht

dabei bräucht’ sie sich nicht ihrer Blässe zu schämen

es gab eine Zeit da galt sowas als schick

 galt sogar bei den Damen als gutes Benehmen

auch wenn es nicht mehr war als ein modischer Tick

drum liebe Nacht

komm raus aus der Ecke

und zeig’ dich in deiner natürlichen Pracht

zeig mir den Trick

mit dem ich den Morgen erwecke

damit uns endlich am Himmel

die Sonn’ wieder lacht

ee