Wat hett us Volk ünner de SED un Margot Honecker kneefallige Pastersdochter Merkel eelich föör een Volk in sien Regeeren sitten?

 

Wenneer ton Bispill de Bundswaarkelministerin UvdL een Deechstükkji ut de Herkoamensfamili van hör Voader Ernst wee, denn wüür see woll heel flink ut d’ Verkeer trukken üm as versüükte un ungeneetboare Bakkwoar up een Schietläch entsörcht to warden. Denn alleen van dat hör ankieken un tohörn van dat wat see in de doakerke Bundslücht speet, alleen dorvan kummt Minsch doch all de Gaal hochklant hoch. Schwien kanns  mit sowat näämich ok nich mehr futtern – de aarm Deerten fallen denn sass ok glieks ünner dat Süükengesetz un koamen in d’ Füür. Sie werden gekeult und als Sondermüll verbrannt, as dat up Amts- un Hochdüütsch woll nöömt ward. 

All alleen wägen hör Särgen un wiesen in d’ Henkiek up de Schmeerenkomödi üm Hartz veer wüür hör in anner Kuntreien up de Eer de Prozeß wägen „Volksverachtung“ moakt.

Dat givt joa oaber noch veel legere Mitspeelers up de schwaart/gääle Büün dor in d’ Riekskuntrei.

Ton Bispill de, as so een pomadiseerten Jigolo över de blöderken Kreechsspillploatzen van vandoach tänzelnde bajuwarische Freeheer van to Guttenbarch, de woahrschiens gannich moal weet, wuveel Undöäch he all in sien körte (annern särgen, all to lange) Amtstied as Kanonenschmittsminister all kloarbrocht un in de Welt sett hett. Sien Avkoaten Grootmannsdoon schient hüm nu – so as dat lett – sien eegen Knüppels tüschen de Beenen to schmieten.

Tovörderst hett he nu een bietji veels to flink mit sien eegen Kanon up de eegen Lüü schoaten.

As de Jungkeerl in d’ Suldoatenrokk in d’ Dezembermoand van een Litt mit de glieke Feldposttall dodschoaten worden is, dor hett de heele büpperste Bagoasch loagen, dat sükk nich blods an d’ Hindukusch de Balkens boagen, as see aal mitnanner – un Teflon Angie vöörwäch - bekennt moakt hevvt, dat de Suldoat sükk sülven bi d’ Revolverschummeln üm de Ekk brocht har.

Mit dat to Dod störten van de Jungmaid ut de Takeloasch van d’ Seilschkipp Gorch Fokk is een annern Pestbuul an de düütsche Wehrmachtskörper oapenplatzt un verpest nu de Lücht ünner de Kreechshandwaarkers in Zivil un Uniförm.

Wat is dat nu wäst mit de Deern an Bord? Kunn see as Wicht, as Froominsch, dat ünner de strammen Seelüü an Bord, up un ünner Dekk nich mehr vullhollen? Hett de een ov anner Seekerl villicht een bietji büld mehr van hör wullt, as see dennstlich gääven mußt har?

Is see upletzt in de Takeloasch gannich van sülven verkeert poast, wiel villicht een annern noahulpen hett, üm sien eegen Undoon to verkliestern?

Un as wenneer dat aal noch nich genuch Roatselaftichkeit is, trekkt de Kreechsminister mit sien ölich Hannen de Koptein flink van de Brürch ov – noch bevöör de Froagers ut de Rieksdach in Berlin sükk hüm in Argentinien an Bord an de Böst näämen köänt.

Wat hett dat to bedüüden, wat verstäkt sükk dor achter? De adelige Bajuwarenavkoat is doch anners nich so Öpenlichkeitsschöö. Woarüm hett he nu nich ok – so as noa Kundus hen – sien Marketenderfrünnd Bekkman un siene heele Mannschkupp in Bewägung sett un up de Padd dorhen brocht? Sien Olsch har de Freeheer dor doch ok noch goaelk mit insetten kunnt – dat har sükk doch säker good föör hör tokoamen Billerfkistsendungen up de Inschkaltquote utwirkt.

Un wat is mit de Breefen, de ut d’ Feld van de Suldoatens noa Huus stüürt worden sünd un in de ünnerwäägens moal ähm twee ov mehr neeschierige Oogen ringluubscht hevvt?

Is dat allns so in Örnung, Heer Kreechsminister?

Disse Froagen mutt sükk nich blods de wietreisende Kreechshannelskeerl Guttenbarch gefallen loaten – näää, ok de annern Völker in d’ Amt van Kasners Angie över Schwesterwelle bit rünner to de blau/gääle Näävelnümmer Niebel mooten sükk disse Froagen froagen loaten – un dorup antern.

Dorup schullen – dorup mooten de Minschen in Düütschland bestoahn.

 

 

ewaldeden

Die fliehende Nacht

 

Morgenluft und Frühlingsahnen -

Licht wie duftender Jasmin,

fällt in zitternd lichten Bahnen -

läßt Fühlen durch die Lüfte zieh’n.

Hier und da von Hauses Dächern,

oder aus dem Zweiggeäst,

weht’ wie Kühl’ von zarten Fächern

ein Tönen, das uns hoffen läßt.

Des neuen Tages erste Grüße

dringen in das lauschend Ohr -

gefüllt mit himmlischleichter Süße,

führen sie das Morgen vor

 

ewaldeden

 

 

 

Was hat unser Volk unter der SED-kniefälligen Pastorentochter Merkel eigentlich für ein Volk in seiner Regierung sitzen?

 

Wenn zum Beispiel die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ein Butterkeks aus der Stammfamilie ihres Vaters Ernst wäre, dann würde sie wohl ganz schnell aus dem Verkehr gezogen und als Sondermüll entsorgt werden, weil – allein von ihrem Anblick und der Bewertung ihres Gehabes in der letzten Zeit wird den meisten unvoreingenommenen Betrachtern der Szene doch schon speiübel.

Allein wegen ihrer Aussagen und Einlassungen hinsichtlich der Schmierenkomödie um die Anpassung der schäbigen Hartz IV Sätze gehörte der, sich wie eine hannöversche Landpomeranze gebärdenden Keksprinzessin wegen Volksverachtung der Prozeß gemacht.

Der wie ein pomadisierter Gigolo über die Schlachtfelder der Jetztzeit tänzelnde Freiherrliche von zu Guttenberg kann wahrscheinlich gar nicht einmal ermessen, wieviel Unsinn er während seiner Amtszeit als Waffenbruderschaftsminister schon angerichtet und in die Weltgeschichte hinausposaunt hat  Sein advokatisches Großmannsgetue scheint ihm jetzt mit den ans Licht gekommenen Vorkommnissen in den Reihen der Bundeswehr die eigenen Knüppel zwischen die Beine zu stecken.

Ob es, wie der im Dezember regierungsamtlich bewußt falsch verlautbarte (wahrscheinlich geschah es wegen der zeitgleichen Merkelschen Stippvisite) angeblich selbstverschuldete Unfalltod eines Bundeswehrsoldaten in Afghanistan ist, ob es der Todessturz einer Seekadettin aus der Takelage der „Gorch Fock“ ist, oder ob es die in  Vielzahl widerrechtlich geöffneten Feldpostbriefe der in Asien kämpfenden Truppenteile  an ihre Angehörigen in der Heimat sind … alle diese Geschehnisse werfen Fragen über Fragen auf.

Was sind es zum Beispiel für Soldaten, die mit geladenen und entsicherten  Schußwaffen in Wildwestmanier auf Kameraden von der gleichen Feldpostnummer zielen – und schießen! Was sind es für Offiziere und zivile Befehlshaber, die eher Weltmeister im Lügen und Vertuschen bei publikumswirksamen Fernsehauftritten sind, denn taugliche Kriegsherren?

Was hat denn nun zum Sturz der jungen Offiziersanwärterin, aus der Takelage des Schulschiffes auf das Deck der Gorch Fock, geführt?

War es tatsächlich ein unbeabsichtigter folgenschwerer Fehltritt in schwindelnder Höhe? Oder war es etwas ganz anderes? Wollte oder konnte die junge Frau vielleicht nicht mehr das Bordleben ertragen? Oder wurde hoch über Deck gar ein wenig ‚nachgeholfen’ um andere Schandtaten zu vertuschen?

Diese Fragen muß sich nicht nur der Fernreisende Baron in Sachen Truppenbetreuung gefallen lassen, nein – diesen Fragen muß sich die gesamte Regierungsklüngelei von Teflonangie über Schwesterwelle bis hin zum letzten Ministrabeln stellen.

Darauf sollten – darauf müssen die Menschen im Lande bestehen.

 

ewaldeden

 

 

Die Erde versinkt in Wasser und Schlamm,

sie zeuget blutige Tränen,

während das Fühlen der Schuldigen klamm

und sie sich im Himmel der Schuldlosen wähnen.

Die Erde sie krümmt sich

in Schmerz und in Pein -

der Mensch, er benimmt sich,

als wäre sie sein.

Er benimmt sich, als gäb’ es

kein Gestern und Morgen -

er benimmt sich, als wär’ er allein in der Welt,

als bräucht’ er mit keinem Deut dafür sorgen,

dass er die Erde am Leben erhält.

Er kriegert ihr Wunden -

er brennet ihr Male,

auf ewig geschunden zerstört er die Schale.

Die Natur, sie wird dereinst Zeugnis ablegen,

am Tage und vor den Schranken

des Jüngsten Gericht -

dann wird selbst Reue

nicht mehr den Schöpfer bewegen

und Wut wird zeichnen sein göttlich Gesicht

 

ewaldeden

Gold bringt Geld …

die Spitze eines Eisberges von betrügerischen Machenschaften und der Gipfel der Verhöhnung!

 

Nur so kann, glaube ich, die Werbekampagne der Düsseldorfer Firma  „Gold bringt Geld“ bezeichnet werden, die seit Monaten auf vielen Fernsehkanälen mit anscheinend „seriösen“ Spots – in denen „prominente Persönlichkeiten“ wie zum Beispiel der Fußballmanager und „Dreimännerkerl Reiner Calmund“ und andere, die Menschen im Lande animieren sollen, ihre nicht mehr benötigten Schmuck und Goldvorräte der Firma „Gold bringt Geld“ zur Verwertung zu überlassen. Zu einem seriösen – und bedingt durch den höchsten Goldkurs seit Jahrzehnten auch einmalig hohen Preis, wie es in der Werbung und später in begleitenden Schreiben dieser „Firma“  immer wieder betont wird.

Ich machte also die Probe aufs Exempel – ich erlag sozusagen der Versuchung, mich für „gutes Bares“ von den wenigen Schmuckstücken, die der Strom meines Lebens als Strandgut an mein Erlebensufer gespült hatte, zu trennen. Als Erstes  rief ich über die kostenfreie Telefonnummer 0800 82 83 84 0 bei dieser Firma an, um mir ein “Retourenpaket“ zuschicken zu lassen für den selbstverständlich wiederum portofreien Versand meiner Kostbarkeiten an die Firma „Gold bringt Geld“ in Düsseldorf.

Der Empfang wurde mir per Rückschein bestätigt und wenige Tage später kam das „große Geld“ in Höhe von 67,- (in Worten: siebenundsechzig) €  - es flatterte mir ein Scheck über diesen Betrag ins Haus – verbunden mit einem herzlichen Glückwunsch, verbunden mit einem ermunternden „viel Spaß beim Geldausgeben“  des Geschäftsführers Justin Prichard zu dem abgeschlossenen Handel. 

Das „Wertpapier“ schickte ich umgehend nach Düsseldorf zurück – allerdings nicht mit einem Glückwunsch, sondern mit  einem erbosten ‚verarschen kann ich mich selber’ als Begleittext. Nach wiederholtem Erinnern an meine an mich zurückzuschickenden Schätze, erhielt ich diese dann nach vier Wochen zurück.

Die „Gegenprobe“ setzte dann der, an sich schon unschönen, Geschichte die Krone auf – oder besser gesagt, sie schlug dem Faß den Boden aus.

Die gleichen Schmuckgegenstände legte ich bei mir am Ort den menschlichfreundlichen Mitarbeitern der Fa. M. Ahlden Edelmetalle zur Taxierung vor.

Die in meinem Denken auf meiner Lebenserfahrung basierende Vorstellung von geringschätziger Behandlung und Pfandhausatmosphäre in ‚Gold in Kleinmengen’ ankaufenden Geschäften nahm angesichts des herzlichen Entgegenkommens und der natürlichen Zuvorkommendheit  der Mitarbeiterinnen der Firma Ahlden Hals über Kopf Reißaus.

Der mir dann, nach eingehender Prüfung und Abwägung meiner Kostbarkeiten, genannte Ankaufspreis verschlug mir einen Moment lang die Sprache.

798,- (siebenhundertachtundneunzig) €  wurden mir für den Fall des Ankaufs als auszuzahlende Summe genannt.

Angesichts dieser Differenz zwischen dem Betrügergebot der Fa. „Gold bringt Geld“ und  der akkuraten marktpreisgerechten  Bewertung durch die Mitarbeiterinnen der Filiale der Firma Ahlden Edelmetalle - mit Hauptsitz in Walsrode – überlasse ich es dem geneigten Leser, ein solches Gebaren Abzocke, Betrug oder Wucher zu nennen – kriminell ist es allemal und in Umkehrung des Firmennamens in „Gold bringt Geld“ auch für die Reihe derer, die sich mit ihrer Popularität vor den Karren solcher Geschäftemacher spannen lassen.

 

ewaldeden

 

 

 

AWD

 

estern nun konnte die Öffentlichkeit bei einer Reihe deutscher Vorzeige-Politiker, deutscher Vorzeige-Manager und deutscher Vorzeige-Wissenschaftler mit Professoren-Titel hinter die Maske und vielleicht gar unter verhüllende Decken schauen, um zu sehen, wie diese in den Medien teils hochgelobten, teils hochgejubelten Kreaturen wahrhaftig aussehen.

Mir ist dazu bloß eingefallen, dass ich, wenn ich nun Schröder oder Riester, wenn ich nun Wulff oder Gabriel heißen würde, mich zu Tode schämen müßte, mit so niederen Charakteren wie Maschmeyer oder Rürup es offenbar sind, in erkennbar naher Verbundenheit auf Bildern abgelichtet worden  zu sein. Wenn mir dann, sowie es dem damals noch hannoveranerschen Landesvater und dem jetzt im Berliner Staatsschloß Bellevue residierenden Advokaten Wulff in 2009 wie ein übelriechender Furz entfleucht ist – eine enge Freundschaftsbekundung zu Maschmeyer über die Lippen gekommen wäre – ich würde mich erschießen. Umso mehr, als dass diese öffentliche Freundschaftsbekundung zu einem skrupellosen Finanzhai der Wulffschen Familie in der Folge auch noch einen Luxusurlaub in einer der Maschmeyerschen Luxusdomizile beschert hat. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Vom Kleineisenverkäufer Schröder, der ja mit noch viel übleren charakterlichen Krüppeln in der Welt gut Freund ist und in seiner Nachbundeskanzlerära mit ihnen dicke Geschäfte macht, haben viele Menschen in Deutschland ja gar nichts anderes erwartet, während sein Rentenpapst Riester jetzt mit hängender Zunge seinem Anteil an den Pinunsen, die etliche Finanzverbrecher den kleinen gutgläubigen Leuten im Lande mit Hilfe vieler Politiker mittels Lügen und Betrügen aus der Tasche gezogen haben,   hinterherhetzt, die ihm seiner Meinung nach zustehen.

Pfui Deibel, kann ich da nur sagen.

Mein Großvater – wenn er denn noch unter uns wäre – der hätte dazu gesagt:

Mit solchen Scheusalen von Betrügern kann man Heerscharen von Menschen bange machen und Kinder mit ihnen erschrecken. Wie recht er gehabt hätte, der Alte.

Ich mag ja nun zu Monika Ferres nichts sagen – aber eine Frage zu ihrer Liebschaft mit diesem Maschmeyer kommt mir doch hoch: Wie ist es zu erklären, dass sich Frauen und Mädchen so oft an Kerle hängen, ja klammern, die nichts anderes sind als Charakterschmierlappen? Können Frauen und Mädchen – wenn es bei ihnen denn irgendwo anfängt zu puckern – plötzlich nicht mehr weiter schauen als bis auf die Designerklamotten am Körper des Bockes, der vor ihnen steht, sitzt oder liegt? Nach Volkes Meinung ist eine solche Reaktion doch nur bei Männern gang und gebe.

Ein Wort zum ZDF Kasper Gottschalk sei mir noch erlaubt – hat er in seinem Schullehrerkopf, der er ja einmal gewesen ist, nicht mit einer Idee an die Tausende von Normalbürger gedacht, deren Leben und Existenz  dieser Maschmeyer  mit Hilfe seiner Drückerkolonnen und mit Billigung etlicher politischer Größen aus Regierung und Opposition bis aufs Letzte zerstört hat, als er diesen Kerl in seiner Galasendung „Ein Herz für Kinder“ auf den Schild und in den Himmel der Guten gehoben hat?

Anscheinend von nicht – denn wenn er es getan hätte, dann hätten die Taler, die er für dieses Spektakel an dem Abend eingesackt hat, wie glühendes Eisen ein Loch in sein Herz gebrannt.

 

ewaldeden

 

 

 

AWD

 

Güstern nu kunn de Öpendlichkeit bi een Riech van de düütschen Vöörwies-Politikers. Vöörwies-Mänätschers un Vöörwies-Weetenschkupplers mit Professorentitel achter de Maske ov ok villicht ünner de Dekk kieken, un moal sehn, wat de wüggelk föör een Utsehn hevvt. Mi is dorto blods infalln, dat ikk, wenneer ikk nu Schröder ov Riester, wenneer ikk Wulff ov Gabriel heeten wüür – ikk mi dodschkoamen de, mit so een leegen Karakter as denn Maschmeyer, ov denn Rürup up een Bild ovlicht to weesen, un disse Keerls ok noch öäpendlich as miene Frünnen beteekend har, so as de Avkoatenwulff, de nu joa drööch in Bellewü hukelt, dat as nedersassisch Landsvoader in 2009 doahn hett.

Van denn Lüttiisenverkööper Schröder, de joa mit noch grötter Karakterschmeerlappes in de Welt good Frünnd is,  hemm’n  veele Minschken joa meist üm meist all niks anners verwacht, un sien Rentenpoapst, de Riester, de jachtert joa ok blods mit hangend Tuung achter de Pinunsen her, de een büld Finanzverbrääkers  mit Hülp van su mennich Politiker dat lüütji Volk mit Leegen un Bedreegen ut hör Knipke trekken.

Mien Opa har dorto sächt - wenneer he denn noch ünner us wee – mit sükkse Schoojakken van Bedreegers kanns joa blods Minschen baang moaken un Kinner verjoagen. Wu recht he dormit hatt har, de Oal.

Ikk mach joa nu ok to de Ferres niks särgen – oaber een Froach to hör Leevschkupp mit dissen Maschmeyer kummt mi nu doch hoch:

Wu is dat möägelk, dat sükk Froonslüü su foaker an Keerls hangen, de niks anners sünd as leege Karakterschmeerlappens?

Köänt Wichters, wenneer bi hör irgendwat anfaangt to pukkern, nich mehr wiider kieken as blods up de Kleedoasch van de Bukk de vöör hör steit ov sitt ov licht? Bit nu hevv ikk näämich dorcht, dat dat blods bi Keerls up disse Oart un Wies ovgeit.

Nu mutt ikk mi noch een Word to Kasper Gottschalk günnen – hett he in sien Mesterskopp, de he joa moal wäst is – nich mit een Idee an de Duusende van lütt Minschkes dorcht, de dissen Maschmeyer hör Lääven bit up d’ Letzd verneelt hett, as he de Fendt in sien Galasendung “Een Haart föör Kinner” in de Hääven hochtillt hett? Schiens van nich – denn wenn he dat doan har, denn harn de Doalers, de he föör dat Spektoakel an dissen Oabend instreeken hett, as gleunich Iisen een Lokk in sien Haart brannen musst.

ewaldeden

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen …

 

Hier hat nicht einer eine Reise „getan“ – hier haben sich gleich – nicht zu verwechseln mit zugleich – 725 Exemplare von Volkes Vertretern auf die Socken gemacht, um die Erde zu erkunden, um ferne Kontinente oder fremde Länder zu bereisen, oder um ganz schlicht unbekannte Genüsse in vielfältiger Gestalt und von vielfältigem Gehalt zu genießen – oder um einfach nur einmal auswärts zu speisen.

Wenn sie es denn noch zugleich und gemeinsam getan hätten, dann hätte das Volk der Vertretenen es ja noch als Gruppenreise mit Dame abtun können. Eine solche kostensenkende Variante des Reisens ist den volksvertretenden Individuen von unter der gläsernen Reichstagskuppel ja offensichtlich zu profan – zu ordinär, denn WER ist man denn, bitteschön, dass man den angebotenen Braten nicht hemmungslos bis auf den Knochen abnagt? Das dusselige Wahlvolk, das Tag für Tag dafür sorgt, dass die Tafeln der parteilichen Volksvertreter bis zum bersten und biegen mit Köstlichkeiten behäuft sind, das ist es doch selber schuld, dass es nichts davon abbekommt. Jeder Einzelne von den Neidern könnte sich ja auch an die Tafel herandrängeln, hochlügen und betrügen. Das ist doch ganz einfach – man muß nur Willens und gewandt genug sein, um in die entsprechenden Hintern, die einem dann den Weg ebnen, hineinkriechen zu können.

So haben also die Mitglieder des Deutschen Bundestages mit der Anzahl ihrer Einzelreisen eine neue Rekordmarke erreicht – frei nach dem Motto weiter, höher, schneller, teurer und sich selber und ihr hohles Geschwafel von Einschränkung und Klimaschutz einmal mehr ad absurdum geführt.

Liebe Volksvertreter, ich kann euch nur noch sagen, dass das Denken an euer Tun und eure Machenschaften mir einzig nur noch Übelkeit beschert und dass ich für 2011 nicht euch als Volkes Treter, sondern nur uns, als getretenes Volk, alles Gute wünschen kann. .

ewaldeden  


 

Wenn een up Tuur geit, denn beläävt he wat …

 

Dor is nich blods Een up Tuur goahn. Dor hevvt sükk glieks – nu nich verwesseln mit toglieks – söbenhunnerdfiefuntwintich ( in Talln 725) Volksverträder up de Padd moakt, üm de Eer to erkünnigen, üm ovlägend Kontinenten or frömmde Lannen to visiten, ov heel eenfak unbekenndet in veele Oarten zu geneeten – ov ok villicht eenfak moal in Huus bi de Schines ov bi de Argentinjer to äten. Hör Fräätbuden bedrijfen de joa foaken hier bi us, glieks üm de Ekk  - oaber dor is man joa nich “Exklusiv” un ünner sükk, un üm dor to äten brukt man joa ok keen Fleeger ünner d’ Mors föör duusende van Kilometers.

Wenneer see dat denn noch toglieks un mitnanner doan harn, denn har dat Volk dat joa noch as Druvelreis mit Doam verknusen kunnt.

Su een Geböören lett in de Oogen van de volksverträdenden Enkeldeerten ut dat Gloasenhuus in d’ Riekskuntrei oaber joa wiers as to billich un to ordinülle – denn, WELL is man denn, froach ikk di, dat man de broaden Goas oahn sükk to schoamen  nich bit up de Knoaken ovgnauelt?

De döäsige Woalvölker - de Dach föör Dach dorföör sörgen, dat de Toafeln van de Volksverträders un Parteischojakken mit Schlikkerkroam vullpakkt sünd – de sünd dat doch sülven in Schküld, dat see niks dorvan ovkriigen doon.

Jeden Enkelten van de Ovgünstigen har sükk doch ok an de Toafel ranschuuven, hochleegen un bedreegen kunnt.

Dat is doch heel eenfak – Minsch mutt blods gliemich und kroat genuch wääsen, üm in de dorto paasende Mors rinkrupen to köänen.

Nu hevvt de Bundsdachslitten mit de Tall van hör Enkeldfoahrten allmoal wäär een Rekordteeken to foat kräägen.

Jümmer noa dat Särgen, wiider, hooger, flinker, düürder un hevvt dormit up Nee hör eegen hoahl Schnakkeree van Minniseeren un de Eer to överlääven helpen, mit Kattun in de Achtersten poast.

Leeve Bundsdachslitten, ikk mach jo blods noch särgen, dat dat Denken an jo Doon un jo Verhakkstükkereen mi mien Äten hochkoamen lett un dat ikk jo föör tweeduusendelben liekers niks Goodes wünschen mach.

 

ewaldeden 

 

 

 

 

 

 

Wat is los mit de Eer?

Ikk kann see bold nich mehr kennen.

Överall geit see tokeer,

as gung dat mit hör to Ennen.

De Woater de stiegen bold häävenshoch an –

de Fischken versuupen

Voagels faalt eenfak in Dodenbann

un de Minsch deit de Düwel in d’ Mors rinkrupen.

Dat lett mi, as wenn wi van d’ Heergott verloaten

wiel Minschheit wat deit, wat so nich geböört

dat dücht mi, as har us de Schwaarte to foaten

un Nümms sükk över sien Doon mehr verfäärt.

Dat is mi as wenn wi keen Minschen mehr sünd,

as wenn wi ut Steen mit doove Oohrn

as wenn us Geföölen to Iis worden bünd

un wi nich mehr weeten, woarüm wi geboorn

ewaldeden

 

 

71ster ...

 

Szömzich Joahr, dat is nu Güstern

vandoach büst Du all een Stapp wiider

de szömzich höört nu to de Süstern

up de Du sittst, as stollten Rieder

mit elker Dach van d’ griese Mörgen

de Du verdannt to foaten krist

spöörst Du, de Minsch

de deit sükk allns blods börgen

spöörst, dat ok Du

een Minsch blods büst

ewaldeden

Viele Köche …

 

… verderben den Brei. An diese alte Weisheit unserer Altvorderen werde ich in jüngster Zeit bei den ständigen Neuvorstellungen der Wilhelmshavener Oberbürgermeister-Kandidaten erinnert. Wie ein zerplittertes, zerstrittenes Heer kommt mir die Masse der (zweifellos berechtigten) Kritiker der jetzigen und Ablehner zukünftig gleicher Umstände in der alten Kaiserkommune Schlicktau vor. Statt sich zusammenzutun und als schlagkräftige Truppe das angestrebte Ziel, die wünschenswerten und notwendigen Änderungen in der städtischen Führung anzusteuern, verfranzt man sich in der „Aufklärung“ und „Richtigstellung“ von vermeintlichen oder auch tatsächlichen Fehlinterpretationen und vergeudet anderweitig dringend notwendige Energie für die als unumgänglich empfundene Zurückweisung von angeblichen oder tatsächlichen  Falschaussagen der eigentlich Mitstreiter oder sogar Verbündeten.

Liebe und von mir in der Tat geschätzte Oppositionsgruppenleiter – lasst doch um der Sache willen – um des Zieles willen und nicht zuletzt um des Wohles unserer Stadt willen – die Fünf der kleinen Unterschiede zwischen euch noch eine Weile gerade sein und gebt der Zahl erst wieder ihre rechte Form, wenn das erste Etappenziel – nämlich die Beseitigung der verfilzten und verkrusteten Strukturen in Rat und Verwaltung, unserer im Grunde ja liebenswerten Stadt, erreicht ist.

 

ee

Wieviel Arroganz, Lüge und Unmoral kann ein Land wie Deutschland verkraften?

 

Ich frage mich immer wieder aufs Neue, ob Menschen, die sich politisch betätigen von ihren Erbanlagen her mit Arroganz, Lüge und Unmoral belastet sein müssen, oder ob die Politik als solche so viele Charaktere versaut. Mich überkommen immer wieder Zweifel ob des Einflusses der Politik – zumindest in der aktuellen Zeit.

Es tummeln sich dafür einfach zu viele Jungpolitiker, die zum Teil noch die Eierschalen hinter den Ohren und die Abdrücke der Schulbänke an ihren Hintern haben in den relevanten Gremien unserer Republik. Was den parteilichen Milchbubis vor allem fehlt, das ist die Erfahrung in und das Erleben von Dingen über die sie sich freiweg erdreisten zu entscheiden.

Da muß sich in unserer Gesellschaft ganz schnell und ganz dringend etwas grundlegend ändern. Als größtes Übel in der Entwicklung der Führungsriegen darf man getrost die Stromlinienkarrieren der Nachwuchspolitiker betrachten, die, in den Schulen oftmals ihren Anfang nehmend um dann über ein Studium – das fatalerweise auch noch zumeist eines der Rechtswissenschaften ist – tief in den Gründen des parteilichen Beziehungsklüngels endet und ihnen in aller Regel pfründige Ämter verschafft.

Ich frage mich immer wieder, warum es keine Politiker vom Schlage eines Gandhi, eines Tito, eines Gustav Heinemann oder eines Alexander Dubcek mehr gibt.

Stattdessen tummeln sich auf der politischen Bühne entweder Gestalten, denen die Arroganz und die Verachtung für das gemeine Volk förmlich ins Gesicht geschrieben steht – siehe nur als Beispiel  die Kekstochter und Arbeitsministerin  Ursula oder den Advokaten der Besserverdienenden Guidine. Auf  der anderen Seite dagegen tiefverfilzte Genossenpolitiker, für die Sachkunde, Solidarität und mitmenschliche Moral im Gegensatz zu ihren sozialdemokratischen Vorgängern aus der Vorschröderschen Zeit Fremdworte geworden sind.   

Unser Land ist krank. Es leidet unter einer gesellschaftspolitischen Schweinegrippe, gegen die es leider noch keinen Impfstoff gibt – gegen die nur ein Auswechseln der verseuchten Figuren hilft. Bei den anstehenden Wahlen haben wir die Gelegenheit dazu. .  

 

ewaldeden

Geht den ‘klugen’ Menschen in EU Kreisen nun vielleicht ein neues Licht auf?

Energie einsparen ist ja schon seit Jahren angesagt von den Dampfplauderern auf den politischen Bühnen in fast jedem Winkel der Erde.

Was haben sie sich nicht alles einfallen lassen, die Experten. Mit ihrem Tun haben sie ständig aufs Neue den Menschen, die eh nichts zu lachen haben, das Lachen ausgetrieben. Bloß diesen Menschen – den anderen nicht.

Die können ungehemmt so weitermachen wie bisher – immer schneller, immer größer, immer lauter, immer weiter. Wenn ich den Unsinn, der auf der Erde verhackstückt wird, auflisten wollte, dazu würde die mir noch verbleibende Lebenszeit nicht reichen.  

Deshalb will ich jetzt nur ein Teilchen dessen herausgreifen, was so an Unverständlichem in der Welt geschieht und in den letzten Tagen in den Medien immer wieder hochkocht. Und wieder einmal betrifft es vordergründig und zum größten Teil die kleinen Leute – einfache Menschen wie dich und mich.

Geht euch nun vielleicht schon ein Licht auf?

Um Licht geht es nämlich – es geht explizit um unseren guten alten Leuchtkörper – die Glühbirne oder Glühlampe.

Die soll es ja in Bälde nun nicht mehr geben, weil sie angeblich zuviel Strom frisst – weil sie zuviel Elektrizität und somit teure und kostbare Energie verbraucht.

Wieviel Energie vergeuden die Reichen, wieviel Energie verschleudern die Politiker mit ihrer Belustigungsvielfliegerei oder mit ihren immensen Luxuskarossen, wieviel Energie verballern die Militärs weltweit mit ihren Kriegsspielereien?

Von dem was sie sonst noch zerstören, an lebendem und totem Gut, will ich gar nicht erst reden.

Energiesparlampen sollen wir zukünftig nehmen, wenn uns denn ein Licht aufgehen soll.

Wenn ich nun laut vermute, was die Vordenker sich dabei gedacht haben, als sie sich die Sache mit dem neuen Licht ausgedacht haben, dann mag euch vielleicht ein ganzer Lichterbaum aufgehen.

Zum einen wird es mit dem neuen Licht ja nicht mehr so hell – dadurch können die Menschen im Land die Schweinereien der Machthabenden und ihrer Politikervasallen nicht mehr so gut und so schnell erkennen. Zum anderen ist das Zeugs, was in diesen Glaskolben eingesperrt, hochgiftig. Wenn so ein Dingens kaputtgeht, dann macht es die Menschen entweder krank oder tötet sie gar.

Jaaaa … und gerade das hat doch auf die eine oder andere Art auch wieder sein Gutes. Im ersten Fall fördert es die Gewinne der Pharmaindustrie und sollte das zweite Geschehen eintreten sorgt es doch für mehr Beschäftigung bei den Sargtischlern und Kuhlengräbern.

Ist nun alles klar bei euch?

ewaldeden


Geit de klooke Minschkes in de Brüsseler Kring  nu een neeäd Lucht up?

Energie inspoaren is joa all siet Joahren ansächt van de Schlauschnakkers up de politisch Büün in elker Hörn van de Eer.

Wat hevvt see sükk nich allens infallen loaten, de “Experten”. Mit hör Doon hevvt see jümmer wäär Nee de Minschken, de so niks to lachen hevvt, dat Lachen utdrääven. Blods de – de Annern nich. De köänt liekers wiidermoaken, as see dat all jümmers wennt sünd – jümmer flinker, jümmer grötter, jümmer luuder, jümmer wiider. Wenneer ikk de heele Undöäch, de up de Eer verhakkstükkt ward, nu uptellen schull, denn rekk mien Läävenstied glööv ikk nich mehr.

Doarüm will ikk mi ok blods een Deel van de Spiigöäkenkroam rutgriipen, wiel dat, wat dor in de letzd  Doagen so moi  hochkoakt, ton gröttsten Deel lütt Lüü, eenfake Minschkes as Di un mi bedroapen deit. Geit jo all een Lucht up? Üm Lucht geit dat näämich – dat geit explizit üm use goode ole gleunige Beer - Glühlampe oder Glühbirne, as man woll up Düütsch de Deerten nöömt.

De schall dat joa nu sass in körter Tied nich mehr gääven, wiel de toveel Elektrisch frätt – un Elektrisch is joa Energie. Woveel Elektrisch – woveel Energie vergallern de rieken, woveel Energie vergallern de Politikers mit hör Belüstigungsveelflegeree, woveel Energie verballern de Militärs weltwiet mit hör Kreechsspelereen?

Van dat, wat see anners noch verneelen bi hör Undöächdrieveree, dor will ikk eers gannich van schnakken.

“Energiesparlampen” schöält wi nu un in Tokunft näämen, wenn us denn  een Lucht upgoahn schall. Wenn ikk nu säch, wat de sükk dorbi dorcht hevvt, as see sükk dat mit dat neää Lucht utdorcht hevvt, denn mach joa villicht aal mitnanner een heelen Luchtenboom upgoahn ….

Ton Eersten is dat mit dat neeä Lucht joa nich mehr so hellerder  - dordör köänt de Minschken in d’ Land de Schwienereen van de Büppersten nich mehr so good un so flink to kennen kriigen – ton Tweeden is dat Tüüchs wat in disse Glaskolbens in is, joa hochgiftich un moakt de Minschen süük ov dod, wenneer son Deert körtgeit. Kiek, un dat hett doch up de een ov anner Oart ok wäär sien Goods – up de een Kant föör de Pillkersindustrie un up de anner Kant föör Sarchdischlers un Kuulengroaver.

Is nu allns kloar bi Jo?  

 

ewaldeden

 

 

 

Die Helgoländer Trottellumme …

 

Trottellumme, Trottellumme

du selten schönes Vogeltier

wer hier noch glaubt, du wärst ’ne Dumme

ist selbst ein dummes Trampeltier

auch wenn dein Start ins Lummenleben

recht ungewöhnlich, wie Mensch weiß

kann es für dich nichts andres geben

wie blinder Sturz ins Wellenweiß

wenn  du glücklich dann gelandet

im wässerigen Fischereich

fängst du – auch wenn Meer noch so brandet

dir die ersten Fische gleich

 

ewaldeden

 

Der Baßtölpel …

 

Baß und Tölpel sind zwei Dinge

eins dunkel und eins ungeschickt

der Baß wie dunkel Augenringe

der Tölpel tölpelhaft wie Krück

doch nichts dergleichen eint sich hier

nicht Dunkel und nicht Talmiglück

in diesem schönen Vogeltier

als uns’res Schöpfers Meisterstück

kein Tauchgang bleibt ihm ohne Beute

wenn er wie Blitz ins Wasser schießt

und dann in Fisches großer Meute

sein reiches Fischgericht genießt

 

ewaldeden

 

Schon wieder endet ein Jahr ...

 

und „Eden meent …“ meint, dass er da zum Schluß auch noch etwas zu meinen sollte.

Ist eigentlich alles das auf uns niedergefallen, was die Menschen in Deutschland – das, was wir uns alle miteinander in der Altjahresnacht 2009 von dem jetzt sterbenden Jahr 2010 erwartet haben, als wir der abgelaufenen Zeit zum Abschied einen lauten und kräftigen Tritt in den Hintern versetzt haben?

Wenn ich so an den verstrichenen 365 Tagen rückwärts entlang schaue, dann meine ich so spontan von nicht.

Das mit dem alten Jahr in den Hintern treten, das hätten wir mit Verlaub getrost ein wenig sinniger machen können.

Die Energie, die wir dareingelegt haben, die hätten wir uns besser aufgespart für so manchen Politiker- oder Managerhintern, um diese durch einen Tritt in denselben in die Wüste zu befördern.

Das abgelaufene Jahr scheint mir im Rückblick eher wie ein Lotteriespiel, bei dem Deutschland bloß Nieten – bloß Nullen gezogen hat.

Von unseren Politikern kann man doch gewiß nicht einen als Glücksgriff bezeichnen – und bei den Managerlosen, die Deutschland für 2010 gezogen hatte, da könnte man doch ohne Zweifel schon von Betrug sprechen

Ich mag nun für das kommende Jahr 2011 bloß hoffen, dass wir beim neuerlichen Lose verteilen nicht wieder nur in Schiete und heiße Luft greifen.

Bei so mancher Wahl im kommenden Jahr haben wir es in den Händen – spuckt also dreimal auf den Wahlzettel, bevor ihr euer Kreuz irgendwo macht.

 

ewaldeden


All weddermoal geit een Joahr to Ennen

 

Un Eden meent, dat he dor upletzd ok noch wat to meenen schull.

Is eelich aal dat up us doalfull’n, wat de Minschen in Düütschland – wat wi us aal mitnanner in de Olljoahrsnacht 2009 van dit Joahr verwacht hemmen, as wie föör een Joahr de ovlopend Tied een mit Foot in de Mors poast hevvt?

Wenneer ikk so an de verleeden dreehunnerdfievunszärstich Doagen rüggels bilangskiek, denn meen ikk sass van nich.

Dat dat ole Joahr in de Mors poasen, dat harn wi mit Verlööf bäter een bietji sinniger doon schullt. De Kattuun, de wi dorinlächt hevvt, de harn wi us bäter upspoart föör so mennich Politiker ov Mänätscher Mors, üm de dormit in een Wööstenkuntrei to beföördern.

Dat ovlopen Joahr lett mi as een Lotteriespill, bi dat Düütschland  blods Nieten –

blods Nuller trukken hett. Van  use Politikers kann man doch wiers nümms as

Glükkstall beteeken - un bi de Mänätscher Losen

de Düütschland föör 2010 trukken har, dor kann man doch wüggelk all van Bedreegeree schnakken.

Ikk mach nu föör dat tokoamen Joahr 2011 blods hoapen, dat wi bi dat Losen

verdeelen nich ok blods wäär in Schiet un heete Lücht griepen.

Bi so mennich Woahl in tweeduusendelben hevvt wi dat in us Füüsten –

speet dreemoal up de Woahlzädels bevöör ji jo Krüüz irgendwons moaken.

 

ewaldeden

Zeitlos …

 

Ein Stern wischt übers Himmelszelt

strahlendgold in blauer Nacht

Frieden möcht’ er bring’n der Welt

doch hindert ihn der Mächt’gen Macht

er gibt nicht nach in seinem Mühen

immer leuchtet er aufs Neu

schlechtes Tun möcht’ er verglühen

wie wertlos’ angeschimmelt Heu

alle Zeit wird er bestehen

nie schwächer werden wird sein Licht

mag alles Tun in Zeit vergehen

sein Werk in keiner Zeit zerbricht

ewaldeden

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Haben wir Deutschen das wirklich verdient?

 So langsam kommen nun auch die trockensten Liberalen dahinter, dass man mit einem Ventilator, der sicher für eine kurze Weile mal kräftig blasen kann, auf Dauer kein Schiff antreiben und auf Kurs halten kann.

Durch sein Guidomobil, durch seine Besuche im Big Brother Getto und noch etlichem anderen Spiegökenkram ist der Jurajüngling aus den Blau/gelben sumpfigen Niederungen um Möllemann & Co in die höheren Sphären der bundesdeutschen Politk gespült worden.

Sein „Andersherum“ als Mann hat dabei sicherlich bedeutsam mitgeholfen, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es in unserem Lande so viele Wahlberechtigte gibt, die aus Wirtschaftsliberalität oder vergänglicher Anhänglichkeit an alte FDP Größen wie Papa Heuß oder Thomas Dehler, wie den schönen Erich, den singenden Walter dort hoch auf dem gelben Wagen oder den Hallenser Dietrich in seinem gelben Polunder ihr Kreuz bei einer Wahl hinter einem der jungliberalen Heiopeis machen.

Denn als etwas anderes kann man die lebensunfertige halbgebügelte Liberalenriege doch nicht bezeichnen.  

Vom Parteivorsitz zurücktreten will er ja auch nicht – das sagt er zumindest, der Herr Schwesterwelle. Er will mit aller Gewalt deren er fähig ist, an dem Posten festhalten und der Kapitän an Deck bleiben.

Diesen Schnack haben schon unzählige unfähige Politiker angesichts ihrer Götterdämmerung losgelassen und sind denn Augenblicke später von der eigenen Mannschaft von Bord geprügelt (oder aus dem Flieger gedrängt) worden.

.Nun ist er ja erst einmal mit seiner Frau (oder ist es sein Mann?) für über Weihnachten nach Ägypten geflohen. Vielleicht lässt er da für sich ja auch so eine spitzkantige Grabstelle errichten, wie es einst die Pharaonen taten – und bleibt gleich für immer in der Wüste.

 

ewaldeden

   

Hevvt wi Düütschen dat wüggelk verdeent?

 Heel sinnich koamen nu ok de drööchsten Liberoalen dorachter, dat man mit een Püüster, de sass föör een körten Tied moal düchdich bloasen  kann, man up de Düür keen Schkipp andrieven kann.

Dör Guidomobil, dör Big Brother un anner Tüünkroam is de Juristen-Fendt ut de blau/gäälen Leechten föör een Settji noa boaben in d’ Lücht dreeven worden. Sien „Annersrüm“ as Keerl hett dor wiers ok reschkoapen bi mithulpen. Ikk kann mi nämich eenfach nich denken, dat dat bi us in d’ Land soveel Woahlminschen givt, de ut Weertschkuppsliberoalität ov ut Anhangen an ole FDP Gröttden as Voader Heuß, as de scheune Eer ov de singende Walter hoch up de gääle Woagen or Genschers Diederk in sein gäälen Polunder hör Krüüz bi een Woahl achter irgendeen liberoalen Heiopei van vandoach moaken.

Denn as annerswat kanns de veelen Gesichten oahn Karakter in de Weertschkuppsvereen FDP doch nich beteeken.

Trüchträäden as Parteiboas deit he nu joa nich, as he sächt hett – he will vöör Gewalt an Dekk de Koptein blieven.

Disse Schnakk hevvt all een büld Politikers losloaten un sünd denn twee Momang loater van hör eegen Mannschkupp mit de Pietsch van Bord jocht worden.

Nu is he joa eersmoal mit sien Froo (ov is dat sien Keerl?) över Winachten noa Äpypten, in dat Wööstenland mit de Pyramiden lossuust. Villicht lett he dor föör sükk joa so een spitzkantich Gravvstää boon un blivvt glieks dor.

Hier un föör Düütschland kunn he denn tominnst keen Undöäch mehr moaken.

 ewaldeden

   

http://www.welt.de/aktuell/article11596506/Karl-Theodor-und-Stephanie-zu-Guttenberg-in-Afghanistan.html

 

An diesem Morgen hatte ich mir vorgenommen, keine Rundfunk-Nachrichten zu hören. Ich wollte einmal einen Vormittag ohne die abgeleckten und vorsortierten Meldungen sein. Als die Radiosprecherin dann aber im Zusammenhang mit einem Trip des Verteidigungs-ministers nach Afghanistan den Namen Stefanie von Guttenbergs erwähnte, da konnte ich doch nicht anders, als spitzohrig hinzuhören. Ich wollte nun doch wissen, ob die adelige Vorzeigefrau dort in m den Feldlagern am Hindukusch auf Kinderschänderjagd gehen wolle – so wie sie es hier via Fernsehkanal auch tut. 

Da ist denn aber in den Nachrichten nichts zu gesagt worden. So etwas darf dort wahrscheinlich kein Thema sein.

Bedanken will der geschniegelte Kriegsminister sich bei den Soldaten im Feld und ihnen Mut zusprechen für den schweren und gefährlichen Einsatz,  soweit weg von zu Hause – und denn auch noch gerade an Weihnachten. 

Dank versprochen und Mut eingeblasen – das haben die Soldaten der deutschen Wehrmacht zwischen 39 und 45 auch sechs mal an Weihnachten von ihrem Kriegsminister zu hören und zu fühlen bekommen. Vom Dank des Vaterlandes aber haben die meisten nichts gespürt – nicht die, die auf den Schlachtfeldern geblieben sind und nicht die, welche nachher auf den Ehemann, auf den Vater oder auf den Sohn in einem zerstörten Zuhause verzichten mussten.

Ich weiß, wovon ich schreibe.

Die Kerle, die sich während des Weltbrandes mit oft fragwürdigen Tätigkeiten an der Heimatfront vergnügten oder hinter Kloster- und Kirchenmauern versteckt hielten, die haben in der Regel das Bedankt des Vaterlandes unter und hinter sich aufhäufen können. Dabei schämten sie sich auch nicht, dem kleinen Volk ständig ein schlechtes Gewissen einzureden – von wegen Nazischuld und so – und es obendrein noch schamlos zu belügen, dass sich in allen Gebäuden die Balken bogen, das konnten sie auch, die Adenauers, die Globkes und die Heußens.

Nie wieder deutsche Soldaten tönte es noch Jahre danach lauthals aus ihrem Munde, und das auch noch, als die Soldaten der neuen Wehrmacht (Bundeswehr) schon wieder die Gewehre geschultert hatten.

Ich mag bloß sagen, wie sich doch die Bilder gleichen.

Um nun das Maß voll zumachen, schickt das ZDF gleich ein komplettes Fernsehstudio mit ins Feld, um den Marketender Joh. B. Kerner in seiner Sabbelsendung für das Hauen und Stechen am Hindukusch  Werbung machen zu lassen.

Der niedersächsische Ministerpräsident McAllister und sein sächsischer Amtskollege Böhmer sind ja nun mit von der Landpartie. Es macht sich ja auch zu gut in der Bilderkiste und ist ja so große Hilfe und Trost für die Eltern deren Sohn, für die Frauen deren Mann und für die Kinder deren Vater dort gefallen ist.

Nun soll aber nur ja niemand auf die Idee kommen, dass die vielleicht Struck, Gabriel, Kasner, McAllister, Böhmer oder Guttenberg heißen. Leute mit einem solchen Namen sterben nicht im Feld – die sorgen nur mit dafür, das viele andere ein solches Schicksal leichter zu fassen kriegt.

ewalded

http://www.welt.de/aktuell/article11596506/Karl-Theodor-und-Stephanie-zu-Guttenberg-in-Afghanistan.html

 

Eelich wull ikk an dissen Mörgen ganz keen Noarichten in d’ Teleumroop hörn – ikk wull moal een Vörmiddach heel oahn de ovschlikkt un vöörsorteerde Kauelee weesen. As de Roadioschnakkerin denn oaber wat van Afghoanistan un Stefanie van Guttenberg sää, dor muß ikk doch spitzkantich tolustern, üm to weeten to kriegen, ov dat Vöörwieswichtje ut de Adelsfamili dor in d’ Feldloager in d’ Kreechsrebett ok woll up Kinnerschännerjacht goahn wull, so as hier bi us.

Dor is denn in de Noarichten liekers nich van schnakkt worden.

Sowat dröfft joa dor ok woll keen Themoa sien. Bedanken will denn schniegeligen Kreechsavkoaten sükk bi de Suldoaten in d’ Feld un hör Moot inpüüsten föör de stuure Insatz un sowiet wäch van to Huus – un dat ok noch jüüst an Wihnachen.

Dank versproaken un Moot inpüüst, dat hevvt de Mannslüü van de ruhmrieke düütsch Wehrmacht tüschen nägenundartich un fiefunveertich ok särß moal an Winachen van hör Kreechsminister to hören kräägen – de Dank van d’ Voaderland oaber, dor hevvt de meesten niks van spöärt, nich de, de in d’ Feld dodblääven sünd un ok nich de, de noaderhand up de Mannslüü, up de Voaders un up de Söähns in een tosoamengallert Tohuus verzichten mussen. Ikk weet worvan ikk prooten do.

De Keerls, de sükk liekers an de Heimoatfront vergnööcht hevvt, ov de, de sükk in Klosters ov achter Kaarken verstoaken harn, de hevvt dat Bedankt moi bi sükk up een Hopen pakken un oahn sükk to schkoamen dat lüütji Volk een schlecht Geweeten inschüünen kunnt, mit Nazischküld un so ...  un de Minschen beleegen dat sükk de Balkens allerwons boagen, dat kunnen see ok, de Adenauers, de Heußens un wu see aal heten hevvt – vanwägen dat Särgen van ni nich wedder Suldoatens – düütsch Suldoatens – ovwoll dat Militär – de Bundswehr -  all wedder de Dodscheeters schullert har.

Ikk mach blods särgen, wu sükk doch de Biller glieken. Üm dat Moat nu vull to moaken stüürt dat ZDF ok glieks een heeled Fernsehstudio mit in d’ Feld, üm dat de Marketender J. B. Kerner in sien Klamauksendung föör dat Haun un Stääken dor ünnern Rekloam moaken kann.

De Neddersassen un de Sassen Präsidioalen van de Lien un van de Elv, de sünd joa ok mit van de Parti – dat moakt sükk joa so good in de Billerkist, un is joa so een groode Hülp föör de Öllern de hör Söähn, föör de Froolüü de hör Kerl un föör de Kinners de hör Voader dor all fallen sünd. Nu mutt oaber nümms up de Idee koamen, dat de villicht Struck, Gabriel, Kasner,McAllister, Böhmer ov Guttenberg heeten.

 Lüü mit sükkse Noams  de starven nich in d’ Feld – de sörgen blods dorföör, dat so een Schikksoal een büld annern to foat kricht.

ewaldeden.

Steige niemals mit dem Teufel in ein Boot …

 

Mein Großvater, der alte Ulan, der ist ja wohl nie auch nur in die Nähe eines Chinesen gekommen – davon gehe ich einmal aus.

Was er mir aber einst an Lebensweisheiten mit auf meinen Weg gegeben hat, von wegen, dass ich niemals mit dem Teufel in ein Boot steigen solle, das sollten sich die Geschäftemacher unter uns Langnasen - wie wir Weißen von den Gelben genannt werden – besser hinter die Ohren schreiben, wenn sie dem Glauben zu erliegen drohen, in Fernost besonders einträgliche Geschäfte machen zu können und meinen, die leichtgescheffelten Dollars oder Euros schon zu riechen und strömen zu hören.

Die Ostasiaten – und die größere Anzahl von ihnen sind ja Chinesen – haben mehrheitlich nicht nur ein wenig schlitzige Augen, viel mehr sollte man sich gewaltig in Acht nehmen vor ihrer ausgeprägten Schlitzohrigkeit. Die wenig sportliche Disziplin des Geschäftspartner über den Tisch ziehen ist dem Erzählen nach im Reich der Mitte erfunden worden.

Der Bückling, womit er das dienernde Menschen in den Hintern kriechen meinte, der Bückling, so sagte mein Großvater stets, sei eine Erfindung der Chinesen. Mit diesem Verhalten würden sie die Menschen um sich herum einlullen – um sie dann, wenn sie denn im Vertrauen auf die chinesische Zurückhaltung eingeschlafen sind, lächelnd zu massakrieren.

Das ist offenbar die chinesische Auslegung von Frieden und Freiheit.

Oder wie anders soll man es bezeichnen, was da zur Stunde um den Friedensnobel-Preis zwischen Oslo und Peking abgeht?

Ich mag bloß hoffen, dass der feine Sand, den die Chinesische Führung seit Jahren den Langnasen in die Augen streut, schon nicht allerorten dazu geführt hat, dass man nichts mehr sieht von der Teuflischkeit der roten Kader im chinesischen Riesenreich

 

ewaldeden

Stiech ni nich mit de Düwel in een Boot …

 

Mien Opa, wat de ole Uloan wäst is, de is joa woll ni nich in de Nööchte van een Schinesen koamen, dorvan goa ikk moal ut – wat he mi oaber ut sien Läävensweeten mit up mien Padd gääven hett, vanwäägen dat ikk ni nich mit de Düwel in een Boot stiegen schull, dat schulln sükk de Geschäftenmoaker ünner us – de Langnöäsen, as de Gäälen de Witten nöömt – bäter achter de Oohrn schrieven, wenneer see meenen in Wietoost lichtverdeente Doalers to rüken.

De Oostasioaten – un de meesten dorvan sünd joa Schinesen – de hevvt gröttstendeels nich blods een bäten schlitzich Oogens, veel mehr schull man sükk bannich schulen vöör hör Schlitzoohrichkeit.

De Bükking, dat sää mien Opa jümmers, de Bükking, dat is een Erfinnung van de Schinesen. Dormit moaken see de annern inschloapen – un wenneer de denn in Vertroon up de schines’sche Trüchhollung inschloapen sünd, denn worden see massakräärt. Dat is schiens de schinesisch Utlärgung van Frää un Freeheit.

Ov wu anners schall man dat benöömen, wat dor upstünds tüschen Oslo un Peking ovgeit?  Ikk mach blods hoapen, dat de fiene Stoff, de de Schinesen sied Joahren de verdennstsüchtigen Langnöäsen in de Oogen streen, nich all överall dorto föört hett, dat man niks mehr sücht van de Düwelschkeit in dat groode Schinesenriek.

 

ewaldeden

 

Das Geschehen lässt mich nicht los …

 

Gerade eben war der Sonntag mit Anne Wills abendlicher vorgekauter Wortkleisterei hinter die Kalendermauern in das Gestern abgetaucht, da waren die Nachrichten im Rundfunk und im Fernsehen auch schon wieder voll mit einem noch grauslicheren Gedrüüs.

Die Putenkönigin Astrid die erste Grotelüschen hatte sich vor die Sonne geschoben und verdunkelte das fröstelnde Land mit ihrem kalten Schatten.

Wie ein Vampir – wie ein Blutsauger aus Graf Draculas Angstmachgeschichten hockte sie hinter der Regierungsbank in der Sabbelbude des hannöverschen Leineschlosses.

Ich glaubte fast, an ihren Eckzähnen noch die Blutspritzer der von ihr ausgesaugten Arbeiter schimmern zu sehen.

Lohndrückerei und illegale Beschäftigung osteuropäischer Arbeitskräfte - in den Zucht-, Mast- und Schlachtbetrieben, aus denen auch die Familie Grotelüschen die Gelder für ihr Großmannsleben zieht -  stehen als Vorwürfe gegen die Ahlhorner Putenkönigin im Raum.

Diese Person spricht auf offener Bühne, vor der versammelten Zunft der Fleischbarone, ungeniert und ohne die geringste Scham von menschlich und moralisch guten und vertretbaren 5 Euro Stundenlöhnen in der deutschen Zucht, Mast- und Schlachtindustrie. Mich hätte es nicht gewundert, von ihr zu hören, dass aus ihrer Sicht selbst diese 5 €uro noch zuviel seien – denn bis zu ihrer Berufung als niedersächsische Landwirtschafts- und Tierschutzministerin ins zu der Zeit noch Advokatenwulffsche Kabinett zahlte sie in dem ihr oder ihrer Familie gehörenden mecklenburgischen Fleischbetrieb noch niedrigere Löhne. Mit der Ernennung von Astrid Grotelüschen hat der jetzige Bundespräsident den Bock zum Gärtner gemacht.   

Wie passend und wie befriedigend muß es für die Fleischbarone doch sein, eine der ihren in einem solchen Amt positioniert zu haben.

Ich kann mir gut vorstellen, dass der Amtsantritt der Putenkönigin für das Mast- und Schlachtsyndikat im Lande ähnlich erhebend war wie im Winter 33 für die braunen Führungskader der Moment der Machtergreifung durch den kleinen österreichischen Gefreiten. 

Wer solchen Menschen in der Politik als Volksvertreter nun noch die Hand vor den heißen Hintern hält, der muß sich nicht wundern, wenn er sich  bei der nächsten Wahl die Finger verbrennt.

 

ewaldeden


Dat Geböören lett mi nich los …

 

Nett wee de Sönndach mit de Anne Will hör vöörkaut Wordenkliisteree achter de Klennermüür in dat Güstern indüükt, dor weesen de Noarichten in Umroop un Tellewischen ok allwäär vull mit een noch gräsigered Gedrüüs. De Putenkeunigin Astrid de eerste Grotelüschen har sükk wäär vöör de Sünn schoaven un verdüster dat Land mit hör groode koole Schkaa. As so een Vampir – as een Bloodsuuger ut Dracula sien Billerbööker hukel see achter de Regeerungsbanken dor in de Sabbelbuud in d’ Liinschlött in Hannower. Ikk meen hooast, an hör Ekktään’n noch de Bloodspütters van de utsoagen Waarkers in hör Schlachtbedrijfen lüchten to sehn.

Lohndamping un illegoal Minschen föör sükk knoien to loaten steit dor in de Lücht – un dat nich bi irgendwell – näää, in de Bedrijfen, ut de de Grotelüschens – to de joa de Putenkeunigin tohört -  de Doalers föör hör Grootmannslääven trekken. Dat schenäärlos Froominsch steält sükk doch verraftich up de Büün un sächt mit nich een bietji Schkoam in d’ Stiäm, dat 5 €uro in d’ Stünnen föör Fleeschwaarkers good un minschlich sünd.  Mi hett wunnert, dat see nicht sächt hett, 5 €uro sünd noch toveel – wiel, in de mekkelborgsche Fleeschbedrijf, in de see allennich dat Särgen har, bevöör denn Avkoatenwulff (jawoll – ikk meen de, de nu up Volkskösten in Bellewü kampeert) noch as Neddersassens Regeerungsboas mit hör as Landweertschkupps- un Deertenschkutzministerin de Bukk ton Görner moakt hett. Wat is dat doch moi un so goaelk, wenner Deertenmästers un Fleeschünnernäämers een Minschke ut hör eegen Riegen in so een Amt sitten hevvt.

Ikk kann mi good vöörstellen, dat de Momang van Astrid Grotelüschens Amtsanträä föör de Schlachtbarons hoast sowat west is, as föör de bruunen Karakterschmeerlappens de Machtergriepung dör de lütji Öösterriiker in de Winter dreeundartich. Well sükkse Minschen in de Politik as Volksverträäder  nu ok noch de Hannen vöör de gleunige Mors hollen deit, de mutt sükk nich wunnern, wenneer he sükk de bi de näächste Woalen sien Füüsten düchdich verbrannen deit.  

 

ewaldeden


Umkehr in Schöpfung, Moral und Ethik …?

 

Bedenken überfällt mich angesichts der ständig wachsenden Zahl gleichgeschlechtlich veranlagter Repräsentanten und Entscheidungsträger in der Medienindustrie, in Wirtschaft und Politik – schlichtweg in allen öffentlichen Bereichen wächst die Präsenz nicht nachwuchsfähiger Partnerschaften.

Bedenken für den existentiellen und auf zwischenmenschliche Beziehung fußenden Weiterbestand des Bevölkerungsanteiles in unserem Lande, der sich nicht erst seit Beginn des Multikulti-Unsinns Deutsch nennen darf. Das in den obersten Führungspositionen eines Gemeinwesens, das in seiner Verfassung dem Schutz der Ehe den höchsten Rang einräumt, gleichgeschlechtlich geprägte Personen mehr und mehr Spitzenstellungen einnehmen, das ist für mich nicht mehr mit dem Grundgedanken des Schutzes der Ehe vereinbar. Der von altersher gesetzlich verankerte Schutz der Ehe zielt doch nachgerade darauf ab, den Bestand des Volkes durch eheliches Nachwuchszeugen zu sichern. Wie soll ein so wichtiges Gut wie der Schutz der Ehe bestehen können, wenn die Grundlage dafür – die zweigeschlechtliche Ehe als Familienfundament -  so vehement von einer Gruppe andersgearteter Individuen unterlaufen wird.

Mögen homosexuelle Beziehungen – gleich ob lesbisch oder schwul – mittlerweile allgemein auch als „normal“ angesehen werden - in staatlichen Führungspositionen sollten sie jedoch auf keinen Fall geduldet werden, denn „normal“ im Sinne der Schöpfung sind sie keinesfalls, auch wenn in den Medien hin und wieder von schwulen Störchen oder lesbischen Gänsen berichtet wird.

Eine solche gleichgeschlechtliche Prägung  ist und bleibt doch wohl immer eine Laune der Natur, sowie es ein verkrüppelter Ast an einem ansonsten prächtigen Apfelbaum auch ist.

Menschen von Gesetzeswegen zu bestrafen, die mit einer solchen Laune der Schöpfung leben müssen – und manchmal auch leiden, war und ist ein Fehlhandeln verkorkster Moralvorstellungen – ohne Zweifel. Durch den Wegfall unsinniger und heuchlerischer hoheitlicher Straftatbestim-mungen sollte aber nicht der Spieß umgedreht werden, indem eine bis vor gar nicht langer Zeit erklärtermaßen noch zu Unrecht gesell-schaftlich geächtete Minderheit die Oberhand gewinnt.

ewaldeden

 

Und das Unrecht blieb …

 

Waisenhäuser, Erziehungsheime, Besserungsanstalten, Arbeitshäuser, Konzentrationslager – das sind Begriffe, welche die älteren Generationen im Lande mit der Erinnerung an unselige Zeiten verknüpfen. Es sind aber auch Begriffe, die noch heute – nach über einem halben Jahrhundert verstrichener Zeit – bei den damals als Kinder Betroffenen, sofern sie denn noch am Leben sind, traumatische Angstzustände hervorrufen. Einiges von dem damals geschehenen Unrecht ist nach dem Ende der Naziherrschaft halbwegs aufgearbeitet worden – zumeist auf Druck sehr starker Interessenvertretungen mit oft sehr gegensätzlicher Vergangenheit, wie zum Beispiel die Verbände ehemaliger Nichtdeutscher SS-Offiziere (im Baltikum und auf dem Balkan) oder durch den danach in der britischen Kolonie Palästina unbestreitbar unrechtmäßig errichteten Staat Israel). Von da wurde und wird immer noch Druck gemacht, auf den nach wie vor gefügigst reagiert wird.

Die Damalskinder von vor 1945 hatten keine Lobby, die für sie Druck erzeugen konnte – und bei den Damalskindern von nach 1945 wurde das Unrecht, wurden die Qualen, die Foltern und das machtgierige Profitstreben auf allen Ebenen und in allen Institutionen einfach fortgesetzt – gleich ob von Frauen und Männern im Zeichen des Kreuzes oder von gleich miesen Charakterkrüppeln im Namen der Staatswohlfahrt. Die meisten von ihnen hatten nur eines im Sinn: Macht über hilflose Geschöpfe zu erlangen und Profitstreben zu ihren eigenen und zu Gunsten ihrer Institutionen oder Organisationen. Es soll auch niemand glauben, Frauen, gleich ob in Zivil oder in Ordenstracht gewandet, hätten sich von den männlichen Peinigern unterschieden oder sich ihnen gar entgegengestellt. Mitnichten, sondern es war häufig das Gegenteil der Fall – die diffizileren und grausameren Quäler waren sehr oft auf allen Ebenen die dem „schwachen Geschlecht“ zugehörigen Mitarbeiter der diversen Einrichtungen.

Angestoßen durch die bekannt gewordenen häufigen Missbrauchsfälle der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart und begünstigt durch die allumfassende, nun mögliche Jeder mit Jedem Kommunikation des Internets haben viele der Opfer - teils erst nach langen Jahrzehnten - den Mut gefasst, ihre Leidenszeit zu offenbaren.

Als widerwillige Reaktion der Führung der Gesellschaft und der in die Vorgänge verstrickten  Organisationen richtete man einen sog. „Runden Tisch“ ein. Mit Verlaub gesagt betrachte ich diese Einrichtung als eine der blödsinnigsten Formen, um Missstände aufzudecken oder unklare Verhältnisse ins Reine zu bringen – zumal an diesem „Runden Tisch“ nur drei der Opfer als Alibifiguren Platz nehmen durften. Täter und Vertuscher blieben sozusagen unter sich. Dementsprechend  waren auch die Einlassungen und Äußerungen der teilnehmenden Organisations- und Institutionsvertreterinnen und Vertreter – nämlich abwertend und banal bis zynisch. Die Krone setzte allem die, wie Dr. Mabuse persönlich wirkende Vorsitzende, Politikerpastorin Antje Vollmer auf. Ich fühlte mich bei den Verlautbarungen der Teilnehmer vor die Wahl gestellt, die Sendung entweder abzuschalten oder mich zu übergeben.

ewaldeden


 Is dat nich gediegen ….?

 

Een büld van de Minschen, de de Gloovensweetenschkupp studeert hevvt, un  in de Bedrijf Kaark een betoalten Aarbeitsstää harn ov noch hevvt – sünners wenner see all ut een wat hoogeren Troch äten un drinken – lieden schiens gewaltich ünner Demenz. Dat Vergääten ov dat sükk nich besinnen köänen is in disse Krings villicht ok Vöörrutsetzung, üm överhaupts so een Stää intokriegen.

De Augsbörger Kaarkenkeerl Mixa kann sükk an de Minschen, de nu särgen, dat he hör in siene Tied as Schrobenhusener  Staddpaster stilkens düchdich vergallert hett, nich mehr besinnen. De, de he domoals as Kinner vertobakt hett, de köänt dat säker ümso bäter. Dor kunn man nu joa särgen, dat is joa de katholsche Kant, un de Froolüü un Keerls in Ornat mit dat katholsch Firmenteeken up de Böst hevvt liekers joa heel anner Problemen.

Nu koummt oaber wat van Dach, dat düdelk moakt, dat bi de reformeerde, de evangeelsch Feldpostadress dat sülvige Leiden to kennen is.

Antje Vollmer – een grooten Noam in de bundsdüütsche Turnschoopartei. Van Huus ut Kaarkenfroo - dat heet Pastorin mit een Dokter vöör de Noam – de oaber mehr een Feebel vöör de Politik hett (ov is dat villicht blods, wiel dat in disse Job mehr Pinunsen givt?). De sitt joa nu een runnen Toafel vöör, de sükk mit de Schikksoalen van Heimkinners in Düütschland befoaten deit. In Volkes Updrach sotosärgen. Dat is joa sowiet ok aal heel moi un ehrenhaftich, wenn ... joa wenn dor nich de Soak mit de Breef van een Mester ut de Odenwaldschool wee, de disse Mester all in tweedusendtwee an de “Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Frau Dr. Antje Vollmer” schreeven hett. In disse Breef beliekteekend he de Froo Vizepräsidentin Dr. Antje Vollmer all aal dat, aal de Schwienereen, de in disse Eliteschool nu reschkoapen van Dach koamen sünd. De Politikerin, Theologin, Pastorin Vollmer hett disse Mester lapidar dör een Schrieverswicht in hör Kantor antern loaten, dat he, de Mester, hör van een Soak un Doon berichten wüür, van de see, de Politikerin, de Theologin, de Pastorsche un see dat Wiev niks verstoahn wüür un doarüm dor ok niks to särgen kunn. Dat de sülvige Antje Vollmer nu de Heimkinnerschikksoalstoafel vöörsitt, dat kann begriepen well will – ikk kann dat nich.

Nu froach ikk mi, ov disse Vergääters un Nichbesinners nich bäter up Jan Meyen ov Spitzbargen uphoaben ween – wenner see dor näämich wat vergääten, denn mooten see dat blods sülven utboaden.

 

ewaldeden

 

Zynische Eiseskälte …

 

Gestern hat es mit Sicherheit vielen Menschen vor den Lautsprechern ihrer Radios und den Bildschirmen ihrer Fernsehgeräte einen kalten Schauer nach dem anderen über den Buckel gejagt – das, was da in der Reichtagssabbelbude in Berlin aus dem Munde der gutsituierten und finanziell wohlbestallten hannöverschen Keksprinzessin Ursula von der Leyen zu hören und zu sehen war.

Der Bundesarbeitsministerin zuzuhören, das verlangt den Menschen mit auch nur ein bißchen Moral und menschlichem Mitgefühl in der Seele und im Herzen mit Verlaub ein dickes Fell ab.

Warum bringen nur immer wieder Hannoveraner soviel Kälte in die Gesellschaft, wenn sie sich denn politisch engagieren?

Da steht die hannöversche Keksprinzessin und Ernst Albrecht Tochter allerdings in passender und nobler Riege, wenn man sich die Reihe der Gesichter, wie zum Beispiel das ihres Vaters Ernst Albrecht, oder das des Christian Wulff und seiner politischen Hinterlassenschaften Aygül Özkan und Astrid Grotelüschen einmal anschaut. Auch nicht zu vergessen der hannöversche Asienimport Rösler.

Wenn man seinen Blick nicht flugs wieder davon ab- und sich schöneren Dingen zuwendet, ergreift alsbald die schiere Verzweiflung von einem Besitz.

Als nobel kann der Betrachter diese Riege allerdings auch nur benennen, was ihre Kledasche betrifft – in ihrem Inneren herrscht wohl eher Machtgier mit Kälte gepaart und beißender Zynismus ob der dringendsten Bedürfnisse vieler Menschen im Lande, die nicht unter der Erbsünde ergaunerten oder ererbten Reichtums und Wohlstands leiden und leben können. Gestern hat diese „Dame“ nun einmal völlig ohne Maske und geschönter Stimme im Plenum des Reichtages einen Kübel voller Häme über einen Großteil der Bürger unseres Landes ausgegossen, sodass es letztendlich offenbar selbst dem präsidierenden Bundestagsvize Solms zuviel wurde – obwohl der FDP Mann sich im Strickmuster ja nicht allzu doll von Ursula von der Leyen unterscheidet.

 

ewaldeden


Haartlos un iisichkolld …

 

Körtens hett dat mit Säkerheit een büld Minschen in d’ Land vöör de Roadioluutspräkers un vöör de Kiekastens in hör Koamers een kollen Schuur noa de anner över de Pukkels jocht – dat, wat dor in  Berlin in de Rieksdachsabbelbuud ut dat Muulwaark van de Deern ut een bäter Huus – van de Kekskeunigin un Erni Albrechts Dochter Uschi von der Leyen klöätert is.

De Bundswaarkerministerin bi hör Wordenhauereee in Ruh totolustern, dorto moot een all een iistern Huut üm sien Seel un Haart to hemm’n – anners lirgen Haart un Seel noa een poar Satzen van dat spitzkantige Froominsch in duusend Stükken an de Grund.

Woarüm bringen Hannoweroaner blods jümmers soveel Koal mit sükk, wenneer see meenen, Politik moaken to mooten?

Dor steit de hannöwersch Keksprinzessin un Ernst Albrecht Dochter  oaber liejkers in een komodich un nobeln Riech, wenn man dor moal so bilangskikkt an de Visoajen van hör Voader Erni, van sein Noafolger Avkoaten Wulff un sien Achterloatenschaften, as dor sünd de Halfmoandministerin Özkan un de Putenkeunigin Grotelüschen – nich to vergääten de hannöwersche Wietwächimport Rösler. De Bispilln kunn man in een langen Riech wiiderföörn -. Üm de aal to benöömen, soveel Bott hevv ikk gannich.

Wenn man van de Gesichten nich flink wäär wächkikkt un sükk moier Soaken todreien wüür, denn wüür man dries vertwiefeln.

As „nobel“ kann man bi disse Minschen oaber meist blods de Kledoasch beteeken – binnerwendich sünd see  denn eder unleidich un mit Koal bit boaben hen full. Keen bietji weeten van dat, wat de Minschen in d’ Land –

de de nich van verarften ov tosoamenschoaven Riekdom leeven – ümdrifft.

Körtens hett disse „Doam“ nu verrafftich moal oahn Verkleedung un oahn Krieden in de Stiäm up de Büün van d’ Rieksdach mennich Fatten vull mit Jauche över een grooten Deel van Minschen in us Land utgoaten, sodat upletzd de boaben Vöörsittende Solms ingreepen un dat tobend Wichtje hollstopp sächt hett – ovwoll he as een blau/geelen Dreepüntenkeerl in Karakterhäkelmuster joa wiers nich sowiet wäch is van Ursula von der Leyen.

 

ewaldeden

 

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/putenmast119.html

 

Neuzeitliche Sklaverei …

oder der Grotelüsch’che Goldesel

 

Was braucht es noch alles, bis dem sparsamen Mister McAllister im hannöverschen Leineschloss aufgeht, dass die niedersächsische Agrarministerin Königin Astrid Grotelüschen - durch ihre Familie  Herrscherin über etliche norddeutsche Puten-KZ’s - das Vertrauen der Wähler in seine Partei, der CDU, durch ihr Verhalten leichtfertig verschleudert? Ein solch schluderiger Umgang mit Kapital – in diesem Falle sind es wertvolle Wählerstimmen für den nächsten Wahltag – ist doch bekanntermaßen jedem Schotten und somit auch ihren Abkömmlingen ein Graus. Warum also, so frage ich mich, lässt der niedersächsische Ministerpräsident es im Fall seiner Landwirtschaftsministerin Grotelüschen widerspruchslos geschehen? Schont er die Putenkönigin etwa aus Ehrfurcht, weil sie zum Nachlass seines, von Angela „Teflon“ ins Amt des Bundespräsidenten wegbugsierten Vorgängers, des Advokaten Christian Wulff gehört? Oder  profitiert er vielleicht gar selbst an den Einkünften, die durch den Einsatz und die Hungerlohnbezahlung der bulgarischen Fremdarbeiter in den Geflügelfleischverarbeitenden Betrieben anfallen, an denen die Familie Grotelüschen mit erheblichem Kapital beteiligt ist?

Gleich aus welchem Grunde auch er den Umtrieben der Massentierhalter- und Hungerlohnzahlerlobbyistin Grotelüschen keinen Einhalt gebietet – wenn er nicht schnell umdenkt und handelt, wird es Mr. McAllister bei der nächsten Wahl zwar nicht - wie früher in Schottland üblich - den Kopf, mit Sicherheit aber zumindest das Amt kosten.

 

ewaldeden


 

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/oldenburg/putenmast119.html

 

Neetiedlich Skloaveree

Ov de Grotelüsch’sche Doalerschieter

 

Wat brukt dat noch allens, ov wat mutt noch eers geböören,

bit dat de knipiige Regeerungsboas in d’ hannöversch Liinschlött een Lucht upgeit?

Wat mutt noch geböören, dat dat um hüm to wat hellerder waart, un he begript, dat de neddersassisch Deertenhööch- un Landweertschkuppsministerin Keunigin Astrid de eerste Grotelüschen – dör hör Famili Boashaupt över een Riech van nedderdüütsch Puten-KZ’s dat Vertroon van een büld Minschen as Woahlvolk in siene Partei – in de CDU – dör hör Verhollen lichtfardich verspeelt.

So een schludriged Ümgoahn mit Kapitoal – un hier sünd dat wertige Krüüzen up de Woahlschiens bi de tokoamen Woahl – is doch bekenntermoaten föör jeden spoarsoamen Schotten un siene Kinnskinner een Grääsen.

Woarüm, so froach ikk mi nu, woarüm lett de neddersassisch Regeerungsboas sien Deertenschutz- un Burenministerin so eenfak gewähren?

Deit he dat ut Eehrfürchtich tägen sien Vöörlöper, denn Avkoatenwulff,  de van Angela „Teflon“ noa Berlin in d’ Bellewü ovschoaben worden is, wiel Keunigin Astrid een Wullffsched Aarfdeel is?

Ov profiteert he villicht an de Doalers, de dör de Insatz van Frömdwaarkers un Schmachtlohnaarbeiders ut Europas Oosten in de Taaschken van Grotelüschen un Konsorten strieken?  Sowat harn wi in Düütschland doch allmoal in een anner Riek.

Liekers ok, ut wecker Denken herut he to dat Spill un dat Undöächdrieven van de Massendeertenholler- un Schmachtlohnlobbyistin Grotelüschen nich Hollstopp sächt – wenneer he nich heel flink ümdenken un een annern Richt inschleit, denn schall hum dat bi de näächste Woalkrüüzenmoakeree  woll nich de Kopp – so as dat fröer in Schottland goaelk wee – oaber doch tominnst sien Boantje kösten.

 ee. 

 

Wie weit und wie oft darf er sich noch daneben benehmen?

 

Der Chef der blaugelben neoliberalen Pünktchenpartei der Besserverdienenden gebärdet sich mit seiner Klassifizierung als „spätrömische Dekadenz“ anlässlich des Hartz IV Urteils der Verfassungsrichter einmal mehr wie dunnemals in den Nachkriegswesternfilmen der Revolvermann Blatternarben-Joe. Dabei ist er doch eher ein von Pusteln gezeichneter spätpubertierender Durchschnittsjünger Justitias.

Etliche Führungsliberale vor ihm konnten die Welt durch zumindest eine herausragende Fähigkeit beeindrucken.

War es Papa Heuss mit seiner Jovialität, so tat es Thomas Dehler mit seinem Intellekt. Schaffte es Mendes Erich zumindest noch mit seinem Weltkriegs II Offiziersschneid und Walther Scheel mit seinem Platz hoch auf dem gelben Wagen, so musste es beim Lambsdorffschen  Grafen schon eine Verurteilung wegen der Verstrickungen in die Flickaffäre sein. Während Genschers Dietrich der Nachkriegsfolgendiplomatie menschliche Züge ins Antlitz schnitzte, konnte der Möllemann wenigstens noch passabel aus dem Flugzeug springen. All das hat Eindruck hinterlassen und auf irgendeine Weise stets irgendeine Zeit geprägt. Welche anderen Spuren, als die der Vorreiterrolle bei Staatsbesuchen die Gastgeber durch die Begleitung des schwulen Partners zu düpieren, wird Spaßmobil-Guido hinterlassen, wenn der Wähler ihn zu gegebener Zeit aus seinem übergroßen Dienstanzug hinausbefördert?

 

ee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wu wiet un wu foaker dröfft he sükk noch so schroar upföähren?

 

Dat Bundsgericht hett dor wat anstött …

 

De Boas van de blaugeele neoliberoale Stippenkring föör de Bäterverdeenenden föährt sükk mit sien Benöömen as „spätrömische Dekadenz“ van dat politische Doon un Loaten un över dat Ümgoahn mit de Minschen in Düütschland de Hülp bruken, up as Anno dunnemoals in de Hollywoodnoakriechswestern de Revolverkeerl „Blatternarben-Jöö“

Dorbi is he doch eder een pusteligen pubertären Dörschnittsfendt van Justitia (dat Froominsch mit de Wacht in d’ Füüsten, dat nich kieken kann)

 

Een Riech van Liberoalen vöör hum kunnen de Welt tominnst noch mit irgendwat, wat see eenigermoaten good kunnen, beindrükken

Wee dat de ole Papa Heuss mit siene Jovioalität, so dee dat bi Thomas Dehler de Intellekt.

Hett Erich Mende dat noch jüüst mit sien Weltkreechs twee Offiziersschneid henkräägen, broch Walther Scheel dat mit sien Singeree boaben up de geele Postkutsch kloar.

Wor tägen dat bi de Lambsdörpssche Groaf all een Verurdeelung wäägen Stüürachtertrekken wääsen muß.

Genschers Diederk hett dat mit sien Naturell figelinsch henkräägen de Noakreechsfolgendiplomati een minschliched Utsehn to gääven un Möllemanns Jürn de kunn tominnst good ut een Fleeger springen.

Aal dit Geböören hett Indrukk un Spoaren achterloaten un de Tied hör Teeken updrükkt.

Wekker anner Spoaren as de, bi Stoatsvisiten de Gastgeevers mit sien Annerswääsen in d’ Natuur vöör de Kopp to stööten schall “Spoaßmobil-Guido” woll achterloaten, wenner de Wählers hüm to rechter Tied ut siene veelstogroode Dennstkleedoasch rutbefördert?

ee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommandowechsel auf der Brücke …

 

Zu der in 2011 anstehenden Wahl des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters.

 

Diese Stadt, die ich als unser aller Stadt betrachte, leidet. Sie leidet an den Krankheiten der Zeit – schlimmer noch, sie siecht immer mehr dahin - sie wird zunehmend lahmer an Kopf und Gliedern.

Wenn ein Mensch in eine solche Identitätskrise geraten ist, dann wird er von sach- und fachkundigen Ärzten an die Hand genommen, wieder auf den rechten Weg geleitet, mit den nötigen Hilfsmitteln stabilisiert und hin zur Gesundung geführt.

Das Wissen um diese uralte Vorgehensweise  scheint aus den Köpfen  der jadestädtischen Spitzenvertreter  von Verwaltung, Parteien und Institutionen verloren gegangen zu sein – wie so vieles andere auch. Machterhalt – der eigene und der der Clique – ist sichtlich das vordergründige Bestreben der handelnden Personen.

Was unserem einst stolzen Schiff  ‚Stadt Wilhelmshaven’ seit langem fehlt, das  ist ein fähiger Kapitän auf der Brücke, der das Schiff und seine Bedürfnisse kennt und es revierkundig - auch durch rauhe See – von Hafen zu Hafen führt.

Wenn nämlich ein Kapitän auf der Brücke zeigt, dass er sein Können beherrscht und sein Werk in die umgebenden Gewalten zu integrieren versteht, dann – und nur dann ist auch die Besatzung an Bord bereit, alles zu geben und alles zu tun.

Irgendwo steht gewiss jemand, der mit der nötigen Kompetenz ausgestattet und bereit ist, das Kommando in der Burg am Meer zu übernehmen und das Schiff wieder flott zu machen.

Ich wünsche mir und allen Bürgern dieser Stadt, dass in den Högerbau wieder die Sorge um das Gemeinwohl die Oberhand erhielte – sodass endlich wieder miteinander und nicht ständig nur übereinander geredet und von einigen möglichen Kandidaten  der beste und einzig richtige Bewerber zukünftig das Amt des ersten Bürgers in Kaisershaven mit Leben erfüllt.

 

ee

 

 

 

Dodensönndach

Stillichkeit

Graftenruh’ un Hillichkeit

Stoom licht över Kaarkhoffs Wischen

Klokkenlüüden

un dortüschen

heel van wieden

huulen van een Schkippssireen

wiel, de Stüürmann

kann de Kant nich sehn

de Koptein de sücht blods griese Lücht

de häntich över d’ Woater flücht

he meent tomoal de Seel’n to spöörn

de hüm willt in d’ Hoaben föörn

 

ewaldeden

 

 

 

 

 

Soaterdachmörgen …

sitt ikk hier un bün de Tied an ruusen

schmüster un vergäät de Sörgen

un seech Tied achter Tied ansuusen

ikk much hör woll roopen

nu holl doch ähm still

vergäät moal dat loopen

un hör to wat Tied di särgen will

denn aal dat Jakkern un aal dat Strieken

liekers ov dat vull Freud ov Bedrüüs

verdrütt di

dat moal in Ruh bilangskieken

an dien eegens

un an anner Lüüt’s  Hüüs …

 

ewaldeden

 

 

 


 
 
 

 

Die Eisenbahn auf Gummireifen …

 

Das ist nicht vorstellbar? So etwas gibt es nicht in der Welt? So etwas hat es in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gewiß wohl gegeben – ein Fahrzeug mit Gummibereifung, das auf Strassen- und Gleisstrecken gleichermaßen gut einsetzbar war.

Ein Fahrzeugbau hier bei uns an der Küste, mit schlauen Köpfen in der Konstruktion und an den Zeichentischen, der hat ein solches Fahrzeug – einen Schienen- Strassenbus konstruiert, zur Serienreife entwickelt und dann auch  gebaut. Zum Einsatz gekommen sind diese Omnibusse auch – und zwar bei der Bundesbahn, als die Bahn noch Bahn als Massenbeförderungsmittel und noch nicht Spielzeug für Manager in Wasserkopfbürotürmen, so wie sie es heute ist.

Als die Bahn noch Bahn war, da gab es noch ein dicht geknüpftes Netz von Schienenwegen, das Deutschland überzog. Es gab nur wenige Orte ohne Bahnhof oder ohne zumindest einen Haltepunkt für die Eisenbahn.

Den größten Teil dieser flächendeckenden Infrastruktur gibt es nicht mehr.

Sie wurde auf Weisung der ‚Bahngewaltigen’ abgerissen und plattgemacht – nachdem man die bis dahin meist vorbildlichen Anlagen systematisch verkommen ließ. Wobei sich ein gewisser Hartmut Mehdorn als der größte, brutalste und nachhaltigste Zerstörer des hoheitlichen Eisenbahnwesens hervorgetan hat.

Ziel dieser Vorgehensweise war die nachhaltige Verlagerung der Fracht- und Personenbeförderungskapazitäten der Bahn auf die Strasse. Der Einfluß der Fahrzeugindustrie und der petrochemischen Konzerne hat dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Die Gier der Kapitaleigner dieser Wirtschaftszweige hatte gewonnen.

Es wurde ein bestehendes und umweltfreundliches Schienennetz leichtfertig gegen ein Mehr an Kraftfahrzeugen und naturzerstörenden Strassen eingetauscht. Deutschland war zu Brumm-brumm geworden.

Nun setzt die sog. Führungselite der Deutschen Bahn noch einen obendrauf.

Anstatt dafür Sorge zu tragen, dass die Züge sicher und benutzerfreundlich sind, dass bei den Bediensteten Kundenfreundlichkeit obenan steht und die Fahrpreise für alle Bevölkerungsschichten bezahlbar bleiben – anstatt Deutschland die Eisenbahn zu sichern greifen die Macher wiederum zur Kettensäge um an dem Ast zu sägen, auf dem der Rest der Deutschen Bahn sitzt.

Neue Fern-Omnibus-Linien wollen sie einrichten – es sollen in Zukunft noch mehr Omnibusse als bisher schon auf den Strassen herumkreuzen und sie verstopfen – noch mehr Dieselabgase aus noch mehr Antriebsaggregaten sollen die Luft verpesten.

Die Fahrt mit der geplanten Linie von  Hamburg nach Köln soll zum Beispiel 20 % billiger sein, als mit dem Zug unter Berücksichtigung der 50% Preisermäßigung für Bahncard 50 Inhaber. Die Omnibusfahrt mit einem Fernbus der Bahn wäre quasi um gut sechzig Prozent günstiger als ein Normalfahrschein für die gleiche Strecke mit dem schienengebundenen Zug.

Welch ein Irrsin – oder schlimme Absicht?

Ich frage mich nun, ob die Deutsche Bahn unfähige Hohlköpfe in ihren obersten Reihen sitzen hat – oder ob die Vorständler der Bahn nicht vielleicht mit schon mit halbem Hintern in den Vorstandsetagen irgendwelcher Strassenbaukonzerne oder Großherstellern von Lastwagen und Omnibussen sitzen und dort Prämien oder Boni für das kassieren, was sie bei der Deutschen Bahn zerstören.

ewaldeden


 

De Iiserboahn up Gummireifens …

 

Dat köänt ji jo nich vöörstell’n? Sowat givt dat nich in de Welt? Sowat hett dat in de füfftiger Joahren van dat vöörige Joahrhunnerd wiers woll gääven – een Foahrtüüchs mit Gummireifens, up de Stroaten un up Iiserboahngleisen gliekerd good intosetten.

Een Bedrijf hier bi us an de Küst, mit schlaue Koppen in de Konstrukschon un an de Teekendischen, de hett sowat boot. Un foahren sünd de Deerten ok – un dat sogoar bi de Düütsche Boahn, as de Boahn noch Boahn wee un keen Mänätscher Speeltüüchs, so as see dat vandoach is. As de Boahn noch Boahn wee, dor geev dat ok een häntiged Nett van Gleisen dat sükk över dat heele Düütschland hentrukk. Dat geev hoast keen Dörp un keen Kuntrei oahn Boahnhoff ov tominnst een Hollstop föör de Toch.

De gröttste Deel van disse “ländliche Infrastruktur“ givt dat nich mehr. Ovräten un plattmoakt hett de Boahn de Anloagen, noadem man see verkoamen loaten hett, wiel man de Kapazitäten föör Fracht un Minschen up Gleisen lichtfaardich intuuscht hett tägen een Mehr an Kraftwoagens un Stroaten, de dat Land dörschnieden un Natur körtmoaken. De grooten Autoschooster un de Petro Gierlappens harn wunnen. Düütschland wur Brumm-brumm.

Nu sett de Düütsch Boahn achternrüm oaber allwär een boabenup.  Anstatt man bi de Boahn allens deit, üm de Tööch säker un dat Iiserboahnfoahren betoalboar to moaken, gript man allwär noa een Trekksoach üm de Gleisenverkeer denn Oost avtosoagen up de he sitt.

Wietwäch-Onibussen-Linin  willt see inrichten – noch mehr Onibussen as nu all föör de Boahn up de Stroaten rümkrüdeln, willt see insetten. De Foahrt up de Strekk van Hambörch noa dat rheinsche Kölsch  schall denn mit de Iiserboahn up Gummireifens noch üm twintich Perzent leeger weesen as de Pries föör de Foahrt över de Gleisen mit de Boahnkoart 50 – un dat is joa ok all de halvige Höächt van de Pries föör de normoale Foahrschien föör de Strekk.

Ikk froach mi nu, wat de Düütsch Boahn blods föör Ballkoppen in de büppersten Riegen sitten hett, de sükk sowat utdenken – ov hukeln de Vöörstandsmänätscher van d’ Boahn mit een Morsbakk villicht all in de Vöörstand ov Upsichtsroat van irgendeen Stroatenbooünnernäämen ov Frachtwoagen un Onibuswaark, van dor see Perzenten ov Boni kriecht föör dat wat see bi de Boahn in Dutten hauen?

ewaldeden

 

 

Verkannt

 

Der Nebelmonat November…

man sagt von ihm, er sei unromantisch.

Er hätte nur Platz für Trauer und Geister.

Er dulde nur Nebel und Seelenkoppeister

und kennt nur auf Gräbern brennende Kerzen,

Gedenken an Gestern und Verluste voll Schmerzen.

Dabei ist es nur seine schattige Seite -

die Wendung zu Stille und ruhigem Licht.

Im Halbglanz der Sonne die Stunden durchschreite,

und hör’ wie der Welt Hohnlachen bricht.

Schau segelnde Blätter von kahlenden Bäumen

und rieche des Herbstes vergehende Pracht.

Genieße die Farben - beginne zu träumen

und ahne den Frühling – der schon bald wieder lacht

 

© ee  

 

Wie weit wollen sie es noch treiben ....

das Spiel mit dem Tod von Robert Enke?

 

„Ich kann doch bloß Fußball“ soll er gesagt haben, der Torwart von Hannover 96.

Das ist ja insoweit auch kein Charakterfehler, auch wenn eine solche Aussage ein

wenig halblastig erscheint. Hatte er denn in der Schule nichts anderes gelernt, als nur Fußball?

Wir mussten uns zumindest noch mit rechnen, schreiben und lesen abplagen, damit wir –

so wie unsere Eltern sagten – nach der Schulzeit etwas ‚Anständiges’ lernen könnten.

Fußballspielen haben sie bestimmt nicht damit gemeint.

Das ist ja bei Robert Enke anscheinend ganz anders gelaufen – er hatte bloß Fußball gelernt.

Als es mit dem ‚Fußball’ nicht mehr so lief, da hat er offenbar nur noch den Tod als Ausweg gesehen

und hat sich auf die Eisenbahnschienen vor eine fahrende Lokomotive gelegt.

So schnell kann Mensch von einem relativ unbedeutenden Fußballer zum Heiligen mutieren.

Jetzt komme mir nur keiner mit dem Argument, dass er ja soviel hat ertragen müssen

und mit dem Sterben seiner Tochter nicht klargekommen wäre – wie viele Väter, wie viele Mütter,

wie viele Elternpaare müssen täglich allein in Deutschland mit dem Tod ihrer Kinder zurechtkommen?

Wenn die sich alle auf irgendwelche Gleise vor irgendeinen Zug legen würden – es würde ab sofort

keine Eisenbahn mehr fahren.

Wenn ich nun ständig aus Funktionsträgermündern höre, dass er in seiner Depression keinen anderen

Ausweg mehr gesehen hätte, als den des Freitodes zu wählen, dann kommt mir wie Stacheldraht

umgehend die Galle hoch.

Wie verheerend muß es in den Gewissen all dieser Unsinnredner aussehen, dass sie um den Freitod eines Einzelnen einen solchen Zirkus veranstalten..

Wenn ich dann noch höre, dass er sich aus Verzweiflung das Leben genommen hätte, dann bleibt mir nur noch

fassungsloses Kopfschütteln. Den Mut, sich selbst das Leben zu nehmen – den hat er nicht aufgebracht

der „große“ und unzweifelhaft bedauernswerte Robert Enke. Dieses Tun hat er dem unbeteiligten Lokomotivführer

zugeschoben, der das bestimmt nicht gewollt hat. Robert Enke hätte diesen Menschen ja vorher einmal

danach fragen können. Soviel Fairneß und Verstand scheint in der Fußballwelt aber nicht vorhanden zu sein –

auch in den Funktionärsköpfen nicht.

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ewaldeden


 

Wu wiet willt see dat noch drieven ….

dat Spill  mit de Dod van Robert Enke?

 

Ikk kann doch blods Football, schall he sächt hemm’n, de Kastenkeerl van Hannower 96.

Dat is joa ok keen Karakterfääler, ok wenn dat een bietji halvlastich is.

Hett he denn in d’ School niks anners läärt as Football?

Wi mussen us tominnst mit räken, schrieven un lääsen ovploagen, dormit wi – so as us Ollen säen – wenner wi de School achter us harn, wat vernünftichs läären kunnen.

Dat hett joa bi Robert Enke schiens anners lopen – he hett blods Football läärt.

As dat mit de Football denn nich mehr so leep, hett he schiens blods noch de Dod as Utwäch sehn un hett sükk vöör d’ Toch schmääten. So flink kanns van een wenich bekennden Footballspeeler to een grooten Hilligen warden.

Nu koam mi nümms dormit, dat he joa soveel erdroagen muß un mit dat Ovlääven van sien Dochter nich kloarkoamen is – wuveele Öllern mooten mit de Dod van hör Kinners kloarkoamen? Wenneer de sükk aal up de Gleisen vöör een Toch schmieten würn, denn wüür in Düütschland bold keen Iserboahn mehr foahren.

Wenner ikk nu stilkens van Funkschionärskant hör, dat he in sien Depreschon keen annern Utwäch mehr sehn hett, as sükk dat Lävven to näämen, denn kummt mi up irgendeen Oart de Gaal hoch as Stiekelwier.

Wu noar moot dat in dat Geweeten van aal disse Tüünkroamschnakkers utsehn, dat see dor son Bohei van moaken.

Un wenner ikk denn hör, dat he sükk ut Vertwieflung dat Lääven noamen hett, denn blivt mi niks anners as Koppschüdden – de Moot, sükk sülvst dat Lääven to näämen – de hett denn “grooten” un wiers beduurensweerten Robert Enke nich hatt. Dat Doon hett he denn de Tochföörer toschoaben, de dat wiers nich wullt hett. Robert Enke har hüm joa vöördem moal froagen kunnt. Soveel Küän schient in de Footballwelt oaber nich vöörhanden to sien. Ok  bi de Funktionäre nich.

 

ewaldeden

 

 

 

Das Wort zum Castorsonntag

  

Es wird geschehen …

 

eine schwarze Sonne im Dunkel der Nacht

mit feurigen springenden Sternen

man hört nur den Teufel

der irrsinnig lacht

in sicheren weltweiten Fernen

er lacht im Hort des kalten Vergessen

inmitten verkalkter Gebeine

von blutigem Frieden völlig besessen

mit leuchtendem Heiligenscheine

seelisch entwurzelt

moralisch verpestet

mit christlichem Wort auf den Lippen

mit Freuden die neusten Waffen getestet

mit Freuden die Menschlichkeit außenbords kippen

 

… und alles im Zeichen des Kreuzes

 

ewaldeden

 

Die AWO – eine Himmels- oder eine Teufelsmacht?

 

Die alte Dame AWO - einst Vorzeigekind der deutschen Sozialdemokratie - auf die unsere Elterngeneration noch so stolz war, was ist nur aus ihr geworden? Wer in den letzten drei Jahrzehnten die Entwicklung innerhalb der Arbeiterwohlfahrtsorganisation mit ein wenig kritischer Aufmerksamkeit verfolgt hat, der weiß schon länger, wo es mit der AWO hingeht – nämlich direkt und zielgerichtet in den Abgrund des Abzockerkapitalismus.

Die Führung der AWO besteht eben nicht mehr aus Menschen mit menschlichen Idealen, sondern aus gezielt herangezüchteten Polit- und Kapitalmanagern.

Die, oftmals noch mit der studentischen Eierschale hinter den Ohren, ihr mathematisches Genie beweisen wollen, indem sie Wohlfahrt und Generationenfürsorge auf Teufel komm raus in wirtschaftliche Formeln pressen – auch wenn sie dabei das ganze Schwein AWO in kleine Stücke zerhacken müssen. Die AWO wird unweigerlich auf dieselbe Weise enden, wie all die letztendlich zu Monstern mutierten

und von skrupellosen Gewerkschaftsfunktionären vor die Wand gefahrenen sozialdemokratisch parteilich oder gewerkschaftlich gelenkten Unternehmen und Konzerne der Nachkriegsvergangenheit – wie etwa die Neue Heimat, die unzähligen Konsumgenossenschaften bzw. der COOP Konzern, die vielen Zeitungs- und Buchverlage, die Bank für Gemeinwirtschaft mit ihren Zweigen, um nur die erinnerungsträchtigsten Zerstörungswerke der sogenannten Vertreter der Arbeiterklasse zu nennen. Von den, die jeweiligen Aufsichtsräte bildenden, Gewerkschaftsbossen hat sich niemand  jemals dafür wirklich verantworten müssen. 

Nachdem die AWO als gigantischer Senioren- und Pflegeheimbetreiber schon allerorten große Teile ihres Bestandes – das den örtlichen Einrichtungen angegliederte sogenannte „betreute Wohnen“ -  in Tochtergesellschaften, die nicht den Regeln der Gemeinnützigkeit unterliegen, ausgegliedert hat, um dadurch bei den Seniorenbewohnern richtig Kasse zu machen, setzt jetzt der Essener Regionalverband der AWO noch einen obendrauf. Dort werden die bei der AWO angestellten und nach gültigen Lohntarifen bezahlten Mitarbeiter in eine eigens dafür von der AWO - Essen gegründete Leiharbeiterfirma abgeschoben, um am nächsten Tag in einer AWO Einrichtung am selben Arbeitsplatz die gleiche Tätigkeit zu verrichten wie tags zuvor – nur eben für bis zu einem Viertel weniger Lohn, mit gleichzeitigem Wegfall aller betrieblich erworbenen Rechte. Das alles geschieht nach gewohnter Manier und von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt unter dem und gedeckt durch den Nimbus der sozialen Wohlfährigkeit.

Die sozialdemokratischen Gründungsmütter und –väter rotieren wahrscheinlich ob dieser unmoralischen Kaltschnäuzigkeit ihrer Führungsnachfolger unablässig in ihren Gräbern. 

ewaldeden  

 

De AWO – een Häävens- ov een Düwelsmacht?

 

De ole Doam AWO – een Vöörwieswichtje van d’ düütsch Sozioaldemokroatie – up de us Öllerngeneratschoon noch bannich stollt wee, wat is ut hör worden?

Well in de verleeden dree Joahrteinden dat Geböören binnerwendich van de Organisatschoon upmerksoam beluurt hett, de weet van dor all langer, wor dat mit de AWO hengeit – näämich stuuv un liekut in de Deepten van d’ Avtrekkerkapitoalismus.

De Föörung bi d’ AWO besteit ähm nich mehr ut Minschen mit minschliche Ideoalen – de givt dat dor schiens nich mehr in de büppersten Riegen. Dor sitten nu jünger hochtücht Polit- un Kapitoalmänätscher, de foaker noch de studentisch BWL Eierschilln achter de Oorn hevvt – de föör Gewalt hör räknerisched Schenie bewiesen willt, in dat see Wohlfoahrt u Generatschon’nfüürsöörglichkeit up Düwel kumm rut up Doalerförm tosoamenstuken.

Sowat, as ole Minschen de Mors schoon hollen, dat moot sükk joa räken – liekers blods föör de Mänätscher un nich föör de Minschen, de Dach föör Dach dat stuure Waark vöör sükk hevvt.

See kriecht dat ok hen, de Stdeerden - ok wenneer see dat Schwien AWO bi lebennigen Liev dorföör in duusend lütji Stükken schnieden mooten.

De AWO nämmt oahn Twiefel dat sülvige Ennen, as aal de upletzd to gräsich Monstern muteerden un van schoojakkich Gewerkschkuppslüü tägen de Müür jochten Konzerns in de Noakreechstied.  So as de „Niege Heimoat“, so as de ungetellden in Düütschland Konsumvereens ov loater de COOP Konzern, so as de veelen Zeitungsverloagen ov de de Bank föör Gemeenweertschkupp mit hör veele Dochters – üm blods de besinnungsgröttsten ut dat Vernichtungswaark to nöömen.

Van Gewerkschuppsbüppersten, de to alle Tied föör een büld Doalers  in de Upsichtskrings seeten, van de hett ni nich irgendwell irgendwenn föör disse Verbrääken liekstoahn mußt.

Noadem de AWO as gigantischen Ollen- un Pläächeimbedriiver all överall groode Stükken van hör Inrichtingen – dat so ov anners nöömte „Betrööde Woahnen“ in Dochterfirms, de nich mehr ‚Gemeennützich“ sünd utgliedert hett, üm dordör bi de Ollenbewoahners reschkoapen „Kasse“ to moaken, sett nu de Essener AWO Regionoalbedrijf noch een dor boaben up.

Dor worden nu de Minschen, de bi de AWO bit nu noa Tarif in Lohn un Brod stoahn un anner Minschen pläägen un ümsörgen in een Seelenverkööperfirmoa (een AWO Dochtergesellschkupp) ovschoaben. De nächste Dach stoaht see denn an de glieke Stää as de Dach vöördem, moaken de sülvige Waarkeree a de Dach vöördem – blods dat see tomoal 25 (fiefuntwintich) Perzent minn Doalers in hör Lohntut hevvt un aal hör Rechten verlüstich goahn sünd.

Dat allns löpt noa de gewoonde Maneer ov, van de de Butenwelt meist üm meist ganniks spitzkricht.

De olen Sozioaldemokroaten mooten sükk doch in hör Gravvstään blods noch vöör Grääsen trüllern.

ewaldeden

 

 

y

 

 

November

 

Der Tag verhält in seinem Lauf

zögernd tasten sich die Stunden

mit klammen Fingern durch die Zeit

verschleiert hab’  ich dich gefunden

Natur – du bist zum Schlaf  bereit

Die letzten Blätter segeln träge

vom großen Baum am schwarzen Kolk

hier und da sieht man am Wege

ein herbstlichmüdes Krähenvolk

die Gräser haben sich verwandelt

geschmückt mit bunten Bändern

sie tragen schon des Winters Kleid

mit handgemalten Rändern

ein müdes Nicken in den Büschen

zeugt noch von leichter Regung

wenn ab und an ein Rabe schreit

ist das schon viel Bewegung

und plötzlich dann - in Tagesmitte

ein Sonnenstrahl hat sich verirrt

er eilt mit wunderlichem Schritte

bevor er sich im Dunst verliert

die Luft befeuchtet braune Erde

sie schmücket sich mit weißem Glanz

des Himmels schäfchenweisse Herde

stellt sich auf zum Wolkentanz

der Abend naht – das Dunkel sinkt

auf die Novembererde

wenn leise dann Musik erklingt

hofft jeder, daß es Frühling werde

 

 ewaldeden

y

 

November …

 

Wer mag sie – diese grauen Tage

die zwischen Gold und Winterweiss

den Sinn betrüben – die Stimmung miesen

und wer weiß was noch für’n Scheiß

es gibt sie – das ist keine Frage

die Freunde dieser trüben Zeit

ihr Geschäft beginnt dann recht zu brisen

bei manchem läuft die Kasse heiß

Grabesgrün in jeder Lage

schichten sie mal lang mal breit

überall wird rumgedenket

an Krieg und Tod und sinnlos sterben

dahinter man die Fahne schwenket

um für ’nen Waffengang zu werben

dahinter steht Afghanistan

als reicher Männer Melkekuh

drum zieht schon mal die Stiefel an

und tretet wieder kräftig zu

 

ewaldeden

y

 

Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz …

 

diese Erkenntnis unserer Altvorderen ist durch eine Äußerung des Wilhelmshavener Verwaltungschefs  wieder einmal aufs Trefflichste bestätigt worden.  Als Oberbürgermeister mag ich Herrn Grinsemann einfach nicht mehr benennen – es wäre eine Beleidigung für all die „Ersten Bürger“ in den Städten und Dörfern unseres Landes, die sich tagtäglich redlich mühen, das in sie gesetzte Vertrauen ihrer Mitbürger nicht zu verspielen.

Wenn Eberhard Menzel in einer Ratssitzung aufmerksame und das Tun der Stadtoberen um ihren (noch) Leitgenossen herum kritisch betrachtende Bürger als „eine kleine Clique Wilhelmshavener, die schon fast haßerfüllt die Stadt in den Dreck ziehen wolle“ bezeichnet, dann frage ich mich, als was er denn die Filzkohorte um sich herum bezeichnet. Wenn man die unentwirrbaren  Verflechtungen diverser Amtsträger aus der alten Rotte der jahrzehntelang Politikverantwortlichen in der Jadestadt betrachtet, bleibt da  doch nur der Begriff „Bande“.

Es ist schon bezeichnend, wie leichtfertig ein Stadtoberhaupt eine Reihe ehrbarer und um das Wohl ihrer Stadt bemühte Bürger, die alles daransetzen ihre Stadt, die von Menzel & Co bis an den Hals in den Dreck gefahren worden ist, aus dem Sumpf zu befreien, diskreditiert, ja beleidigt.

Vielleicht schaffen es die nachgewachsenen Jungen, sich aus dem Beziehungsfilz zu lösen. Zu wünschen wäre es ihnen – zu wünschen wäre es vor allem der Stadt und ihren Bürgern, damit die kommenden Generationen wieder; mit Stolz in der Stimme; von ihrer grünen Stadt am Meer berichten können. In meiner Generation haben Generationen von unfähigen Filz- und Möchtegernpolitikern dieses Gefühl mittlerweile unrettbar zerstört.

 ewaldeden 

 

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Von Osten naht nun auch noch die gelbe Gefahr ...

 

Gott …  vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

So steht es seit Christenurzeit im heiligen Buche geschrieben – aber was geschrieben steht, das muß Mensch nicht zwangsläufig alles glauben, oder bedenkenlos für bare Münze nehmen, denn dann stünde er unter Umständen rasch mittellos in der Wüste des hemmungslos erbarmungslosen Alltaggeschehen.

Durch die Zeiten wussten und wissen die Mächtigen dieser Welt nämlich ganz genau, was sie tun. Ob ihr Tun für die Kreatur und Natur auf der Erde gut ist, das schert sie in der Regel allerdings einen Schiß – wenn nicht oftmals noch viel weniger. Ihr Hauptaugenmerk ist meist darauf gerichtet ihre eigenen Pfründe zu mehren und zu sichern. Dabei freuen sie sich teuflisch über jedes menschliche Wesen, das mit gebeugtem Rücken vor ihnen kriecht.

Der überwiegenden Mehrheit dieser schmierigen Charakterkrüppel ist obendrein  doch das wirkliche Leben mit all seinen Beschwernissen völlig fremd – sie selbst haben und leben doch stets an der Realität der Massen vorbei.

Was unsere Regierenden (und da ausnahmslos alle) in den letzten Jahrzehnten aber getan haben, da kann selbst ich nicht glauben, dass sie die Tragweite ihres Tun und die langzeitigen Folgen für Europa und besonders für Deutschland gesehen haben. Auch da gilt wohl die gesicherte Erkenntnis, dass Gier blind macht.

Mein Stiefvater war ein einfacher bergischer Messerschleifer – da war nichts mit studiert oder so (außer fünf Jahre Russlandfeldzug), aber er hat immer mit klarem Verstehen die Welt betrachtet, wenn er mir schon vor über fünfzig Jahren die gelbe Gefahr aus dem Osten prophezeit hat.

Ich habe es damals als junger Kerl wohl noch nicht so recht begreifen können, aber heute weiß ich, wie recht er damit lag.

Wenn es die (erklärte) Absicht der Islamisten ist, uns Abendländer durch ihre eigene Fruchtbarkeit auszulöschen, dann verfolgen die Chinesen das gleiche Ziel mittels einer völlig anderen Strategie. Durch das  Zusammenspiel beider Kräfte wird ihnen dieses Vorhaben aber ohne Zweifel in absehbarer Zeit gelingen.

Die Chinesen liefern den Europäern – und da wiederum vorrangig den Deutschen – giftiges Kinderspielzeug, das unsere kurzsichtigen Handelsleute ja in Massen im Schlitzaugenland einkaufen, weil es dort ja so wunderbar wenig Geld kostet. Durch das Spielen mit dem vergifteten chinesischen Kinderspielzeug erkranken und sterben unsere Kinder – oder werden zumindest für die Zukunft unfruchtbar.

Das passt dann wieder hervorragend zur Islamistenfruchtbarkeit. Mich würde es überdies gar nicht verwundern, wenn die Chinesen sich unter der Hand mit den bestimmenden Muselmanen verkleistert hätten, um durch ein solches Zweckbündnis die Langnasen und Ungläubigen schneller zu dezimieren.

Ob sie sich dann hinterher gegenseitig die Köpfe ein- oder abschlagen, das werden wir ja nicht mehr erleben, weil es uns dann ja gar nicht mehr gibt.

 

ewaldeden


 

Van Oosten kummt nu ok noch de gääle Gefoahr ...

 

Heer Gott, seech hör dat noa, denn see weeten nich wat see doon.

So steit dat dör de Tieden all in de hilligen Bööker schrääven – oaber wat schrääven steit, dat mutt man noch laang nich aal glööven.

Dör de Tieden weeten de Mächtigen up disse Eer näämich wat see doon, un ov dat föör de Kreaturn ov de Natuur up de Eer good is, dat keert hör een Schäät – un mennichmoal nich moal dat. De sünd blods dorup ut, hör eegen Knipke vull to moaken un höögen sükk över jeder Minschke de mit krummen Pukkel vöör hör krupen deit.

De meesten van disse Schmeerlappens hevvt hör Läävdach sülven noch ni nich een Handschlach an Waarkeree doan.

Wat us Regeern un use Wertschkuppsmänätscher in de letzte Joahren oaber doan hevvt, dor kann sülvst ikk nich glööven, dat see wußt hevvt, wat dör hör Doon föör een Geböören up us tokummt.

Mien Steefvoader wee een eenfachen Soliger Metzenschlieper – niks mit studeert ov so, oaber he hett jümmers kloar in de Welt kääken, wenn he mi föör füfftich Joahr all vöör de gääle Gefoahr woahrschoot hett. Ikk hevv dat domoals as jungen Spunt woll noch nich so recht begriepen kunnt, oaber vandoach weet ikk, wu woahr he dormit leech.

Wenneer de Isloamisten us Oabendlänners dör hör eegen Früchtboarkeit an de Grund kriegen willt, moakt de Schinesen dat up een heel annern Tuur – un beid tohoop schöält see dat denn ok woll henkriegen.

De Schinesen leevern us Düütschen giftichs Kinnerspeeltüchs, dat us Hannelslüü joa in Bargen ut dat Schlitzoogenland betrekken, wiel dat dor so moi minn Doalers kösten deit. Dör dat speelen mit dat Schinesisch Kinnerspeeltüchs starven use Kinners ov warden tominnst föör de Tokunft unfrüchtboar. Dat paast doch moi in de Isloamistenfrüchtboarkeit. Mi wüür ok gannich wunnern, wenneer de Muselmoanen sükk ünner de Hannen mit de Schinesen verkliestert harn, üm up disse Oart de Langnöäsen un Unglövigen flinker an de Grund to kriegen. Ov see sükk noaderhand nich tägensiedich de Koppen inhauen, dat belääven wi joa nich mehr, wiel dat us denn joa gannich mehr gääven deit.

 

ewaldeden

 

In Frankriek is moal wäär wat los …

 

In Frankriek is eelich jümmer wat los. Dat kann man näämen as man will. Dat wee all ünner de franzeusch Keunigs un Kaisers so. Dat wee in de Revolutschionstieden in d’ utgoahnde achteinste Joahrhunnerd so un in de Tieden dornoa is dat bit vandoach liekers so blääven.

De lüchtend Franzos in de letzden söäben Dekoaden dat wee unstriedich de Militär mit de groode Hoakennöäs – dat wee twiefelsoahn denn Stoatsbüppersten Scharlie de Gool. Een Keerl mit een stoafasten Karakter – ok wenner wi Düütschen de Franzosen as „Marianne“ beteeken. De Minschen in de “Groan Naszion”  verstoaht middelwiel dormit ümtogoahn, dat de “düütsche Michel” hör so sücht. De düütsche Michel mit de Schloapmütz up de Kopp, de dör de Tieden oahn hentokieken allns dat doahn hett un noch deit, wat verbräkerisch ov grootmulich döäsich Politikers an d’ Stoatsstüür verhakkstükken.

In Düütschland ritt man sien Bekk tägen de Regeern blods denn oapen, wenneer de Machthollers dorbi sünd de Lüü ok noch de letzde Penning ut hör Knipke to trekken – un ok denn blods achter de vöörhollen Hannen. Ikk glööv hoast, een Revoluschen as see in Frankriek söbenteinnägenuntachtentich ovgoahn is, de wüür in Düütschland so mennichwat up de rechte Padd brengen. Wiers givt dat in Frankriek ünner de Regeernden jümmer wäär netso Verbräker as annerswons up de Eer – dat is bi Verbräkers nu moal so, dat see ok nich tägen hör Karakter anköänt – oaber bi us Noabers weeten disse Schmeerlappen, dat dat Volk hör Füür ünnerd Mors moaken deit, wenneer see dat to foast drieven. Kiek, un disse Eegenoart, de fäält us Düütschen foaken. Ikk denk mennichmoal, wi Düütschen sünd een Hopen Rietzstikken oahn Füürkopp – un doarüm wuchert bi us in d’ Land in de böäversten Riegen dat Untüüchs so kroat.

 

ewaldeden    

 

 

 

Des Mondes Scheibe hängt am Himmel

ein Halbrund glänzend ausgefüllt

mitten in der Stern Gewimmel

als wenn Mutter ihre Kinder stillt

am Rand des Blaus getürmte Wölkchen

wie eine frisch gehäufte Schütte

die wartet auf das muntre Völkchen

mit Mondes Rund in seiner Mitte

des Morgens erster Feuerschein

ganz weit noch in der Ferne Osten

treibt es dann in die Betten rein

der Mond wird aufgehängt am Pfosten

wenn dann das Weltall wieder dunkelt

man flugs das Wolkenbett verlässt

am Firmament es wieder funkelt

wenns dann nicht grad aus Wolken näßt

 

ewaldeden

21ster Okt. 2010

 

Und wieder erklärt sich etwas …

 

Dem seit schon Jahrzehnten andauernden gesetzlosen Tun und Handeln der Oldenburger Landessparkassenoberen nach Nazirecht (ich sage bewusst nicht, das gesetzlose Tun und Handeln der LzO, denn eine Institution, wie sie die LzO eine ist, die kann nicht handeln – es sind immer die bestimmenden Führungspersonen, die ihr Tun im Namen und im Schutze ihrer Organisation verüben) ist ja in der jüngeren Vergangenheit von Dr. Gerhard Kircher in seinem Amt als Präsident des Oldenburger Oberlandesgerichtes wieder einmal Absolution erteilt worden – und nicht nur das, denn Absolution würde ja nur Straffreiheit für vergangenes Unrecht bedeuten. Der Präsident Dr. Gerhard Kircher hat sich sogar dahingehend verstiegen, dass er mit seiner Feststellung, das illegale NS-Vollstreckungsrecht aus 1933 sei ein für die Landessparkasse zu Oldenburg geltendes Sonderrecht alle auf dem § 16/2 basierenden zukünftigen gesetzlosen Handlungen der LzO für Recht erklärt und vorab sanktioniert.

Wer die Vorgänge verfolgt und sich ein wenig damit beschäftigt hat, der hat sich wohl immer wieder verständnislos gefragt, wie ein Volljurist und amtierender Oberlandesgerichtspräsident solch elementaren Unsinn von sich geben kann – einmal ganz abgesehen davon, dass die Zeit der sog. Deutschen Sondergesetze mit dem Ende des Naziterrors in 1945 der Vergangenheit anheimgefallen ist.

Irgendwie werde ich nun - angesichts der Überlassung eines sich im Besitz der LzO befindlichen  Baukunstwerkes an die oberste Oldenburger Gerichtsbarkeit - das Gefühl nicht los, die LzO Führungsriege möchte mit dieser großzügigen Geste dem Herrn Dr. Kircher für seine unsinnige Aussage zu Gunsten der Landessparkasse ihren bescheidenen Dank abstatten.

Da muß man sich doch fragen, wo Dummheit endet und wo Korruption beginnt.

 ee

 

 

Püschel und Puschel -

rehbraun und baumdunkel -

tollen in des Herbstlaub’s Gewuschel.

Man sieht nur der Knopfaugen lustig Gefunkel.

Der buschige Schwanz

und die bepinselten Ohren,

sie huschen im Tanz,

so, als hätten sie ihren Träger verloren.

Ob Eichel, ob Nuß von der Hasel, ob buchige Ecker,,

nichts wird verschmäht

denn  alles ist lecker.

Auch  Walnuß,

von Menschenhand dargeboten,

wird zögernd und sorgsam betrachtet -

gedreht in den Pfoten

und auf der Stelle verzehrt,

oder zum Vorrat verfrachtet.

Baumrauf und baumrunter,

so huschen sie durch des Kurparks Revier -

sind immer behende, hellwach und putzmunter

und sind wohl des Parkes liebreizend’stes Tier

 

ewaldeden

 

 

 

Kiek moal üm di to …

 

Wenneer hett dat to letzd een Minschke an di sächt? Ov hett di överhaupts allmoal een to so een Doon upföördert? Wat höört wi denn van lütt Schietbüdels Beenen ov an blods jümmers, dat man us in de Oorn kreit? 

Kiek föör di – kiek liekut – pass up wor du henpoasen deist.

Wi hevvt doch gannich läärt, moal stoahntoblieven un us üm us sülvst to dreien. Wi hevvt noch gannskeen schoonen Achtersten, hett man us all in de Spoar sett, in de wi us Lääven lang denn blods vörgels ruttern – moal as een Raket up Spekkgliem, moal as een Oant up Nüsseltuur. Wi weeten doch foaker gannich mehr, wat güstern ov eergüstern an us vöörbifloagen is – wi weeten doch foaker gannich wat wi sehn hevvt, wiel wi gannich henkääken hevvt, as dat Lääven sinnich an us vöörbitrukken is.

Mit twintich, dartich und stükkenwies ok noch mit veertich keert us dat een Schiet, wat an de linker ov an  de rechter Kant van us Spoar licht, un wat vöör us licht ov steit, dat ward noa villicht een balleriged „wäch dor“, eenfach bi de Siet schoaven.

Bit denn tomoal up de Günntsiet van füfftich een binnerwendich bi di so foast an dat Stopptau lukkt, dat di dat dien Lääven un dien Olldach buterwendich hoast tweiritt.

Wenneer dor een is, de di sächt, du büst süük.

Wat nu un wat doon?

Du meenst nich mehr oahmen to köänen – du glöövst dat geit nich wiider. Dat is di jichtens oaber blods so, wiel dien Seel stiev is van dat joahrnlang liekutkieken. Du süchst allennich dat, wat schiens in Dutten vöör di licht – un noa de Sieden  hen süchst Du niks mehr, wiel dien Spoar all so deep infoahren is, dat du in Sitten nich mehr över dien Läävensland wächkieken kannst.

Stoa up, rekk de Hals un kiek üm di to – dor is soveel Bott föör dat to doon, wat du in dien Lääven noch ni nich doahn häst. Stapp eenfach bi de Siet – stapp rut ut de Spoar, de di nich mehr wiiderlopen lett, wiel dor een een Lokk inräten hett. Vergät de Spoar un troo di dör dien wiedet Läävensland tolopen, dat du bit nu gannich ankäken häst. Tomoal maarkst du, dat di noch allens vergünnt is – dat ok föör di noch keen Barch to hoch un keen Woater to deep is – dat blods de Oart un Wies in de du över de Höchten överwächklautern muttst, dat dat betwingen van dat deepe Woater, een anner Geböören brukt.

 

ewaldeden

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Es reicht …

 

Was da im pfälzischen Betzdorf passiert ist, das könnte man, wenn es nicht zerstörerisch an den Grundfesten unseres Gemeinwesens und unserer Kultur wirken würde, glatt als Köpenickiade bezeichnen.

Da kommen ein paar muslimische Elternpaare aus nichtigem Anlaß selbstbewusst in eine Schule hereinmarschiert und verlangend vom Schulleiter die Bestrafung einer Lehrerin fordernd, weil sie den muslimischen Schülern ihrer Klasse  - was für ein Verbrechen – statt panierter Geflügelschnitzel panierte Schweineschnitzel zu Mittag gereicht habe. Und was macht der deutsche Schulleiter dieser sich in Deutschland befindenden deutschen Schule?

Statt allenfalls bei den andersgläubigen Eltern für das geringfügige Versehen seiner Lehrerkollegin um Nachsicht bzw. Entschuldigung zu bitten, fällt dieser Schulleiter wie bei einem Kotau den fremdländischen zu Füßen und jagt dann umgehend eine ehrsame langjährige Kollegin von der Schule.

Spätestens jetzt, nach dem Bekanntwerden des schandhaften Verhaltens des besagten Schulleiters, sollten die Menschen in unserem Lande wach werden und mit Nachdruck sagen, es reicht uns.

Wann bemerken die Menschen in Deutschland endlich, dass ihnen nicht nur die Hände, die sie den Fremden vor Jahren hilfreich entgegenstreckten, sondern bereits die Arme ausgerissen worden sind.

In unserem Lande werden Entscheidungen in Justiz und Verwaltung mehr und täglich häufiger nach den Kriterien von uns fremden und oftmals menschenverachtenden kulturellen und religiösen Leitlinien gefällt. Das erstreckt sich über fast alle Gebiete des täglichen Lebens, von der Tierfolter des Schächtens angefangen, über die Zwangsverheiratung der Kinder und Gewalt in der Ehe bis hin zum Ehrenmord.

Ich will diese Menschen gar nicht von ihrem Glauben abbringen – ich will sie gar nicht daran hindern ihren religiösen oder kulturellen Riten zu folgen – nur sollen sie das dort tun, wo all diese Dinge ihr Zuhause haben. Ob da nun der Pfeffer oder der Schlafmohn wächst, das spielt letztendlich keine Rolle – nur hier bei uns sollten sie darauf verzichten, ganz gleich, wie lange sie hier schon oder noch zu Gast sind.

 ewaldeden   

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nu is dat genooch …

 

Wat dor in d’ pfälzische Betzdorp geböört is, dat kunn man – wenner dat nich an de Wuddels van us Gemeendschkupp un us Kultür fräten de, doch verrafftich as een Köpenickiade beteeken. Dor koamt een poar Muselmoanen in een School rinklabastert (ov see dor up Kamelen rinräden sünd, dat is nich överlävert – ovwoll dat liekers passen wür) un nöögen denn böversten Schoolmester een van sien Ünnerschoolmesterschen utpietschen to loaten, wiel dat Wiev dat Verbräken tägen hör Glooven begoahn har, bi de Minimuselmoanen an de School Schwienfleeschk statt Höönerfleeschk up de Middachsdisch to brengen.

Un wat deit denn düütschen Hauptsschoolmester van disse Betzdörper düütsche School?

An de Stää van allenfalls föör dit unbedüüdend Versehn van sien Kolleechin bi de Protesteerer ut dat Isloamvolk üm Noasicht to birden un de ehrsame oldgedeente düütsche Schoolmestersche to entschülligen, faalt dissen Heiopei as bi een Kotau de Frömmdlänner to Footen un jocht denn dorup furss sien langjöährich Kollechin ut de School.

Noadem dat Weeten üm dit döäsige Doon van de Hauptsschoolmester in Betzdörp nu dör Düütschland goahn is, schullen de Minschen in jeder Kuntrei doch upwoaken un utgielen un särgen dat rekkt us nu – so as de Muselmoanen in de Welt dat moaken, wenner een „Ungläubigen“ – as see de Minschen nöömen, de niks mit Moschee un Mekka an d’ Hoot hevvt – moal wat tägen Mohamed ov Allah särgen.

Marken wi Düütschen eelich gannich, dat de Frömmden, de wi aal mitnanner Joahrteindenlang de Hannen to us Hülp rekkt hevvt, us middelwiel nich blods disse Hannen sünnern ok all de Aarms uträten hevvt?

In düütsch Verwalten un vöör düütsch Gerichten word mehr un foaker noa Vöörgoaben beschloaten, de överhaupts nich in use Welt gehört. Dat hett bi us all dat heele Olldachslääven to foat un geit van deertenquälerisch Schächten över Schwangshochtieden un Gewalt tägen de Froonslüü bit hen ton Ehrenmord.

.Ikk will disse Minschen gannich van hör Glooven ovbrengen – ikk will hör ok nich in de Padd stoahn, wenn see hör religiösen un kulturellen Riten noagoahn. See schulln dat oaber jichtens dor doon, wor disse Kroam sien Wuddels un sien Tohuus hett. Ov dor nu de Päper ov de Schloapmoahn wassen deit, dat speelt upletzd keen Rull. Blods bi us schulln see up sowat verzichten – liekers wu laang see hier all to Gast sünd, ov wu laang see noch  Gasten blieven.

ewaldeden

 

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Land ohne Moral?

Was ist den Deutschen in Deutschland nur abhanden gekommen?

Ich denke, es ist die Moral und ein stückweit auch der Gottesglaube und die Ehrfurcht vor der Schöpfung.

Ich habe zuvorderst nicht das kriecherhaftige Verhalten der deutschen  Politiker als sogenannte Volksvertreter gegenüber den morgenländischen Minarettadministratoren im Blick – obwohl gerade das ja augenscheinlich auch etwas mit dem zu tun hat, was vielen Deutschen in Deutschland in den zurückliegenden Jahrzehnten schleichend und weitgehend unbeachtet  verloren gegangen ist.

Was für eine Weltsicht verbirgt sich, zum Teufel noch einmal,  dahinter, wenn ein Mensch – ein Unternehmer wie zum Beispiel ein Klaus Kühne – innerhalb einer Jahresfrist sein persönliches Vermögen von 900 Millionen €uro auf über 4 Milliarden €uro vergrößern kann?

Wieviele „Kühne & Nagel“ Lastwagenfahrer mussten da wohl wie viele Gesetze und Unfallverhütungsvorschriften ignorieren oder übertreten, um am Ende eines Monats zumindest soviel (oder besser so wenig) Geld in der Lohntüte zu finden, dass sie zumindest die Miete für die Unterkunft bezahlen können und ihre Frauen das Essen für die Familie nicht aus der Suppenküche holen müssen.

Für Klaus Kühne hätte ich beliebig andere Namen aus der deutschen Wirtschaft setzen können – Namen, die jedem Menschen im Lande so geläufig sind wie Mittwoch oder Regen.

Die Zeiten, als man in Deutschland noch ohne Sodbrennen zu bekommen durchweg von ehrbaren Kaufleuten reden konnte, gehören offenbar lange der Vergangenheit an.

Kaufmannsehrbarkeit ist in Deutschland auf den Kopf gestellt worden. Ehrbar ist hier bei uns häufig nur noch der, der am besten und aalglattesten lügen und betrügen kann – der am schnellsten und effektivsten auf anderer Menschen Knochen und Kosten seine eigenen Pfründe zu unüberschaubaren Bergen anhäuft.

Was mich am Ende nur zutiefst erschüttert und auch wohl ein gehöriges Stück wütend macht, das ist die weltliche Gelassenheit der geistlichen Führungseliten in der Landschaft der christlichen Glaubensgemeinschaften – oder ist es auch da schon eher eine unverfrorene Übereinstimmung mit den morallosen Managercliquen. Angesichts der sicheren  staatlichen Besoldung der Kirchenoberen scheint mir das nicht allzu weit hergeholt zu sein.

 

ewaldeden

 

Wu kann d’ angoahn?.

Wat is de Düütschen in Düütschland blods verlüstich goahn? Ikk denk dat is de Moroal un een stükkwiet dat Heergottsglöven.

Ikk hevv nu nich dat kruuphaftige Politikerverholln tägenover de mörgenlandschen Minarettadministranten in d’ Ooch – ovwoll dat joa schiens ok dormit to doon hett, dat de Düütschen in Düütschland wat verlüstich goahn is.

Wat sitt dor föör een Weltsicht achter, wenn een Minschke in Düütschland – een Ünnernäämer as Kloas Kühne -  in Joahrslängte sien privoaten Riekdom  van 900 Milljonen up 4 un halv Milljarden hochjoacht? Wuveele “Kühne & Nagel” Frachtwoagenkutschers mooten dorföör woll wuveele Gesetzen överträden – un wuveele Stünnens mooten see woll achter d’ Stüür hukeln, üm an d’ Ennen van d’ Moant tominnst soveel Geld in d’ Lohntut to hemmen, dat see föör sükk un hör Famili Hüür un Äten betoalen köänt.

An de Stää van Kloas Kühne har ikk een Hüpen anner Noams ut de düütschen Ünnernäämerriegen setten kunnt – Noams de jedeneen nettsogroad so good kennen deit as Middewääk ov Soaterdach.

De Tieden, as man in Düütschland van een ehrboaren Koopmann schnakken kunn, de Tieden sünd schiens laang güstern. Ehrboarkeit is in Düütschland up de Kopp stäelt worden – ehrbor is hier bi us nu de, de am besten leegen un bedreegen kann, de, de am flinksten up anner Minschen Knoaken un Kösten sien eegen Knipke bit ton öäverlopen vull kricht.

Un nu froach ikk jo, well hett allmoal van hooge Kaarkensiet – ut een Bischkupshalsgatt ov so – wat dorto in disse Richt särgen hört?   

 

ewaldeden

 

Das Böse ist immer und überall,

ob regierungsnah oder klerikal -

ob in Stuttgart oder anderswo,

das Böse, das findet man sowieso.

 

Das Böse ist immer und gegenwärtig,

ob im rollenden Stuhl oder Merkelkostüm

ob glattrasiert oder schnauzesbärtig –

stets ist es machtgieriges Ungetüm.

 

Das Böse ist stets und immer präsent,

ganz gleich auch in welchem Tone gefärbt -

auf’s Böse da hat man ein Dauerpatent,

das hat man ja schließlich von den Bösen geerbt.

 

Das Böse ist Recht für die wohlhabend’ Klassen,

wie sollte man’s denn auch sonst definieren –

dafür kann man Moral schon mal sausen lassen,

um nur nicht ein Quäntchen Macht zu verlieren.

 

Das Böse das nennt man dann Demokratie,

die wahre Bezeichnung ist abgedroschen –

aber irgendwann merkt auch das stimmliche Vieh

die Tritte der schleichend Verbrechergenossen.

 ee

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Schon wieder ein faules Ei …

 

Womit haben die Deutschen einen solchen Präsidenten verdient?

Der Advokat aus dem Osnabrücker Land hört auch nach seiner Verschiebung vom hannöverschen Leineschloss ins warme Nest Bellevue nicht damit auf, der originären Bevölkerung faule Eier ins Nest zu legen. Nach seinem Eigentor beim Spiel mit dem Querschläger Sarrazin hat er nun mit seiner Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland, eine Nebelkerze – wenn nicht sogar eine Stinkbombe - erster Ordnung geworfen.

Der Islam ist in der Tat in Deutschland angekommen – dank Generationen von nachlässigen, kurzsichtigen und profitgierigen Politikern und  Kapitaljägern. Verschärfend kam noch die Multikultiduselei unzähliger Turnschuhstrategen hinzu.

Der Umstand, dass der Islam als allesbestimmende Religion in Deutschland Einzug gehalten hat, besagt doch aber nicht, dass der Islam zu Deutschland gehört. Einen solchen kulturzerstörenden Schwachsinn aus dem Munde eines Staatsoberhauptes zu vernehmen, das ist auch schon etwas sehr Seltenes.

Jetzt können wir alle nur voller Hoffnung im Herzen und froher Erwartung dastehen und darauf lauschen, wie das türkische oder andere islamische Staatsoberhäupter anlässlich ihrer jeweiligen Nationalfeiertage öffentlich erklären, dass das Christentum ebenso zur Kultur ihrer Länder gehöre, wie der Islam zu Deutschland. Das wird natürlich postwendend in allen islamisch ausgerichteten Ländern geschehen – weil, einem solch vorbildhaften Beispiel wie es der Herr Wulff geliefert hat, dem muß man doch bereitwilligst folgen.

ewaldeden

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Es scheint sich zu klären …

und Licht kommt ins Dunkel um das seltsame Gebaren des 47er Christkindes Hans-Christian Plagge (Hans-Christian Plagge (geb. 24.12.1947) - Vorsitzender Richter am Landgericht Oldenburg) in der sich über viele Monate hinziehenden Berufungsverhandlung des Strafprozesses gegen Völker und Knödel vor dem Hintergrund der gesetzlosen Machenschaften der Landessparkasse zu Oldenburg auf der Grundlage des NAZI-Paragraphen 16/2 aus 1933.

Es scheint sich zu klären, warum der im adhocablehnen  von Anträgen so geübte Richter Plagge über Wochen mit allen ihm zur Verfügung stehenden, oft äußerst undurchsichtig und fadenscheinig erscheinenden Mitteln versucht hat, seinen obersten Oldenburger Dienstvorgesetzten und von den Beschuldigten als Zeugen geladenen Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Gerhard Kircher (Präsident am Oberlandesgericht Oldenburg: Dr. Gerhard Kircher (Jg. 1948). - dem Zeugenstand fernzuhalten.

Letztendlich ist ihm dieses Vorhaben – nicht zuletzt wegen der Beharrlichkeit des wegen eines dubiosen Vorwurfs angeklagten Günter Völker –  nicht gelungen. Es ist dem Vorsitzenden Richter Plagge nicht geglückt zu verhindern, dass Formulierungsschwächen und Wissenslücken des amtierenden Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Gerhard Kircher einer breiten Öffentlichkeit offenbart wurden.

Die Begriffe „Formulierungsschwäche“„ich weiß es nicht“„so wie ich es geschrieben habe, so habe ich es nicht gemeint“ oder „zu dem was ich da geschrieben habe, kann ich nichts sagen“ stammen übrigens im Original aus dem Munde des, sich zu dem Zeitpunkt der Aussage im Zeugenstand befindenden, Dr. Gerhard Kircher.

Mag dieser Vorgang gerichtsseitig noch als unbedeutend und einmalig bewertet worden sein (anscheinend ist er aber überhaupt nicht bewertet worden, weil man um die augenscheinlich fortschreitende Demenz des Oberlandesgerichtspräsidenten wußte und ein Bekanntwerden dieses Zustandes in der Öffentlichkeit mit allen Mitteln zu verhindern suchte) so hat der Oberlandesgerichtspräsident in einem Interview (in der regionalen Presse erschienen) mit seinen Feststellungen zu einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg, selbst nachdrücklich mit völlig wirren und falschen Aussagen dafür gesorgt, dass es für die Öffentlichkeit nicht beim vorübergehenden Eindruck eines geistigen Aussetzers bleibt, sondern sich die Gewißheit einer andauernden Schädigung der Wahrnehmungsfähigkeit und somit Dienstuntauglichkeit manifestiert.

Aus diesem Grunde fordern wir vom niedersächsischen Justizminister respektive vom Ministerpräsidenten die sofortige Abberufung des Herrn Dr. Gerhard Kircher aus dem Amt des OLG Präsidenten und seine Versetzung in den endgültigen Ruhestand, damit sich Richterkollegen wieder unbelastet den Gegebenheiten in den Verfahren widmen können und nicht ständig darauf bedacht sein müssen, Miss-Stände im eigenen Hause unter der Decke zu halten. Vor allem den ständigen Verstößen gegen  die verfassungsgemäße Ordnung muß dringend Einhalt geboten werden. Im oben erwähnten Verfahren gegen Knödel/Völker darf man auf den Fortgang und das Ergebnis der Revision vor dem Oldenburger Oberlandesgericht gespannt sein.

ewaldeden

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In Stuttgart wird (hoffentlich) die Hydra geköpft …

 

Die siebenköpfige Schlange hat sich in Stuttgart gezeigt – und sie hat dort einen Namen: CDU

Und das in einer Metropole, in der die politisch Agierenden niemals mit einem so vehementen Bürgerwiderstand gegen einen scheinheilig mit rechtsstaatlichen Prinzipien begründeten Machtmissbrauch gerechnet haben. Im „Ländle“ – dem jahrzehntelangen Musterbeispiel industrieller Hochkonjunktur und obrigkeitsfolgsamer Wählerkultur verfangen sich plötzlich, sich sicher in der Hängematte der Wählergunst wähnende Politklons in ihrem eigenen Lügengespinst. Sie stellen jetzt fest, dass dessen Fäden aus falschen Versprechungen und dreisten Lügen gesponnen, ziemlich klebrig sind und es ihnen wohl nicht gelingen wird, sich wieder daraus zu befreien.

Da wird auch letztendlich offensichtlicher Zuspruch aus der - von der Kaßnertochter (Kaßner: ein der SED Obrigkeit höriger evangelischer Pastor) Angela Dorothea dominierten - Berliner Machtzentrale der Kreuzpartei nicht helfen. Dass die, von ihren Stuttgarter Parteikonsorten (ich hätte fast gesagt Genossen, aber das macht sich gegenüber Marionetten des Finanzhochadels ja schlecht) inszenierten Bürgerprügel mittels eines von blindem Gehorsam geprägten Polizeiapparates auf Dauer nichts bewirken und mit Sicherheit irgendwann am Widerstand der geprügelten endet, hat sie doch schon einmal erfahren müssen, als sie bis auf den buchstäblich letzten Drücker an maßgeblicher Stelle Teil des SED und Stasi Terrorregimes jenseits der Elbe war.

Als der Wind in der sowjetischen Besatzungszone sich 1989 drehte, und die Betonkopfgenossen und -mörder ins Abseits drängte, hat die plietsche Deern es aus ihrer FDJ Führungsposition heraus mittels einer gekonnten Rolle rückwärts geschafft, auf einem Boot, das in eine andere Richtung segelte, zu landen. Leider hat sich damals von der Besatzung niemand getraut, sie über Bord zu werfen, weil der große Schwarzgeld- Ehrenwort- und Pfälzer-Saumagenspezialist Helmuth solcherart Wendehälse sehr gut gebrauchen konnte. Ein unschuldig und verschämt lächelndes DDR Mädchen mit Großmutters Rüschenkragen um den Hals – das war’s doch, was der Kreuzpartei in ihrem Aufgebot noch fehlte.

Das sich hinter dieser Fassade eine Königin verbarg, die alle Dronen – wenn sie denn ihren Zweck erfüllt hatten – gnadenlos meuchelte, das hat der grobschlächtige, machtbesessene, mit der Gnade der späten Geburt gesegnete Historiker nicht oder zu spät, nämlich erst dann, als er selber ihr Opfer geworden war,  erkannt.

Auch wenn sie in der SBZ Physik studiert hat, muß sie ziemlich dumm sein, wenn sie glaubt, das Spiel der prügelnden sog. Ordnungskräfte hier und jetzt wieder auferstehen lassen zu können. Schwarze Schafe - Polizisten, die gern auf friedliche Demonstranten einprügeln, die gibt es mit Sicherheit in jedem System und wird es immer geben – nur die, die widerstandslos auf sich einprügeln lassen, die werden hoffentlich ganz schnell weniger werden.

 

ewaldeden

 

 

Abenteuer Tag …

 

… was bringt es mir?

Bringt es mir das, was ich so mag?

Schenkt es mir täglich neu Erleben?

Macht es mir Mut für neues Tun?

Oder zeigt es mir des Schicksals Beben –

trägt mich ins Auge des Taifun?

Doch gleich auch, was es uns beschert,

das täglich Abenteuer Tag –

genieß es möglichst unbeschwert,

betracht’ es nicht als reine Plag’.

Dann wirst Du selbst durch Wolkenschichten

ein Stück der gold’nen Sonne seh’n –

ermuntert Dich zum freud’ berichten

von dem was in der Welt gescheh’n

 

ewaldeden

 

Die fast zu späte Erkenntnis des Erzengels Gabriel …

 

Um ein Haar wäre die vom Erzengel Gabriel geführte SiPeDe in ein Desaster reingerauscht. Der Erzengel hatte nämlich schon die ersten Stufen der Leiter erklommen, die die Möchte- und Gernmächtigen der jeweiligen Oppositionellen (das sind in einer Demukratur jeweils die, die anders reden[nicht zu verwechseln mit denen, die ANDERS DENKEN], als die, die gerade das Ruder in den Händen halten –   bis vor den Herrgotts-Thron des Bundesverwaltungsgericht hinaufführt.

Bevor die Leiter unter den schweren Tritten des leichtfüßigen Gabriel zu ächzen begann, flüsterte ihm einer seiner wachsamen Mitengel etwas ins Ohr, das den Gernmächtigen bald von der Leiter fallen ließ.

Der aufmerksame Mitengel der Sipede-Führungsclique hat nämlich durch sein beherztes Einflüstern verhindert, dass der Erzengel Gabriel auf Feststellung der Ungenießbarkeit einer SPD eigenen Rezeptur geklagt hätte.

Irgendeine namenlose Putzfrau hatte nämlich beim Staubfegen entdeckt, dass das Rezept der Kekse, die die Bahlsenkönigin von der Leyen vor einigen Tagen der Öffentlichkeit unverfroren als ein Gebäck, das nach eigener, auf Grund des erst kürzlich ergangenen Verfassungsgerichtsurteils entwickelten Rezeptur, unter Anleitung ihrer fach- und sachlichen Hand, gebacken, präsentiert hatte. Nun weiß man aber ja dank besagter Putzfrau mittlerweile, dass das Rezept ein Meisterstück an Teufelswerk des in 2008 amtierenden SPD Arbeits- und Sozialministers ist. Der Entwurf des Zahlenwerkes datiert nämlich vom 27ten Oktober 2008.

Die in der Keksherstellung bewanderte Ursula vdL hat nur die Gewürzmischung ein wenig verändert – hier ein wenig mehr Peitsche, dort ein wenig mehr Zucker – und weil das Rezept ja aus 2008 stammt, die danach gebackenen Kekse aber erst ab dem 1ten Januar 2011 verteilt werden sollen, hat man die Teigmasse um 0,55 % vergrößert.

Jetzt begreift auch sicher der Unkundigste im Lande, warum der Erzengel Gabriel plötzlich durch wildes Flügelschlagen versucht eine Richtungsänderung zu vollziehen.

 

ewaldeden


 

Dat wee hoast to loat wääsen föör de Erzengel Gabriel …

 

Üm een Handbrett’d wee de van Gabriel stüürde SiPeDe as de mohr mit de Mors in de Mengselpott fall’n. De Erzengel Gabriel wee näämich all häntich de eersten Stappen de Ledder hochklautert, de föör de Much- un Gernmächtigen van de jewiligen Tägenholler (dat sünd in een Demokratur jümmer de, de anners schnakken [nich to verwesseln mit de, de anners denken] as de, de jüüstemang dat Stüür van Stoatsschkipp in höör Hannen hollen) nettegroad bit vöör de Herrgottsthron van d’ Bundsrichter rupföört.

Bevöör nu de Ledder ünner de schwoaren trää van de lichtflüchtige Gabriel to kroaken anfung, schüün hüm een van de Uppasserengels ut de Parteispütz wat in d’ linker Oohr, wat so ballerich wee, dat he bold rüggels van de Ledder strumpelt wee.

De woakplietsche Uppasser hett doch verrafftich dör sien Ingriepen in letzder Minüt ovboagen, dat de Erzengel Gabriel vöör dat hoge Gericht up de Faststellung kloacht har, dat een SPD eegen Rezeptur föör de Minschen in d’ Land nich to geneeten is. Een allenich kann doch wüggelk nich soooo döäsich weesen.

Een Schwienkerfroo har näämich bi d’ Stoffbösseln wat Schräävens funnen, ut dat man sehn kunn, dat dat Rezept föör de Keksen föör d’ aarm Volk, wat de Bahlsenkeunigin van der Leyen körtens - oahn dorbi rot to warden – de Öäpenlichkeit as hör eegen Waark utgääven hett, in de verkliestert Kopp van een in tweedusendacht noch sozimoaldezokroatischen Arbeits- un Sozioalminister tosoamenschoostert worden is.

De Heergott wääs bedankt föör so een plietsched Schwienkerfroominsch, oahn de nu doch verrafftich de Kekskeunigin mit dit Düwelswaark gliemen kunn. Dat kann see nu nich, denn up de Plakkzädel van dat Schandwaark steit luut u düdelk de söäbenuntwintichste Oktobermoant Tweedusendaacht updrückt.

Wiel see sükk oaber joa mit Keksen bakken so figelinsch utkennen deit – dat hett see woll van hör Voader läärt – hett see blossich dat Bigemengsel een bietji verännert – an een Stää een bäten mehr Pietsch, an een annern Stää een bäten mehr Melisbrod – un wiel de Rezeptur joa ut tweedusendaacht herröörn deit, oaber joa eers in Tweedussendelben up de Aarmenhüüsdischen koamen schall, dor hett see eenfach een halved Perzent mehr Deech in de Förms gääven.

Nu begript säker ok de Unkünnichste in d’ Land, woarüm de Erzengel Gabriel tomoal so mit sien Flöägels fluttert un vöör Gewalt in een annern Richt fleegen will.

ewaldeden

 

 

 

Spekuloatius un Boskopappels

mi dücht dat is bold wäär so wiet

Hönnichkook un Peergetrappels

man rüükt un höört de Winachstied

dat Föölen is noch Sömmers Lücht

villicht een bääten Harstens Schmoak

in d’ Tuun sücht man de riepen Frücht

as een Wunner Heergottssoak

man sücht de Spinnkers sülvern Netten

an d’ Hekkenwaal un Wilgenstokk

man sücht wu sükk de Immen setten

as kennden see de Joahrstiedklokk

man sücht de Bloaden sükk verfaarven

dat Stiekelschwien frätt sükk een Pans

de Bottervoagels Lääven aarfen

un föören up de Dodendanz

tomoal licht denn een witted Dook

över allns wat Sömmer wee

ut d’ Schössteen’n küselt denn de Rook

över d’ Natuur, de ünner Schnee

 

ewaldeden

 

 

 

Ulla von der Leyen …

 

Ich habe am Abend doch tatsächlich gedacht, ich könnte nach einem einmal nicht so aufregendem Sonntag noch ein wenig in die Flimmerkiste schauen und mich dann entspannt in meine Koje verziehen. Und was passiert mir? Genau das, wo ich sonst immer haarscharf dran vorbeischramme. Ich lande in der ARD bei Anne Will.

Ich mag Frauensleut von Natur aus gut leiden. Manchmal auch wohl ein wenig über die Maßen, wie einmal jemand zu mir gesagt hat. Solch weibliche Exemplare aber, wie die Will eines ist … neinoman, das muß ich mir denn doch nicht antun.

Angesichts des Kreises, der da um dieses Frauenzimmer herumsaß, bekam ich schon krüllern im Kopf und Stacheldraht zog mir wer blank durch die Speiseröhre.

Die Mannsbilder in der Runde, die hatte ich schnell und problemlos abgehakt, denn was an Wortschwallen meist aus deren Mündern schwappt, das ist in der Regel das Geld nicht wert.

Obwohl, der Will gefällt dieses Nullnummergeplärre  anscheinend ausnehmend gut. Wozu ich sagen muß, für über dreitausend €uro die Minute würde ich mir die Sabbelei auch anhören.

Als denn aber die neben Anne Will einzige Amazone im Studio – die Kekskönigin, die Albrechttochter aus der Bahlsenhauptstadt - ihren Mund aufmachte, da ist das Blut in mir zu Eis gefroren.

Ich habe in meinen Lebensjahren unzählige Mädchen und Fräuleins, eine Menge propperer Frauen und auch wohl schon abgetakelte Fregatten reden hören – ich habe dabei eine Unmenge vom Gefühl her gefühlt. Das ging gewiß vom juchheien bis hin zum grauslichen Gräsen. Das Hören von Ursula von der Leyen bei Anne Will hat aber das alles weit übertroffen. Ich habe noch niemals ein Frauenzimmer so scharf, so gefühllos, so kalt irgendetwas erzählen hören. Urplötzlich und miteinemmal verspürte ich Magenschmerzen ob soviel Kälte gepaart mit hochnäsiger Arroganz bei einem Frauenzimmer.

 

ewaldeden
Ulla von der Leyen …

 

Ikk hevv vanoabend verrafftich dorcht, ikk kunn noa een moal nich so heel striepeligen Sönndach noch kört in d’ Billeroadio rinlustern un denn komodich in d’ Nüst krupen. Un wat geböört mi? Jüüst dat, wor ikk anners jümmers figelinsch an vöörbi schkraab – ikk laand bi Anne Will. Ikk mach Froonslüü van d’ Natuur ut good lieden. Mennichmoal ok woll över de Moaten, as moal well an mi sächt hett – oaber sükkse Flintenwiever as de Will een is … näääman, dat moot ikk mi nich andoon. Bi de Kring de dor üm dat Froominsch ümtoseet, kreech ikk all krüllern in d’ Kopp un Stiekelwier trukk mi een noakend dör mien Halsgatt. De Keerls in dat Rundum, de har ikk denn furss ovhoakt, denn wat de an Schnöäteree un unkünnich Kroameree rutloaten, dat is dat Geld nich weert. De Will gefaalt dat oaber schiens bestich. Najoa – föör över dreedusend €uro in d’ Minüt wüür ikk mi de Röädelee ok foaker anhörn. As denn oaber dat eenzich Froominsch nääven Anne will in disse Kring – de Kekskeunigin ut de Bahlsenkuntrei, de Albrechtdochter - hör Bekk uprieten de, dor is mi dat Blood to Iis worden. Ikk hevv mien Läävdach all een büld Wichters und Maiden, een Hüpen krägel Froolüü un ok woll avtoakelt  Fregatten schnakken hörn – ikk hevv dorbi ok all een büld van d’ Gefööl her föölt. Dat gung wiers van juchheien bit hen ton gräsen. Dat hörn vanoabend hett dat oaber allens övertruffen. Ikk hevv noch ni nich een Froominsch so schkarp, so geföölsleddich, so kollt irgendwat vertelln hörn.

Ikk har sotomoal Moachpien van soveel Köölichkeit un löägenhaftige Ignoranz bi een eenzich Froominsch.

 

ewaldeden

 

 

 

Überflüssig wie ein Kropf …

 

Der städtische Verwaltungsvorstand – ein Maulkorbinstrument?

Welchen Sinn macht das Einsetzen eines Verwaltungsvorstandes innerhalb einer Stadtverwaltung? Welche originären Aufgaben und Kompetenzen sind einem solchen Gremium vom Gesetz her zugewiesen? Wofür, oder braucht eine Stadtregierung überhaupt eine solche Institution?

Diese Fragen und noch eine ganze Reihe mehr stellen sich angesichts der Zusammensetzung dieses Kreises erlauchter kommunaler Bezügebezieher.

Wenn ich mir aus Anlaß des „Maulkorberlasses“ des Verwaltungsvorstandes um den Wilhelmshavener Oberbürgermeister herum die Personen anschaue, dann bleibt mir nur die Erkenntnis, dass ich lauter kleine Oberbürgermeister erkenne.

Und da der Leitoberbürgermeister nicht wünscht, das sich auch nur ein Mitarbeiter der städtischen Verwaltung auf irgendwelche Fragen irgendwelcher Journalisten zu irgendeinem Kandidaten zu irgendeiner – nein nicht zu irgendeiner, sondern ganz konkret zu der in 2011 anstehenden Wahl des Wilhelmshavener Verwaltungschefs äußert, haben sich die, ihn im Verwaltungsvorstand umschwirrenden „kleinen Oberbürgermeister“ wie ein Mann aufgerafft und in bewährter Funktionärseintracht beschlossen und verkündet, dass jedwede Äußerung jedweden Mitarbeiters vom Verwaltungsvorstand mit Missbilligung betrachtet werden würde.

Wenn ich in Diensten der Stadt stünde, ich würde den Kollegen, die sich da im Verwaltungsvorstand tummeln, ob dieses Fouls umgehend die rote Karte zeigen und sie des Spielfeldes verweisen. Die Mehrheit der Firmeninhaber, nämlich die Bürger der Stadt Wilhelmshaven, wären ganz sicher mit einer solchen Maßnahme einverstanden   

ewaldeden

 

 

 

 

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Des Herrn Grinsemanns großer Tag …

 

von dem er sicher noch auf seinem Sterbebett seinen vielleicht dann schon radioaktiv verseuchten Enkeln vorschwärmen wird.

Dem US-amerikanischen Botschafter bei dessen Eintrag in das „Goldene Buch“ der Stadt Wilhelmshaven über die Schultern gegrinst zu haben, ist doch unzweifelhaft eine Großtat in der Geschichte der Stadt am malträtierten Jadebusen.

Zumal der Herr Botschafter eine visionäre Botschaft schwungvoll mit links zu Papier brachte (darum heißen solche Leute auch wohl Botschafter).

Wilhelmshaven sei eine Stadt mit besonderer Vergangenheit, der eine strahlende Zukunft bevorstehe, schrieb der hochsicherheitsgeschützte Herr von jenseits des Westenwassers.

An die besondere Vergangenheit der Stadt können sich noch viele Einwohner aus ihrem persönlichen Erleben heraus lebhaft erinnern – und eine „strahlende Zukunft“ aus US-amerikanischer Sicht sollte sich hier niemand - auch und besonders die Nachgeborenen nicht – herbeiwünschen.

Denn „strahlende Zukunft“ - von einem US-Amerikaner prophezeit – erinnert mich fatal an Hiroshima und Nagasaki, an Agent Orange in Vietnam und Umgebung, an die vorsätzliche Verstrahlung der eigenen Militärangehörigen bei Atombombentests in nordamerikanischen Wüstenzonen … die Liste der Erinnerung wäre unendlich fortzusetzen.

Mich entsetzt dabei, dass Angesichts dieser Erkenntnisse - auch oder gerade hier bei uns – immer weiter ungeniert mit den Zündhölzern des Teufels herumhantiert wird.

Persönlich tröstet mich nur eine Gewißheit, nämlich die, dass auch den macht- und geldgierigen Wirtschafts- und Politfunktionären im Falle des Falles ihre angehäuften Pfründe nicht helfen werden.   

 

ewaldeden

 

 

Die Wulffzensur ...

 

Seit der Niedersachsenwulff mit Hilfe der Kaßnertochter Angela Dorothea in Bellevue eine neue Stellung eingenommen hat, seitdem fallen dem Advokaten aus der Provinz ständig Sachen ein, die einem Bundespräsidenten besser nicht einfallen würden.

Wie den neuesten Verlautbarungen der Presse zu entnehmen ist, gefällt ihm aktuell die Schreibart und -weise vieler deutscher Journalisten nicht. Nach Wulff’schem Sagen sollte da schnellstens etwas dran geändert werden.

Journalisten sollten genormt werden, nach ISO zertifiziert werden, sozusagen. Der Gute hätte ebenso gut sagen können, nach Brauchbarkeit selektiert werden, denn es gibt bestimmt noch genügend Fachleute, die darin bewandert sind.

Die Normen gäben die Leute vor, über die die Schreiber gerade berichten wollten. Auf diese Weise hätte man dann von Oben her alles im Griff und unter Kontrolle.

Weil das aber mit Sicherheit nicht so einfach durchgesetzt werden könnte, habe ich da eine andere Idee.

Wulff als Advokat weiß doch, wie so etwas läuft – bei Thilo Sarrazin hat dieses Instrument doch auch hervorragend funktioniert – das Spiel mit dem Handgeld.

Ich habe mir nämlich überlegt, an Christian Wulff in Bellevue zu schreiben und ihm einen Handel anzubieten.

Er sorgt bei der Regierung in der Reichshauptstadt dafür, dass meine Rente um monatlich 1 000,- (Eintausend) €uro aufgebessert wird … und ich schreibe mein Lebtag nur noch das, was das Wulffsrudel in Berlin gerne lesen will.

 

ewaldeden


 

De Wulffzensur ...

 

Siet de Neddersassenwulff mit de Kaßnersdochters Angela Dorothea Hülp in Bellewü een neeä Stää funnen hett, sietdem fallen denn Avkoaten ut de Provinz stilkens Soaken in, de een Bundspräsidenten bäter nich infall’n würn. Tovörderst gefaalt hum nu wäär nich, wat de Schrievers in Düütschland so schrieven, un dat man dor doch wat an ännern schull. Een TÜV vöör Journalisten  - un de Vöörgoaben, noa de dat Zensieren denn hänticht ward, de gääven stilkens de, över de de Schrievers jüüst wat schrieven willt. So har man van de Böverkant denn tominnst allens in Grääp.

 

Wiel dat oaber wiers nich so heel dörsett warden kann, har ikk dor een annern Idee. Wulff as Avkoat de weet doch wo suwat löpt – bi Sarrazin hett disse Oart un Wies doch ok figeliensch henhaun – dat Spill mit dat Handgeld.

Ikk hevv mi näämich overlächt, Chrischan Wulff noa Bellewü to schrieven un hüm een Hannel antobeeden. Van de Regeern in d’ Riekshauptskuntrei word mi mien Renten elker Moant  üm 1000,-  €uro  upbätert … un ikk schriev mien Läävdach blods noch dat, wat dat Wulffsrudel in Berlin lääsen will.

 

ewaldeden

 

 

 

 

 

Auch wenn’s so scheint …

 

Kein Spiel mein Lieb'

ach - laß' es liegen

es ist mir zu beschwerelig

zu Viel' sind mir auf's Dach gestiegen

sodass mir' oft wurd'  schwindelig

rumorten dann auf meiner Seele

trampelten unbedacht herum

nicht denkend dass mir etwas fehle

und hielten mich für fühlensdumm

doch ich ließ Fragen Fragen sein

verzog mich stets in mich hinein

mich öffnen geht nur in der Ruhe

wenn niemand trommelt an die Tür

wer zu mir kommt mag's ohne Schuhe

mit barfuß stehen dann dafür

und tut sich dann die Türe auf

zu mir und in die Seele rein

dann wird er finden dort zuhauf

’ne Welt voll Lieb’ und Sonnenschein

 

 

ewaldeden

 

 

 

 

Auf der Liebe Schwingen

 

Auf der Liebe weite Schwingen

trägt das Glück uns durch die Zeit

jeder Tag wird Schönes bringen

jede Nacht sind wir bereit

sind wir bereit für sanfte Nähe

in Zärtlichkeit sacht eingehüllt

ganz gleich was wann und wo geschehe

wir sind mit Sehnsucht angefüllt

auf der Liebe weite Schwingen

werden wir zu Hause sein

Stund’ um Stund’ werd’ ich Dir bringen

dicken puren Sonnenschein

Stund’ um Stund’ werden wir liegen

auf Wolken voll Verlangen

ich werde alles von Dir biegen

wovor Dich könnte bangen

auf der Liebe weite Schwingen

werd’ ich Dich verwöhnen

Du hörst den Chor der Engel singen

wenn wir der Liebe frönen

Du schenkst mir Deines Leibes Wärme

Du läßt mich in den Schoß hinein

ich hab’ Dich über alles gerne

ich will jetzt nur noch bei Dir sein

 

y

 

Geister aus vergang’ner Zeit

 

Der kleine Franzose mit der Hakennase aus dem Elysée Palast hat erneut kräftig zugeschlagen. Jetzt muß er aber plötzlich für sein unmenschliches Vorgehen gegen die Sinti und Roma in Frankreich den anderen Mitgliedern der Europäischen Gemeinschaft gegenüber geradestehen.

Die empfinden es nämlich als gar nicht so gut – besonders die Mitglieder an der Süd- und an der Ostseite Europas.

So wie es bisher immer aussah, kam er mit unserer Pastorentochter aus dem Mecklenburgischen ja stets gut zurecht. Wenn man das kuscheln und streicheln der Beiden auf Augenhöhe in den vergangenen Jahren gesehen hat, dann hätte man oft wahrlich auch was anderes denken können.

Obwohl ich mir DAS, selbst beim besten Willen, nun doch nicht vorstellen kann – bei so einer scharfen Granate, wie sie der kleine Niclas in Paris in seiner Präsidenten-Schlafkammer liegen hat.

Wissen kann man so etwas natürlich nie, denn vielleicht ist es bei dem Napoleon-Nachfolger auch so wie es bei meinem Großvater gewesen ist. Dem konnte man nach außenhin auch bloß mit den feinsten Delikatessen eine Freude machen – und was soll ich sagen? Kaum dass er sich unbeobachtet glaubte, schaufelte er Feldbohnen mit Speck, wie ein Drescher nach 12 Stunden harter Arbeit, in sich hinein

.Wir wissen ja nun auch nicht, was die deutsche Micheline und der französische Mariano sich zuflüstern, wenn sie ihre Köpfe zusammenstecken – aber die Deern aus Berlin sollte – auch wenn ihr der französische Kaiser und sein herumkaspern noch so gut gefällt – immer an was anderes zurückdenken.

Der Zwischenruf einer Journalistin bei der Sarkozy’schen Pressekonferenz: „Deutschland regelt solche Fragen doch wohl lautloser“, war doch wohl deutlich genug ein Anspielen darauf, dass Gas nicht zu hören ist.

ewaldeden

 

y


 

Geister ut verleede Tieden

 

De lütji Franzoos mit de Hoakennöäs ut denn Elyseepalast hett wäär düchdich toschloan. Nu mutt he oaber föör sien unminschklich Vöörgoahn tägen de Zigeuners in Frankriek tomoal bi de anner Litten van us Europa-Vereen liekstoahn. De finnen dat näämich gannich so good – sünners de van de Süüder- un  Oosterkant.

As dat bit nu utsehn hett, keem he mit us Pastersdochter ut dat Meckelborgsche joa heel good trecht. Wenner man dat dukeln un dat eien van de Beid up Oogenhöcht in de verleeden Joahren sehn hett, denn kunn man doch verrafftich all annerswat denken – ovwoll ikk mi DAT denn doch nich denken kunn, bi so een schkarpen Granoat, de denn lütten Niclaas dor in Paris in sien Präsidentenschloapkoamer to lirgen hett. Weeten kann man sowat n’türlich ni nich, denn villicht is dat bi denn Napoleon-Noafolger ok so, as dat bi mien Opa wäst is. De kunn man noa buten hen ok blods mit de fiensten un düürsten Delikatessen een Freud moaken – un wat schall ikk jo särgen? Man jüüst dat he sükk allenich dünk, denn hau he in de eenfak Feldboonenszopp mit fetten Sekk rin as een Döschker noa twalf Stünn’s stuur Waarkeree.

Man weet joa nu ok nich, wat de düütsch Micheline un de franzeusch Mariano sükk so toleustern, wenner see de Köpp tosoamenstäken – oaber dat Maidje ut Berlin schull  - ok wenn hör de franzeusch Kaiser noch so good gefaalt – jümmer noch an wat anners trüchdenken. Dat Annmaarken van een Medienfroominsch to dat Gedoo van Sarkozy – “Deutschland regelt solche Fragen doch wohl lautloser” - dat wee doch woll düdelk genooch een Anspeelen dorup, dat man Gas nich hörn kann.

 ewaldeden

 

 

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Diese Meldung hat meine Seele von den Beinen gerissen

 

„Wegen wiederholten Missbrauchs einer 15jährigen Schülerin verurteilter Lehrer darf weiter unterrichten.“

 

Diese Meldung in den Medien hat nicht nur meine Seele ins Stolpern gebracht – sie hat auch meinen Blick für das tun und lassen der Politik- und Gesellschaftsverantwortlichen in unseren Landen geklärt. Hatten mir bisher wohl noch leichte Zweifel an der Unfähigkeit der Administration das Sehen erschwert – diese Meldung belegt doch nicht nur berechtigte Zweifel an behördlichem Tun, sie offenbart doch klar und deutlich ein widerliches menschenverachtendes Handeln der Entscheidungsträger in der Hierarchie.

Das Geschehen gleicht fatal dem geldgierigen Ablasshandel der katholischen Kirche der frühen Jahrhunderte. In der niedersächsischen Schulverwaltung scheint er fröhliche Urständ gefeiert zu haben.

Der obwaltende Kultusminister Bernd Althusmann muß sich angesichts solch skandalöser Entscheidungen in seinem Zuständigkeitsbereich die berechtigte Frage nach seinem Schutzbefohlenenverständnis gefallen  lassen.

Seine, mit Verlaub hirnrissige lapidare Aussage, man könne da von offizieller Seite  nichts mehr machen, weil der „Vorgang“ schon zwei Jahre zurückliege, lässt mich ernsthaft an der Zurechnungsfähigkeit des Ministers zweifeln.

Den wiederholten Missbrauch eines unmündigen Mädchens – und dazu noch eines schutzbefohlenen abhängigen Kindes – schnöde und kaltschnäuzig als „Vorgang“ zu bezeichnen, zeugt doch von einer miserablen moralischen Gesinnung bzw. vom fehlen einer ethischen Moral überhaupt. Ich kann einfach nicht anders, als diesen niedersächsischen Kultusminister auch den faulen Eiern zuzurechnen, die der nach Berlin ins Bellevue-Asyl  geflüchtete Advokat und Ex-Ministerpräsident  Wulff den Menschen im Lande kurz vor seinem Abgang noch ins Nest gelegt hat.

 

ewaldeden

y
 

Dit Vermelden hett mien Seel van de Beenen brocht

 

„Wegen wiederholten Missbrauchs einer 15jährigen Schülerin verurteilter Lehrer darf weiter unterrichten.“

 

Dit Verkloaren in us Mörgenbladdje hett nich blods mien Seel in d’ Strumpeln brocht – see hett ok mien Kieken föör dat Doon un Loaten van de Richtwiesers in us Politk un Gesellschkupp kloar warden loaten.

Har mi bit nu noch son lichten Twiefel dat Kennen van us Regeerungsbüppersten stuur moakt – dit Künnichmoaken vöörmörgens moakt doch jeder Twiefel an een büld amtlich Beschikken weetensfast.

Dit Vermelden oapenboart doch kloar un düdelk een weerige un wenich moroalische Hannelswies van de, de dat in de Hierarchie to särgen hevvt.

Dat Geböören lett mi netso as de geldgierige Afloathannel van de katholsch Kaark in de verleeden Tiedenloop. In de neddersassisch Schoolverwalten schient he wäär kroat un lebennich van de Doden trüch toweesen.

De Boas över disse Schoolverwalten, Bernd Althusmann, moot sükk bi so een Schandoalgedoo up sien amtlich Rebett noa sien Sörch üm de Verwoahrkinner ünner sien Schuul froagen loaten.

Sien, mit Verloov ballköppich Inloaten, man kunn van Obrichkeitssied nu rein ganniks mehr beschikken, wiel disse „Vöörgang“ all twee Joahr trüchlicht, de lett mi verrafftich an de kloare Verstand van dissen Ministroabeln twiefeln. Sükkse Minschen kreegen fröer een Jachtschien tosproaken – vandoach regeert see een Kuntrei.

Dat jümmer wedder Gewaltandoon – un dat ok noch bi een kindshaftich Wichtje van 15 Joahr – kolltmuulich  un nöchtern as Vöörgang to beteeken, dat lett doch in Avgründ kieken. Moroal is dor doch nargends to finnen. Ikk glööv oaber nich, dat de Moroal sükkse Minschen dör irgendeen Bewennt verlüstich goahn is – ikk meen eder, dat dor van sowat ni niks to finnen wäst is.

Ikk kann eenfach nich anners, as dissen Ministroabeln ok de fuulen Eier totoräken, de de Neddersassenwulf  noch kört vöördem he noa Bellevue utneit is, de Minschen in Neddersassen in d’ Nüst lächt hett.

 

ewaldeden

 

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 y

 

 

In die Stube geschissen …

 

Wenn ein Mensch zu seinem eigenen Vorteil etwas Unmoralisches durchsetzen will, dann braucht er bei denen, in deren Macht- und Zuständigkeitsbereich es liegt, daran zu drehen, dass ihm sein Vorhaben gelingt, nur einen großen Haufen Kot mitten in die Stube zu setzen.

Das Wissen darum ist scheinbar auch so eine sarazen’sche Eigenart – genetisch vererbt natürlich.

Auf jeden Fall hat Thilo Sarrazin ein solches Unterfangen perfekt begonnen und es mit erkennbarem Erfolg zu Ende geführt, als er das Verhalten seiner weitläufigen osmanisch/muslimischen Verwandtschaft in Deutschland kritisierte und mit deutlichen, wenn auch manchmal unverständlichen Worten und Vergleichen öffentlich anprangerte. Er hat damit - strategisch sehr geschickt –

seine Kothaufen gleichzeitig in die Kammern mehrer Institutionen gesetzt.

Das an Dummheit grenzende Verhalten des Christian Wulff in dieser Sache hat es dem berechnenden Finanzier Sarrazin zudem auch noch sehr leicht gemacht. Durch das laienhafte Gebaren des niedersächsischen Politadvokaten im Schloß Bellevue ist dem Amt des Bundespräsidenten zumindest für die Dauer der Wulff’schen Amtszeit – die Neutralität abhanden gekommen.

Der Kaßner’schen Pastorentochter im Kanzleramt mag es als Erfüllung des Angestrebten behagen – sie hat ja offenbar mit der Wullff’schen Wahllancierung von vornherein darauf abgezielt. Dem Ansehen der Bundesrepublik hat es dagegen sehr großen Schaden zugefügt.

Mit einer klammheimlich um 1000,- €uro monatlich aufgestockten Pension haben die Regierenden es letztendlich geschafft, den Beißer mit den morgenländischen Wurzeln in den Käfig der Bedeutungslosigkeit zurückzuscheuchen.

 

ewaldeden

                        


 

In de Stuuv schääten …

 

Wenner een Minschke to sien Vöördeel irgendwat Unmoroalisched dörsetten will, denn brukt he bi de, de dat dreien köänt, dat he dat dörsett blods een grooten Hopen in de de Stuuv to schieten. Dat Weeten doarüm is villcht ok so een sarazeensche Eegenoart – genetisch veraarft. Up jederfall hett denn Thilo Sarrazin dat goaelk henkräägen, as he mit sien Särgen över dat Verhollen van sien wietlüftige Verwandschkupp glieks in Stükk ov wat Stuuven schääten hett. Dat he sükk föör sien Doon de rechten Koamers utsöcht hett, dat is joa schiens ok een Teeken van sien Osmanen Aarfdeel in d’ Blood.

Een üm duusend (1000) €uro hogere Pension (in elker Moant) is de Regeern dat weert, dat de Sarrazin hör in de tokoamen Tied nich mehr in de Stuuven schitt.

Un nu schall mi noch moal een verklokfideln willn, denn Sarrazin har niks mit sien Särgen beschikkt.

 

ewaldeden

                        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regen rinnt in langen Fäden

Wolken drängen sich zuhauf

hinter bunter Fenster Läden

geht das Leben seinen Lauf

Mutter schillt sacht mit den Großen

weil sie widerborstig sein

Vater schlägt mit seinen bloßen

Händen auf die Wildsau ein

die Oma stopft vergnügt ihr Pfeifchen

der Opa kaut auf seinem Priem

Klein Tine zerrt an ihrem Schleifchen

ums Haus weht nördlichkalter Stiem

Tant’ Meta strickt dem Hannes Socken

der macht sich derweil aus dem Staub

weil – Krämers Käte tät ihn locken

verführet ihn zum Jungfernraub

die beste Kuh soll zur Nacht kalben

so sagte Doktor Eisenbart

er genehmigt sich ’nen Halben

und kippt ihn hinter’n Ziegenbart

auf dem Boden in den Früchten

fühlen sich die Mäuse wohl

der Stallknecht ist ganz groß im Züchten

stampft fässerweise Sauerkohl

so hat der Regen auch sein Gutes

schafft Nähe und viel drumdibum

dass jeder fummelt guten Mutes

ein wenig an dem andern rum …

 

ewaldeden

 

 

 

 

Nacht baut Dunkel wie ein Zelt

samten Schweigen hüllt die Erde

Tag ist auf den Kopf gestellt

bis das der neue Morgen werde

Tröpfchen blinken auf den Blättern

matt die Luft der frühen Stunde

auf Papier mit großen Lettern

tritt laute Welt in diese Runde

Menschen hasten schrill die Gänge

Luft wird dick und atemschwer

Karossen protzen mit Gepränge

Natur die spürt schon keiner mehr

hier und da versteckt Oasen

die schon nicht mehr wirklich sind

man träumt den Traum von Feldes Hasen

den man so liebte doch als Kind

man träumt den Traum von wilden Blüten

die säumten uns’rer Wege Rand

und sieht dabei die Bagger wüten

zerstörend unser schönes Land

ewaldeden

 

Ein Gastbeitrag

Alle Jahre wieder …

 

Da der „Nettowert“ der Gebietskörperschaft Wilhelmshaven durch die andauernden Veräußerungen kommunaler Einrichtungen, Beteiligungen, Immobilien und Liegenschaften und stetig sinkender Einwohnerzahlen auch in naher Zukunft weiterhin schrumpfen wird, der Schuldenberg der Stadt aber zusehends wächst, ist der Zeitpunkt der „Entmachtung“ der selbstverwaltenden Organe im (noch) roten Rathaus absehbar. Entmachtung heißt in diesem Falle die Einsetzung eines „Sparkommissars“ von Seiten  der Bezirksregierung.  

Das wissen alle Ratsvertreter - und das die Verwaltung führende Personal unisono. (Davon sollte man zumindest ausgehen dürfen)

Da kann es den Betrachter doch nur verwundern, wenn er sieht, auf welch (nach)lässige Art mit dem Inhalt der öffentlichen Kasse umgegangen wird. Die Sündenfälle der vergangenen Jahre aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen – da paaren sich nämlich in schöner Eintracht und in Reihe „Peanuts“ mit „Kokosnüssen“, wenn man den Ausspruch eines Deutsche Bank Bankers einmal zugrunde legt.

Da kommt doch die Frage auf, was muß in der mittlerweile welken grünen Stadt am Meer getan werden – oder besser, was könnte man tun, um dem drohenden Damoklesschwert der Pleite zu entgehen.

 

Ideen sind da mehr denn je gefragt.

 

Um den andauernd stark defizitären Etat der Stadt auf Vordermann zu bringen, böte es sich z. B. an, einen Staudamm von Wilhelmshaven hinüber nach Eckwarderhörne zu errichten, um durch diese Maßnahme den Jadebusen zum Güllebecken mit integrierter Biogaserzeugung umzufunktionieren.

Eine solche zukunftsweisende Investition würde sich aus mehreren Gründen in kürzester Zeit bezahlt machen:

 

1.     Die Uferlinie würde um etliche Kilometer verkürzt werden,  und damit für diesen     Küstenabschnitt auch die Deichsicherungskosten entfallen.

2.     In den angrenzenden Städten und Landkreisen der Region  erübrigten sich fernerhin Kläranlagen und kommunale Schmutzwasserrückhaltebecken. Man könnte sogar weiter im Binnenland liegende Städte von der lästigen Pflicht der Abwasserreinigung befreien, indem die dort anfallenden Fäkalienmengen per Fernleitung an die Jade befördert würden (siehe Musterbeispiel Schortens – Wilhelmshaven).

3.     Die dadurch eingesparten Gelder könnten zum Beispiel zur Befriedigung der weltweiten Reisegelüste der kommunalen Gebietsvertreter eingesetzt werden – oder, wie in Wilhelmshaven kürzlich praktiziert, zur Anschaffung neuer Stühle für die Ratsmitglieder für 1 500,- €uro das Stück.

Ein solches Jahrtausendprojekt würde außerdem grandiose Nebenlösungen zeitigen, wie zum Beispiel das effektive Wiederaufleben der gründlich in die Hose gegangenen Gastanklagerpläne im Voslapper Groden – nur diesmal nicht mittels Riesenflüssiggastanker aus Algerien anlandend, sondern mit eben diesen Schiffseinheiten vom Produktionsstandort Jade-Gülle-Bay über den Jade-Weser-Port in alle Welt ausführend.

 

Als Übergangslösung wäre es angebracht, bis zur Fertigstellung des Sperrdammes zwischen West- und Ostecke des Jadebusens, am südstrandnahen Banter Siel, dem sog. „Menzelschen“ oder auch „Goldenen Tor“ einen, wie in der Landwirtschaft zum Gülleverteilen gebräuchlichen „Diffuser“ zu installieren, um die Jahrzehnte währende Kupferbolzen Wirklichkeit ohne große Kalamitäten ausklingen zu lassen.

Während der sicherlich Jahre andauernden Übergangszeit böte sich durch die Zerstäubung der grau/braunen Fäkalien den Stadtoberen die grandiose Chance, für zumindest eine Dekade die Jadestädtische Schlickbad-Ära wieder auferstehen zu lassen. Jedes staatliche Moorbad würde der dann „kupfernen Bräune“ der in Wilhelmshaven Kurenden nichts entgegensetzen können.

Um der Tradition des Wilhelminischen Schlicktau – aber auch um den Stadtgeschichtsklitterern um OB Menzel ein Denkmal zu setzen – geböte es der Anstand, die im Bau befindliche „Jade-Allee“ als Gestade zum Bade, mit „Rostbolzen-Avenue – die Prachtstrasse zur Kot d’ Azur“ zu benennen. Dadurch erhielte Wilhelmshaven so ein wenig den Anstrich weltstädtischen Flairs, wie Berlin mit dem Kurfürstendamm oder der Strasse unter den Linden, wie etwa Düsseldorf mit seiner Königsallee oder gar Paris mit der Avenue des Champs-Elysées.

Billigkeitshalber sollte man es nicht versäumen, dem, für so viele „Großtaten“ der zurückliegenden Jahre verantwortlichem Stadtoberhaupt Grinsemann an bevorzugter Stelle im Stadtgebiet, zumindest in Form einer Büste auf einem Sockel, ein Denkmal zu setzen.

Jeder Seehund im Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer vor den Toren des „Staatsbades Schlicktau“ wäre sich der Ehre bewusst und würde nur noch hocherhobenen Hauptes im Jadewasser schwimmen (laut Umweltdezernent Dr. Jens Graul natürlich mit geschlossenem Maul und geschlossenen Augen).

 

Jetzt aber erst einmal Schluss mit lustig, hochgeschätzter Herr  „Noch OB“.

Wenn Sie dann gehen, vergessen Sie auf keinen Fall, vorher noch  einem gewissen adligen Stadtratsmitglied im Högerbau Hausverbot zu erteilen, denn dieser blaugelbe Pünktchenpartei Politiker, der einmal – man glaubt es kaum – seinen Magister im Fach Medizin machte – soll, wie bekannt wurde, in der 35sten Kalenderwoche im Rat der Stadt den unsittlichen Antrag gestellt haben (und das soll nicht sein erster dieser Art gewesen sein), das  Aushängeschild unserer Stadt, das Reinhard Nieter Krankenhaus zu verhökern.

Wenn Sie auf die Insel der Glückseligen ziehen, dann vergessen Sie um Himmelswillen nicht, den Herrn Stadtbaurat mitzunehmen, denn dieser Akrobat – auch in Sachen Kläranlagen – wird unter der Ägide eines anderen, wie auch immer in seiner Wolle gefärbten Hauptverwaltungsbeamten seine Gepflogenheiten nicht ändern.

Zum Dritten – und selbst wenn Sie darüber Ihren Zylinder vergessen sollten – tun Sie Bevölkerung der Stadt einen ersten und letzten Gefallen – befreien Sie die Bürger von einer schweren Last und nehmen Sie um alles in der Welt den Spezialisten für gequirlte Scheiße, Ihren jetzigen Umweltdezernenten Dr. Jens Graul mit. Tun Sie es, und wenn Sie ihn sich voraus tragen lassen müssen. DAS werden die Menschen Ihnen danken.

 

Noch ein Tipp zum  Schluss:

Wenn noch absolute Unklarheit herrscht, wohin Sie sich mit diesen drei Kumpaneros zurückziehen werden – ein felsiges und völlig unbewohntes Eiland auf der gegenüberliegenden Erdhalbkugel, in der Nähe der Antarktis, wird sich sicher für sie vier als Altenteil finden lassen. Die Gestaltung dieses Fleckchens Erdengrund könnte dann ganz nach Ihrem persönlichen Gutdünken vorgenommen werden – sogar die Entsorgung der anfallenden Kupferbolzen.

 

Hajogerdoltmanns

 

 

Haben die alle miteinander den Verstand verloren?

 

Fernsehgebühren auch für Blinde!

Als ich das gelesen habe, da habe ich erst einmal vermutet, dass ein einfallsloser Sauregurkenzeitschreiber mit diesem Bericht die Leser auf den Arm nehmen wolle.

April, April schoss es mir zuerst in den Sinn, aber das passte ja nun absolut nicht in die Jahreszeit.

Auf das zweite Sehen – und beim nachhaken bei den Urhebern – bekam ich denn aber zu wissen, dass die Meldung offenbar überhaupt nichts mit Spaß zu tun hat.

Ein solches Vorhaben ist dann wohl nur noch mit Unfug zu bezeichnen.

Was sitzen bei den Öffentlich Rechtlichen in den obersten Etagen eigentlich für Hohlköpfe in den Führungsgremien?

Da blättern die für den Schrott, den die Zuschauer in den diversen Talkshows mit den Wills, den Beckmanns, den Plasbergs, den Maischbergers und den vielen anderen flachmundigen Viel- und Schönrednern fast jeden Abend geboten bekommen, Minutenpreise bis über 5. 000 €uro auf den Tisch der moderatoreneigenen Produktionsfirmen, und wollen dann im Gegenzug von Menschen, die nicht sehen können weil sie BLIND sind, auch noch Gebührengelder abzocken.

Geht es eigentlich noch hochfahrender und kaltschnäuziger?

Vielleicht steht bei den ARD und ZDF Verantwortlichen ja das Denken dahinter, dass, wenn Jemand schon nicht das dumme Zeugs anschauen kann, er zumindest Vergnügungssteuer bezahlen soll, weil er das Vergnügen hat, sich nicht mit den seichten Werken aus der Bilderkiste vergnügen zu müssen

Nun müssen wir uns in Deutschland auch sicher bald darauf einstellen, dass Menschen, die keinen Führerschein und kein Auto besitzen, trotzdem Kraftfahrzeugsteuern entrichten müssen.

Rechnen muß man in Deutschland mittlerweile nämlich mit allem – nur nicht mit etwas Gutem.

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ewaldeden 


Hevvt de aal mitnanner hör Verstand verlor’n?

 

Fernsehgebühren auch für Blinde!

As ikk dat lääst hevv, dor hevv ikk eersmoal dorcht, dor will een Bladdjeschriever, de niks anners infallen is, de Lüü vergöäkeln. April, April schoot mi ok noch in, oaber dat paast joa heel nich in de Joahrstied.

Up dat tweede Kieken - un bi d’ noapröäkeln bi de Urhäävers - hevv ikk denn to weeten kräägen, dat dat nikks mit Spoaß to kriegen hett. Dat is denn woll eder as Undöäch to beteeken.

Wat sitten bi de Öäpentlich Rechtlichen in de büpperst Etoajen eelich föör Klöätermorsen an d’ Stüür? De blöädern föör de Schiet un Strunt un Märs, de de Tokiekers in de verscheeden Schnakkfattkrings mit de Wills, de Beckmanns, de Plasbergs, de Maischbergers  un de anner plattmuulich Röädelmorsen aal, hoast elker Oabend boaden warden Minütenpries van bit to över 5 000,- €uro hen – un willt denn van Minschen, de gannich kieken köänt, ok noch Pinunsen dorföör intrekken.

Oaber villicht steit bi de ARD un ZDF Lüü  joa dat  Denken dorachter, dat wenn een dat Dummtüüchs, wat dor van hör so boaden ward, nich mit ankieken kann, wiel he nich kieken kann, een extroa Vergnöögenstüür dorföör betoahlen moot, wiel he dat Vergnöögen hett, sükk nich mit dat rüsterk Waark ut de Billerkist vergnöögen to köänen..

Nu mooten wi säker ok bold  dormit räken, dat aal de Minschen in Düütschland, de keen Auto hör eegen nöömt, Kraftfoahrtüüchstüür betoahlen mooten.

Mit rääken mutts in Düütschland nämich mittlerwiel mit allens – blods nich mit wat Goods.

 

ewaldeden 

 

Ich habe da so eine Idee …

 

Die schwarz/blaugelbe Regierung  im hannoverschen Leineschloss schießt mittlerweile in ihrem Privatisierungswahn weit über ein erträgliches Maß hinaus.

Der größte Teil der urwüchsigen hoheitlichen Aufgaben eines Staatswesens wie Bahn, Post und zahlreiche andere Dienstleistungen sind ja schon auf die private Seite „verschoben“ worden. Auf diesen Gebieten verdient sich die Klientel der der Schwarz/Blaugelben ja schon dumm und dämlich.

Nun sind sie in ihrer Geneigtheit den Investorenblutsaugern gegenüber aber wohl ein paar Schritte zu weit gegangen – sie wollen im nordöstlichen Niedersachsen – gleich nebenan bei Bremerhaven – eine Justizvollzugsanstalt errichten. Es soll wohl ein Knast mit einem bisher noch nicht bekannten Ausstattungsstandard und enormen Ausmaßen werden.

Allein über diesen blanken Unsinn müsste man schon die Hände über dem Kopf zusammenschlagen – was die Investorenfreunde aber außerdem planen, das schlägt dem Fass endgültig den Boden aus. Es ist geplant, das Straffälligenquartier, welches dort in der Wesermündischen Einöde errichtet werden soll, von privaten Geldgebern errichten und auch betreiben zu lassen.

Als mir die Pressemitteilung darüber am Morgen unter die Augen kam, da schoss mir eine grandiose Idee in den Sinn:

Wie wäre es, wenn wir in Deutschland sämtliche Regierungen privatisieren würden? Was hätte das nicht alles für positive Folgen im Schlepptau. Die lästigen Wahlen würden sich erübrigen – das Beamtenproblem wäre keines mehr – es gäbe keine immer wiederkehrenden Diskussionen mehr über Abgeordnetendiäten und deren unsittliche Erhöhungen – das unüberschaubar gewordene Heer von Ministern und Ministerialbeamten gehörte endlich der Vergangenheit an und generell würde für alle Malocher ohne Studienabschluß summa cum laude und alle Rentner der

Hartz IV Tarif als Grundlage eingeführt. Dann wären alle Neiddebatten um Ein- und Auskommen des größten Teiles der Bevölkerung ein für allemal vom Tisch. Wäre das ein entspanntes Leben in Deutschland.

So mancher Finanzier würde sich dann nicht mehr nur eine goldenen Nase verdienen, sondern schon eher einen goldenen Hintern für sich dabei herausholen.

Ich mag bei all dem regierungsamtlichem Schwachsinn in unseren Parlamenten  wirklich nur noch sagen, gute Nacht Deutschland.

ewaldeden

 

Ikk har dor een Idee …

 

De schwaart/blaugääle Regeern in d’ Liineschlött dor in  Hannower schütt mittlerwiel mit hör Privatiseerungswoahn een Ennen över de Kant rut.

De gröttste Deel van de urwüssich stoatlich Upgoaven in een Gemeendschkupp, as Boahn, Post un noch een büld anner Dennstgeböören sünd joa all up de privoate Kant verschoaben worden. Up disse Rebetten verdeent sükk de schwaart/blaugääle Kientel joa all krüüzwies un döäsich. Nu sünd see in hör Frünnelkeit tägenover de Bloodsuugers ut de Weertschkupp noch een Stapp wiidergoan – see willt bi Brämerhoaben tägenan een Gefangnenhuus van gewaltige Utmoaten boon – een Verbräkerverwoahrkarteer mit een Inrichtungsstandard as man dat bit nu noch nich wennt is. Dor kunn man joa noch de Hannen över d’ Kopp tosoamenschloan, ov soveel Unverstand – wat see oaber nu vöörhevvt, dat schleit dat Fatt de Bodden ut. De Knast, de dor boot warden schall, de ward van privoat Geldlüü betoahlt un ok bedrääven. As ikk dat in Bladdje to weeten kräägen hevv, dor schoot mi een grandiosen Idee in de Kopp – wo wee dat denn, wenn man de Regeeren in Düütschland privoatisiern dee? Denn wee tominnst eens säker – so mennicheen Finanzjee würr sükk denn nich blods mehr een gülden Nöäs verdeenen, dat ween denn all mehr puusbakkich gülden Morsen. Ikk mach bi soveel Undöäch blods noch särgen, Düütschland goode Nacht.

ewaldeden

 

Wulff hat einen Sarazenen an den Hacken kleben …

 

Das hat der Advokat Wulff sich sicher auch nicht träumen lassen, als er in Hannover – da noch als niedersächsischer Ministerpräsident – eine Hamburger muslimische Advokatenkollegin zur niedersächsischen Sozialministerin gemacht hat.

Großartig, der Zeit vorausschauend und integrationsperfekt sei dieses Tun gewesen – so pusten es zumindest Hannoveraner Regierungs- und frohlockende Islamkreise um die fettnäpfchensüchtige Halbmondministerin in die dunstige Luft der politischen Landschaft an Leine und Spree.

Und nun, wo er man gerade das Sitzkissen des Präsidentenstuhles im Schloß Bellevue der Form seines verlängerten Rücken angepasst hat, nun hat er die Bescherung.

Jetzt hat er einen Sarazenen an den Hacken kleben, der ihm sicher noch sauer aufstoßen wird. Jetzt hat er einen Sarrazin im Nacken sitzen, der, wahrscheinlich aus unterschwelliger Wut auf seine Vorväter, weil sie ihm ein Muslim-Gen vererbt haben, gerade auf diese Menschengruppe wie eine von der Tollwut befallene Kreatur einschlägt. Blinder Hass entwickelt sich so.  

Mit vielen seiner Aussagen trifft er ohne Zweifel genau ins Schwarze – besonders was das gesellschaftliche Verhalten dieser in unserer Lebensart Fremden angeht – ich frage mich bloß, ob er sich nicht meist um meist selber damit meint.

Denn der Adolf aus Braunau – jawohl, dieser kleine Gefreite, dieser durchgeknallte Österreicher – war ja auch wohl auf seine jüdischen Ahnen sauer und hätte diese Menschen darum am liebsten ausnahmslos ins Jenseits befördert.

Und nun steckt der Advokaten-Wulff da in Bellevue bis zum Halse in dem Brei, den er selber mit angerührt hat.

Was soll er nun aber machen? Wenn er nicht das tut, was die Pastorentochter Angela Dorothea will, dass er es tut, denn zieht sie ihm garantiert den Halsriemen zu, an dem sie ihn an der Leine führt – wenn er das tut, was die Mehrheit der Deutschen für passabel hält und als notwendig erachtet, dann läuft er unweigerlich Gefahr, mit der weitläufigen muslimischen Sarrazin Verwandtschaft zu kollidieren.

An Hand dieser Bredouille wird deutlich gezeigt, dass auch ein Advokaten-Wulff fallen kann, wenn er sich nur weit genug aus dem Fenster beugt.

ee 


 

Wulff hett nu een Sarazener an de Hakken klääven …

 

Dat hett de Avkoat Wulff sükk säker ok nich dröömen loaten, as he in Hannower – noch as de neddersassisch Kabinettsboas – een Hambörger muslimisch Avkoatenkollechin to de neddersassisch Sozioalministerin moakt hett.

Grootoardich hett he dat moakt – so püüst dat tominnst de neddersassisch Regeern un anner Krings üm de Halfmoandministerin in de Lücht. Un nu, dat he man jüüst in Bellevue hukelt, hett he de Schiet. Nu hett he een Sarazenen an de Hakken klääven, de hüm säker noch suur upstööten ward. Nu hett he een Sarrazin in d’ Nakk sitten, de, woahrschiens ut Düllheit up siene Vöörvoaders, dat see hum een Muslim-Gen verarft hevvt, up jüüst disse Oart van Minschen as maal ingallert. He mach joa bi een büld, wat dat Verhollen van disse in use Läävensoart Frömmden angeit, sass in d’ Schwaarte foaten – blods froach ikk mi denn, ov he sükk nich meist üm meist sülven meent.

Denn Oadi ut Braunau – jawoll, dissen lütten Suldoaten, dissen dördreiten Österrieker – de wee joa ok woll up siene Jöden-Oahnen düll, un har disse Minschen dorüm am leevsten bit up denn Letzden üm de Ekk bröcht.

Un nu sitt de Avkoaten Wulff dor in Bellevue mirdenmanken mit sien Mors in de Mengselpott, de he sülven anröört hett.

Well schall he nu recht doon? Wenn he nich deit, wat de Pastorendochter Ange Dorothea will dat he dat deit, denn lukkt see hüm wiers de Halsreem to, an de see hüm an d’ Tüdder föört – wenner he dat so deit, as de meist Düütschen dat föör passoabel hollen, denn löpt he dries Gefoahr, mit de Sarrazin Verwandschkupp to karamboleeren.

A disse Bredouille kann Minsch moal wäär sehn, dat sülvst in Bellevue een Avkoaten-Wulff fallen kann, wenn he sükk to wiet noa buten läänt.

ee  

 

Deutschland, Deutschland, Deutschland …

 

Ich denke auf irgendeine Art ist uns Deutschen in Deutschland das deutsche denken, fühlen, handeln und leben abhanden gekommen – ja sogar unsere Sprache, die Sprache ungezählter Vorgenerationen, die Sprache der großen Wortkultur unserer Dichter droht zu sterben, oder ist uns schon zu einem großen Teil verlustig gegangen.

 

Nicht von irgendwoher und nicht grundlos führte schon vor Jahren ein britisches Weltmagazin unter „Germany“ die türkische Sprache als erste Landessprache vor dem Deutschen aus.

Diese Veröffentlichung ist hier in Deutschland, von denen die sie gelesen haben und die es in der Hand hatten, daran etwas zu ändern, bzw. dem gegenzusteuern, gewiß als ein verrückter Spaß empfunden worden. Zu der Zeit war es aber – von außen betrachtet – schon knallharte Wirklichkeit.

 

Ich mag vielleicht keine Überfremdung in meinem Deutschland, ich mag in meiner Heimat nicht die Kultur der aus völlig gegensätzlichen Kulturkreisen zugewanderten Menschen übernehmen müssen – ich sähe mein Land gerne in der Rolle des Gastgebers für es besuchende Menschen aus aller Welt – ich sähe mein Land gerne als sicherer Hort auf Zeit für sich wirklich in Not befindliche Menschen dieser Erde - ich mag aber Menschen wie den Thilo Sarrazin nicht sehr (Sarrazin hört sich übrigens auch nicht unbedingt deutsch an).

Ein Mensch, der Jahrzehntelang mit an derselben Schraube gedreht hat, deren Gewindegänge er jetzt - in vielem zurecht - als überdreht bezeichnet.

 

Dieser Karrieretypus hat sich jahrzehntelang von Parteiprotagonisten seine eigene Politvita zurechtschustern lassen, um dann am Ende, von den Zinnen seines eigenen gesicherten Wohlstandsturmes herunter, zu heulen wie ein tollwütiger Wolf, der zu seinen Drang- und Beutezeiten nicht einmal den Versuch unternommen hat, an den schon damals unzweifelhaft vorliegenden Missständen etwas zu ändern. Die politische Plattform dafür stand ihm zur Verfügung.

Und darum kann ich Nadelstreifenherumkrakeeler wie Thilo Sarrazin nicht leiden. Er scheint mir mehr wie ein politischer Rattenfänger, die ja im Laufe der Geschichte immer mal wieder auftauchen.

 ewaldeden

 

 

 

Düütschland, Düütschland, Düütschland …

 

Ikk denk, up irgendeen Oart is de Düütschen in Düütschland dat düütsch denken, föölen hanneln un lääven verlüstich goahn. Nich van irgendwonsher schreev een groodet ingelsched Magasin all vöör Stükk ov wat Joahren ünner „Germany“ as  Landssproak tovörderst Türkisch un dor achter eers Düütsch.

Dat is hier in Düütschland van de, de dat lääst hevvt un de dat in d’ Hannen harn, dor wat an to ännern – dor tägentostüür’n - wiers as Gäg ankääken worden – dat wee oaber, van buten bekääken, domoals all steensche Wüggelkkeit.

Ikk mach Minschen as denn Sarrazin nich (Sarrazin hört sükk ok nich jüüst düütsch an), de sülven joahrnlang mit an de Schruuv dreit hevvt, de he nu as överdreit beteekend – ok wenner he dor bi een büld, wat he anritt, ohn Twiefel nich dwarß licht.. Wenner he nu – so as he dat luuthalsich deit – sächt, wat van us Schlauschnakkpolitikers nümms weeten wull un nu ok noch nich weeten will, denn mutt he sükk frogen loaten, woarüm he denn – as he dat van sien politisch Doon her kunnt har – niks in de Richt doahn hett, dat sükk dat ännerd har.

Kiek – un doarüm mach ikk Bölkhalsen, as denn Sarrazin een is, nich lieden. He lett mi mehr so as een Röttenfanger, de joa in d’ Tiedenloop jümmers moal wäär updüüken.

  

ewaldeden

 

Eine „Oscar“ verdächtige Schmierenkomödie …

und ein Richter der offen lügt

 

Dieser 30ste August hatte es in sich – er erwies sich vom Morgen an als ein Tag, der eines Kalendereintrages nicht würdig war. Schon im Zuge der Abfahrt ließ er – noch in Wilhelmshaven – bereits Unliebsamkeiten auf unseren Nasen herumtanzen. Dann, beim durchqueren Kreyenbrücks erwies sich dieses Streckenstück wieder einmal als ein neuralgischer Abschnitt in Oldenburgs Straßennetz. Dauerneuralgisch in Punkto Verkehr, und ebenso penetrierend wie die stets nervende Parkplatzsuche im Großherzoglichen Gerichts-Viertel.

Vor dem zu spät im Gerichtssaal 7 erscheinen stand dann noch die kindhaft unprofessionell anmutende Sicherheitskontrolle - durch in ihrem Gebaren ein wenig hilflos anmutende Mitarbeiter der Justizverwaltung - im Eingangsbereich des Gebäudes.

Der obligatorischen, vom Vorsitzenden anscheinend ungeliebten, oder vielleicht gar für überflüssig betrachteten Frage nach etwaigen Anträgen von der Angeklagtenseite (den die Anklage vertretenden, an allen Verhandlungstagen wie ein stummer schlafender Riese wirkenden Oberstaatsanwalt schien er in seine diesbezügliche Fragestellung gar nicht mehr einbezogen zu haben) folgten erwartungsgemäß, wie auch in den vorhergegangen Hauptverhandlungen, sauber, präzise und faktisch korrekt begründete, der Beweiserbringung dienende Anträge.

Und wie in den vorhergegangenen Hauptverhandlungen wurden alle diese Anträge mit immer wieder der gleichen, nur noch stupide zu nennenden Begründungseinfalt abgelehnt.

Ein  vorläufiges Resümee ist für mich die Erkenntnis, dass hier ein Prozess ohne einen wahrhaft gestellten, ja haltlosen Strafantrag durch den Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Gerhard Kircher stattgefunden hat. Von den unzähligen Ungereimtheiten und offensichtlichen Verstößen gegen geltende Rechtsnormen ganz zu schweigen.

Als besonders bemerkenswert registrierten die, das Spektakulum  verfolgenden Zuschauer, die „künstlerische Freiheit“ mit der der Vorsitzende Richter in seiner lapidaren  Urteilsbegründung sein eigenes permanentes Fehlverhalten in Punkto anhören der Gegenseitigen Argumente den Angeklagten und ihrem rechtlichen Vertreter vorhielt und anlastete. Eine Vorgehensweise eines Richters, wie es sie in der deutschen Gerichtsbarkeit so unverhüllt und öffentlich erkennbar in der jüngeren Geschichte in deutschen Gerichtssälen nur in den Jahren von 1933 bis Mai 1945 gegeben hat.

Ich war in der andauernden Verhandlung geneigt, den Vorsitzenden Richter Plagge danach zu fragen, welches Brandzeichen denn das hohe Ross trüge, auf dem er während der gesamten Verhandlungsdauer saß. Diese Frage stelle ich nun, im berechtigten  Interesse aller der den Prozess beobachtenden Personen hier und öffentlich.

ewaldeden

 

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Fernverkehr, Strassen voll, Feriengruß

Löcher schlagen Opferlamm,

 lüfteschwang’rer Dieselruß

schwarzgelbes Konjunkturprogramm

Banken ziehen Hauptgewinn

alle Welt in Schüttellähme

Politik gibt Zocken Sinn

Staat wird geschröpft

und Mensch kriegt Häme

Wasser, Feuer, Feuerwasser

einer psalmt, ein andrer säuft

Russland brennt und Land wird nasser

die Zeit Mensch durch die Finger läuft

um die Wette Flieger fliegen

immer größer immer weiter

während Bomben Kinder kriegen

lächelt schwarzer Präses heiter

Geld fließt in Atomes Strömen

Öl schwappt schmutzig drüber hin

Mann tut Mann als Frau verwöhnen

wo blieb nur des Lebens Sinn

 

ewaldeden

 

 

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Und dann konnte ich nur noch meinen Hut ziehen …

 

Hingegangen bin ich nur meinem Freund Hajo zum Gefallen, weil er mir gesagt hatte, dass sein Gesangverein Sonntagnachmittag bei uns in der Neuender Jacobi Kirche singen würde. Na ja, ich gebe es ja zu – ein wenig neugierig war ich auch, von wegen des Singenkönnens der Damen und Herren.

As Hajo mich tags zuvor auf die Veranstaltung aufmerksam machte, da hatte er – geradeso wie es meine Großmutter vor Zeiten hatte, wenn sie bei mir ein schlechtes Gewissen erzeugen wollte, weil ich nach ihrer Meinung schon viel zu lange etwas Gutes links liegengelassen hatte – ein hintergründiges Schauen in den Augen.

Das hat damals bei mir schon immer gut geklappt – und das hat jetzt auch wieder grandios hingehauen, denn ich bin mit meinem weichen Herzen und der guten Seele über die Jahre derselbe Mensch geblieben. So hat es jedenfalls einmal jemand zu mir gesagt.

Gewundert hatte ich mich zwar ein wenig über die Zeit – Sonntagnachmittag um 5 Uhr – und denn Gottesdienst?

Na ja – ich habe nichts gesagt, denn bei meinem Freund Hajo wundere ich mich nämlich über gar nichts mehr.

Ich habe dann nach der Mittagsstunde um halb fünf mein altes rostiges Damenrad aus dem Stall geholt – hab noch ein wenig Luft in die Speichen gepustet und bin nach Neuende zu Sankt Jacob hingekrüdelt.

Als ich um den letzten Dreh bog, habe ich mich über das Bild unterhalb der alten Kirchenwarft gewundert, welches sich meinen Augen darbot.

So viele Autos und Zweiräder auf einmal hatte ich in den letzten Jahren in dieser abgelegenen Ecke des Kirchspiels Neuende nicht mehr gesehen.

Es dauerte eine Weile, bis ich einen Platz gefunden hatte, an dem ich meinen Drahtesel diebstahlsicher anketten konnte. Dazu musste ich wohl dreimal den alten Krug gleich neben der Kirche umrunden.

Die ureingessene Frau Schmidt, die nach meiner dritten Runde jüüst aus ihrer Haustür trat, und meine Suche nach einem Ankerplatz für mein Fiez sicher durchs Fenster beobachtet hatte, meinte trocken zu mir, ich solle mein Stahlross doch einfach mit in die Kirche nehmen – da würde es auch von keinem gemopst werden. Wenn ich Tant’ Schmidt nicht schon über ein halbes Jahrhundert als eine ernsthaftige Person kennte – ich hätte wohl meinen können, sie wolle mich veräppeln.

In der nun folgenden Stunde habe ich mich denn doch noch ein paar Mal über das, was da ablief im Kirchenschiff, gewundert. Die hohe Geistlichkeit und all die Helfer der Gemeinde waren komplett anwesend.

Sollte das etwa so etwas wie das jüngste Gericht werden, schoss es mir in den Sinn – aber nein, das konnte ja nicht sein, denn ich lebte ja noch.

Nach geraumer Weile fiel bei mir aber der Groschen – das Ganze sollte eine Bedanktfeier sein. Eine Bedanktfeier für das alte Küsterpaar für die vielen vergangenen Jahre, in denen sie immer für die Kirche, den Kirchhof und die Gemeinde da waren. Und eine Bedanktfeier für die gesamte Gemeinde dafür, dass jederzeit der Eine für den Anderen, dass Jeder für Jeden jederzeit da ist. Was mich noch sehr verwundert hat – und das sage ich geradeheraus – das war die unübersehbare Zahl von jungen Menschen in einer Kirche, in der die Bänke bis auf die letzte Hinternbreite besetzt waren.

Als denn aber der Chor anhob zu singen – in diesem Moment habe ich mich nicht mehr über die vielen Gottesdienstbesucher in diesem Hause zu einer fremden Zeit gewundert. In diesem Moment hätte ich vor dem Können der Sänger nur noch meinen Hut gezogen – wenn ich denn einen aufgehabt hätte.

 

ewaldeden

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Un denn kunn ikk blods noch mien Hoot trekken

 

Hengoahn bün ikk mien Frünnd Hajo to Gefall’n, wiel de mi sächt har, dat he un sien Gesangsvereen Sönndachnoamiddach üm fief bi us in d’ Neeänner Kaark sing’n würn. Najoa, ikk geev dat joa to – son spierke neeschierich wee ikk ok, vanwägen dat singen köänen van de Wichters un Keerls.

As Hajo mi dat Spill dachvöördem wiesmook, dor har he netso een Kieken in sien Oogen, as mien Oma dat fröer jümmers har, wenner see mi een schlecht Geweeten anschünen  wull, blods wiel ikk noa hör Meenen all laang wat Goodes versüümt har. Dat hett domoals bi mi all jümmers henhaun un nu hoo dat n’türlich ok wäär hen, denn ikk mit mien weeked Haart un mien groode Seel bün joa över de Tieden de sülvige Minsch  blääven, hett mi moal een sächt.

Wunnerd har ikk mi woll een spierke över de Tied – Sönndachsnoamiddachs üm fief – un denn Gottsdennst? Na joa – ikk hevv niks sächt, denn bi mien Frünnd Hajo wunner ikk mi nämich över ganniks mehr.

Ikk hevv noa d’ Middachstünnen üm Klokk halv fief mien oled rüsterk Doam’nrad ut Peerstaal hoalt – hevv dor noch een bietji Lücht in de Speekens puust un bün noa Neeännen henkrüdelt. Wunnerd hevv ikk mi över dat, wat dor los wee, as ikk üm de letzde Drei booch. Soveel Kraftwoagens und Peddmansülvsen har ikk in dat verloaten Hörn in de letzde Joahren ni nich sehn. Bit dat ikk mien Droahtäsel irgendwons Deeffast antüddern kunn, muß ikk eers Stükk ov wat dreemoal üm de ole Kroch, dor stuuv tägen de Kaark, ümtojükeln.

Oal Tant Schmidt, de jüüst üm de Ekk drei, un mi dor noa Bott föör mien Fiez söken seech, meen drööch to mi, ikk schull dat Deert doch mit in de Kaark näämen – dor wür dat denn ok wiers nümms klauen. Wenn ikk dat Froominsch nich all över een halved Joahrhunnerd as een ernsthaftiged Minschke kennen wüür – denn har ikk woll meenen kunnt, dat see mi vergöäkeln wull.

In de tokoamen Stünnen hevv ikk mi denn noch een poarmoal wunnerd över dat wat dor so ovleep in d’ Jacobi Kaark. De heele hooge Geistlichkeit un aal de Hülpslüü van us Gemeend ween heel un dall verträden. Schull dat hier sowat as dat jüngst Gericht warden, schoot mi dat in d’ Sinn – oaber näää, dat kunn d’ joa nich wääsen, ikk lääv joa noch. Ikk bün denn oaber noa een Tied dorachter koamen, dat dat Uptrekken een Bedanktfier wääsen schull – een Bedanktfier föör dat ole Kösterspoar föör veele verleeden Joahren, in de see jümmers föör de Kaark, de Kaarkhoff un de Gemeend dorwäst sünd. Un een Bedanktfier föör de heele Gemeend dorföör, dat to alltied de een föör de anner, dat jeden föör jeder alltied dor is. Wat mi noch wunnerd hett – un dat säch ikk so liekrut – dat wee dat groode Drufel van halfwussen Minschen in een Kaark, in de de Banken bit up de letzde Morsbakkenbretde besett weesen.

As denn oaber de Chor anfung to singen, in disse Momang hevv ikk mi nich mehr wunnerd över de Vullichkeit in dat Huus to disse frömmde Tied – in disse Momang har ikk föör dat Köänen van de Sängers blods noch de Hoot trekken kunnt – wenner ikk denn een up d’ Kopp hat har.

 

ewaldeden

 

 

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Der Bischof und die Königin …

 

Das „Delmenhorster Kreisblatt“ präsentierte in seiner Ausgabe vom 12. August 2010 seinen Lesern ein erschreckendes und selten dümmliches Dokument hochfahrender Ignoranz. Das Blatt berichtet an dem Tage über das sog. Iftar Mahl der muslimischen Mevlana Gemeinde und die daran teilnehmende Prominenz.

Neben der niedersächsischen Tierschutzministerin ‚Königin Astrid die Erste Grotelüschen’ verlieh Bischof Jan Janssen als Vertreter der Oldenburgischen ev. luth. Landeskirche der Veranstaltung Gewicht und Farbe – auch wenn er ganz in Schwarz gekleidet war.

Das ist an sich nichts Ungewöhnliches und Auffälliges oder gar Anstößiges, sondern vielleicht sogar wünschenswert in unserer sich wandelnden Gesellschaft, wenn – ja wenn da nicht die Tage zuvor von der ARD ausgestrahlte Dokumentation über die Tierfolter in deutschen Puten KZ’s  wäre. Im Kreise der lachenden Gesichter scheint nur der skeptisch dreinblickende Vorsitzende der Muslimischen Gemeinde angesichts des tuchnahen Kuschelkurses zwischen evangelischem Landesbischof und erzkatholischer Putenkönigin eine Ahnung von heraufziehendem Ungemach zu verspüren. 

Da es für die Menschen im Lande – und da ganz besonders für die Schafe des Oberhirten Jan Janssen – ganz bestimmt wissenswert ist, zu erfahren, was sich ihr Oberhirte dabei gedacht oder was er vielleicht sogar gefühlt hat, eingedenk des Wissens um die zumindest bedenklichen Geschäfte der offenbar intensiv seine Nähe suchenden Massentierhaltungslobbyistin an seiner Seite, frage ich ihn einfach geradeheraus, ob ihm der klare Blick für das Leid der gefolterten Kreatur fehlt, oder ob ihm vielleicht ein einvernehmliches Verhältnis zur prosperierenden Massentierhaltungsindustrie vorrangiger ist, denn der Wille seines obersten Dienstherrn. Wundern würde es mich nicht, angesichts der Vorliebe für leises Geld, die schon seinen Vater während seiner  Pastorenzeit prägte.

 ewaldeden

 

De Bischkup un de Keunigin …

 

Dat Delmenhörster Kringbladdje präsenteer in siene Utgaav van d’ twalften August Tweedusendtein (12. 08. 2010) de Rinkiikers een selten döäsiged Schlikkerstükk van Hochnöäsichkeit in een hooged Kaarkenamt. De Bladdjeschrievers schrääven an dissen Dach över een besünnere Ätensfier, de de Annersglöövigen ut dat osmanische Riek un van dor ümto elker Joahr utrichten bevöör see anfangen to schmachten.

Dat is jümmers, wenn de Ramadan över disse Minschen herfaalt. Jedermoal nööcht de muslimische Gemeendboas irgendeen Vöörwiesminschke ut de lütji ov ok woll moal ut de hoogere Politik dat Spektoakel – dat “Ifta –Moahl” - to beschermen.

Dit Joahr har man sükk de neä neddersassische Halvmoandministerin föör Sozimoales utkääken, wiel de Muselmoanen joa dör dat Wichtje in dissed Stoatsamt düchdich an Respektoabelkeit dorto wunnen hevvt. Dat glöövt man in disse Krings tominnst woll so. Villicht ut so een bietji trillern vöör hör eegen Gloovenslüü herut, hett de hannöwersche Muslimisterin  liekers ovsächt. An hör Stää is denn de neddersassisch Putenmastminsterin Keunigin Astrid de Eerste Grotelüschen trääden – un Stöän gääven hett hör een heel besünnered Mannsbild, nämich de Ollnborgsche Evangeelen Bischkup Füürtoorn Jan Jannsen. He hett dat gedoo een bietji Klöör gääven, ok wenner he heel in Schwaart kledd wee.

Dat man sükk bi sowat droapen deit un mitnanner sxchnakkt, dat mach liekers in disse ümbröäkige  Tied gannich verkeert wääsen – schinant is dat up jederfall in disse Doagen nich mehr. To Tieden, as  dat dat Heppenser Fährhukje  noch geev, dor seech dat liekers een bietji anners ut.

Ok wenn een Bischkup bi sien Överlandreisen domoals all van de Buuren Puters up de Disch pakkt kreech un de verknusen kunn  – doran hett sükk schiens bit vandoach niks ännerd – mit Muselmoanen tohoop bäden drüss een Bischkup domoals wiers noch nich.

Dat Geböören up de Muselmoanenfierderee wee joa ok allns dat schnakken överhaupts nich weert, wenner – joa wenner dor nich dree Doach vördem landswiet in d’ Billerkasten wäär so gräsiged Doon van Deertenquäleree in Grotelüschens Ümgääven an d’ Lücht koamen wee.

Ikk kann mi nich helpen, oaber de Röäk van dat Blood van aal de to Dod quäält  Deerten, de har de Bischkup doch in sien Nöäs stiegen mußt – wor de Putenkeunigin sükk doch so an hüm schulen dee.

Föör de Litten van de Evangeelsch Kaark in Ollnbörger Land wee dat doch säker bewennt, to weeten, wat hör büppersten Gottsmann sükk dorbi dorcht hett – ov bäter noch, wat he in dat Weeten üm de Deertenquälereen so föölt hett, as Atrid Grotelüschen hüm nörder koamen is. Wiel he dor joa woll van sülven nich mit van Dach kummt, froach ikk hüm nu eenfach liekrut, ov hüm dat kloare Kiiken föör de Deertenquäleree  verlüstich goahn is, or ov hüm dat goode Inverstoahn mit de Geldlüü, de achter de Deertenquäler sitten, vöörrangiger is as de Heergott sien Meenen.

Wunnern wüür mi dat bi hum liekers nich, bi een Voader, de in siene Tied  as Paster ok een groode Leevde föör saachted Geld har.

 

ewaldeden

 

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Mistgeruch in Hannover …

 

Mir ging es Gestern beim Hören der Parlamentsdebatte  ebenso wie der niedersächsischen Landwirtschafts- und Tierschutzministerin aus dem Oldenburgischen, Astrid Grotelüschen – ich musste mir auch die Hände vor den Mund halten – sonst wäre mir mein Essen vom Tage vorher in hohem Bogen wieder aus dem Leib herausgeflogen.

Obwohl ich ja auf diesem Gebiet schon so manches gewohnt bin, schüttelt  mich immer wieder das Leid, welches der Mensch, als nach seiner Meinung ja gottgleiches Wesen, den anderen Geschöpfen auf dieser Erde aus Geld und Machtgier ständig aufs Neue zufügt.

Mein Vermuten von Anbeginn des Bekanntwerden dieser neuerlichen und wiederholten Scheußlichkeiten gewissenloser Putenmäster, dass die südoldenburgischen Massenbrüter eine Kompanie Strohmänner um sich herum etabliert haben, scheint also gar nicht so abwegig zu sein.

Die Grotelüsch’chen Strategen verfügen in ihrem Konglomerat von Unternehmen vermutlich über ein Familienfrühwarnsystem der besonderen Art, auf dass sie sicher auch noch stolz sind.

Denn was ist ergiebiger und gesicherter, als wenn die für diese Sorte landwirtschaftlicher Massentierhaltung im Leineschloss zu Hannover zuständige Ministerin ihrem Ehemann als Pate vertraulich Mitteilung zukommen lässt, dass in drei Tagen im Fernsehen ein Bericht über Folter in Putenmastställen in Mecklenburg über die Bildschirme flimmern würde, in dem die Missstände in den mecklenburgischen Mastställen der Erzeugergemeinschaft aufgezeigt würden – mit dem Tenor, dass in vielen dieser Ställe vieles oder besser gar nichts in Ordnung ist..

Auf Grund dieser Schnellunterrichtung ist dann ja noch genügend Zeit um den Vor-Ort-Figuren Instruktionen zu erteilen, wie zum Beispiel vorformulierte  Erklärungen, die diese dann der Öffentlichkeit zu präsentieren haben. Zur Bekräftigung des Schauspiels werden dann auch noch die Finger gehoben, um bei Gott oder vielleicht auch beim Leben der eigenen Kinder oder beim Seelenheil der verstorbenen Mutter zu beschwören, dass in den eigenen Mastställen alles zum besten und ohne Mangel sei. Das macht sich nach außen hin so gut – besonders bei den C-Parteianhängern. Die scheinen für solcherart Komödien ein besonderes Faible zu haben.

Wenn dann aber plötzlich ein Papier des amtlichen Veterinärs auftaucht, in dem etwas völlig Gegenteiliges geschrieben steht, denn ist das natürlich auch gelogen und selbstverständlich gefälscht – denn das weiß man doch, die Kritiker die lügen doch alle miteinander rund um sich zu.

Die Vorsitzernasen  der Regierungsparteien im Leineschloss beklagen nun lauthals den Mistgeruch, der ihrem Sagen nach von denen ausgeht, die das Teufelstun in den Puten KZ’s ans Licht bringen.

Anstatt nun die Aufklärer ohne zu zögern ans Brett zu nageln, sollten die Parlamentsschreihälse lieber an sich herunterschauen – denn dann würden sie ganz schnell erkennen, dass sie selber wohl bis an die Knie im Schiet stehen.

Dem Sagen der „Königin Astrid der Ersten Grotelüschen“, auf solche Tierschützer könne man in Niedersachsen gut verzichten, bleibt mir nur zu entgegnen: „Auf solcherart Folterknechte, wie gewisse Tiermäster es sind, aber noch viel mehr“.

ewaldeden


 

Märsröäk in Hannower …

 

Mi gung dat güstern netso, as de neddersassisch Landweertschupps- un Deertenschutzministerin ut dat Ollnborgsche, Astrid Grotelüschen – ikk muss mi ok de Hannen vöör d’ Bekk hollen, anners wee mi mien Äten van de Dach vöördem in een hoogen Boach noa buten floagen. Ovwoll ikk joa up dissed Rebett all so mennich wat wennt bün, grääst mi dat Leed, wat de Minsch, as noa sien Meenen gottsglieked Wääsen, de anner Kreaturen up disse Eer stilkens ut Macht- un Gewinnsträäven alltied wäär andeit.

Mien Vermooden van vörnan, dat de süüderollnborgschen Mastbröder üm sükk to een heelen Drufel Strohkerls installeert hevvt, is schiens nich allstowiet herhoalt. De Grotelüs’schen Strategen hevvt de Bewennt noa een Frööwarn Anloach in Bedrijf, up de see säker ok noch stollt sünd.

Denn wat is goaelker, as wenn van de föör disse Szort  Budels tostännige Ministerin in d’ Liineschlött een Woarscho an hör Keerl geit, dat dor in dree Doach in d’ Billerroadio wat bröcht ward, dat wiest, dat dat in de Puten KZ’s van d’ Gemeendschupp nich allens – ov bäter gesächt ganniks schier un rein togeit.

So hett man joa noch Tied, de Strohkeerls in de vörderste Riech to verkloaren, wat see tägen de Öpenlichkeit to doon un to särgen hevvt – un denn am besten glieks dorbi de Fingers hääven un bi de Heergott – ov villicht ok de een ov anner bi dat Lääven van sien Kinners ov sien Moder schwör’n, dat dat in de eegen Stallen jümmers aal in Örnung is (dat moakt sükk noa buten so good, sünners in een C-Partei). Wenn denn oaber tomoal een schrääven Bladdje van d’ amtlichen Veedokter updükt, up dat heel wat anners to lääsen steit, denn is dat n’türlich ok loagen un keen Originoal –denn dat weet man doch, de, de sowat särgen un vöörwiesen, de leeegen doch aal mitnanner blossich dwarß üm sükk to.

De Vöörsitternöäsen van de C-Partei in d’ Liinschlött bekloagen nu de Määrsröök, de noa hör Särgen van de utgeit, de dat Düwelsdoon in de Puten KZ’s an d’ Lücht brengen. Anstatt nu de Kloarsärgers föör dat Lüchtverpesten an d’ Brett to spiekern, schullen de Bölkhalsen eersmoal an sükk doalkieken – denn würn see flink spützkrigen, dat see bit över de Kneen in hör eegen Schiet stoahn.

 

ewaldeden

LzO Prozess - des Dramas nächste Runde …

 

Der heutige Akt im Saal 7 des Oldenburger Landgerichts stand dem vorhergegangenen an Richterblasiertheit nichts nach. Wahrlich nicht. Anfangs des Schlagabtausches zwischen Richtergalerie und Angeklagtenplatz schien der mittig hinter der Galerie thronende Herr in der schwarzen Robe im Vergleich zum voraufgegangenen Verhandlungstag - mit der Befragung des Oberlandesgerichts-präsidenten Dr. Gerhard Kircher, als ein von den Angeklagten gegen den offenbaren Widerstand des Gerichts geladener Zeuge, im Mittelpunkt – geradezu geläutert, was seine Bereitschaft, den Angeklagten Völker vortragen zu lassen, betraf.

Es war allerdings für die anwesende Öffentlichkeit immer wieder erfrischend erheiternd, mit ansehen zu dürfen, wie ein juristischer Laie aus der Position des Angeklagten heraus den ehrenwerten Vorsitzenden Richter Christian Plagge des öfteren und wiederholt auf den Weg der klaren Fakten zurückholen musste. Des Vorsitzenden Richters Wortschatz schien streckenweise nur aus dem von ihm fast gebetsmühlenartig vorgetragenen Satzgebilde: „Das ist eine Rechtsauslegung und die lasse ich nicht zu“ zu bestehen.

 

Da es sich bei den vom Angeklagten Völker verlesenen Inhalten verschiedener Schriftsätze zum überwiegenden Teil um harte Fakten handelte, konnte ich mich persönlich des Eindrucks nicht erwehren, der ehrenwerte Vorsitzende Richter Plagge leite als Ringrichter  einen imaginären Kampf zwischen zwei  rechtsauslegenden Boxern. Um bei dem faustkämpferischen Bild zu bleiben – seine größte Fehlentscheidung als Unparteiischer leistete er sich ohne Zweifel, nach fast einstündiger Berastung des Gerichts hinter verschlossenen Türen, mit der Ablehnung eines Antrages des Anwalts der Angeklagten, den dieser so gar nicht gestellt hatte.

 

Den tatsächlichen Antragsgegenstand hatte der Vorsitzende Richter einfach weggewischt und stattdessen eigenmächtig einen nur der Erläuterung des Antragsgrundes dienenden Hinweis des Antragstellers als Antragsgegenstand eingesetzt.

Vermutlich handelt es sich bei diesem Vorgehen des Vorsitzenden Richters auch nur um irgendeine, in seiner Person begründete Schwäche – vergleichbar mit den Formulierungsschwächen und Wissenslücken, die der OLG Präsident Dr. Gerhard Kircher am vorhergehenden Verhandlungstage - während seiner Befragung als Zeuge durch den Anwalt der Angeklagten – mehrmals öffentlich eingestand. Sollte es in diesem Fall aber anders, nämlich vorsätzlich geschehen sein, dann müsste nach meinem – und sicher nicht nur nach meinem Dafürhalten ein solcher Richter umgehend aus dem Amt entfernt werden. Im Übrigen wird nach Meinung der meisten Prozessbeobachter die vorgebrachte Anklage wegen sog. „Übler Nachrede“ immer unhaltbarer. Ich bin auf die Fortsetzung dieser Treibjagd im Oldenburger Nebel gespannt.

ewaldeden

 

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Haben unsere Richter noch alle ihren Verstand beieinander?

 

Nun hat doch eine Sprecherin unserer Regierung in der Reichshauptstadt etwas gesagt, was  man so fast nicht glauben kann.

Kinder in Deutschland dürfen laut sein.

Wie kommen die vom Himmel Gesegneten oder vielleicht auch von der Hölle Verfluchten in den Bundesministerien in Berlin zu solchem Sagen.

Das ist ja die schiere Verachtung von Recht und Gesetz – mehr noch, denn eine solche Aussage schrammt ja schon haarscharf an Blasphemie vorbei.

Richter am Hamburger Landgericht haben am Ende eines sich über Jahre hinziehenden Prozesses Kinderlärm doch unmissverständlich in eine Reihe mit ballern und kreischen, mit hämmern und pfeifen von Industriebetrieben gleichgesetzt, und folgerichtig die Schließung einer Kindertagesstätte in einem Wohngebiet angeordnet.

Kinderlärm ist nach Auffassung der Elbchausseerichter in den schwarzen Kitteln gleichzusetzen mit dem Lärm von technischen Anlagen – und weil das nun einmal so ist, müssen die Betreiber der technischen Anlagen bzw. die Eigentümer der Lärmquellen  – in diesem Falle zuhause die Eltern oder in den Kindergärten die Betreuerinnen – das Lachen, das Juchzen, das Kreischen und Schreien ihres Nachwuchses wie bei einer Maschine abstellen können.

Nun warte ich mit Spannung darauf, dass einer von den nümigen Hanseadvokaten den Betroffenen erklärt, wie man das „abstellen“ der genannten Funktionen bei Kindern bewerkstelligt. Das scheint mir nämlich gar nicht so einfach zu sein.

Denn ganz gleich, wie die „Eigentümer“ dieser Lärmquellen es auch angehen oder versuchen würden – sie ständen mit großer Wahrscheinlichkeit ob eines solchen Tun schnell selber als Angeklagte vor den Robenträgern hinter der Richtergalerie.

Es wäre doch, verdammt noch einmal, begrüßenswert, wenn der Gesellschaft endlich mal jemand zeigte, wie man so manche Schlauschnacker von hinter den Gerichtsgalerien abschalten könnte. Denn dort – so scheint es mir jedenfalls – sitzen oft keine Menschen mehr, sondern bloß noch Paragraphenmaschinen, die so aussehen wie Menschen.

.Und da frage ich mich nun doch, wer diese Maschinen denn nun ölt, wenn sie anfangen zu krakeln und kreischen.

 

ewaldeden   


 

Hevvt us Gerichtsavkoaten noch aal hör Verstand binanner?

 

Nu hett doch us Regeern dor in de Rijkshauptkuntrei wat sächt, wat man so hoast nich glööven kann: Kinner in Düütschland dürsen luut wääsen.

Wu koamen de Schlauschnakkers in de Rijksministerien blods to so een Särgen. Dat is joa de schiere Verachtung van Recht un Gesetz. De Hambörger Landrichters hevvt Kinnerlaarm doch in een Richt sett mit ballern un krieschen, mit hoamern fleuten van Industriebedrijven. Kinnerlaarm is doch noa de Meenen van de hoogen Richters in de schwaarten Kiddels gliekstosetten mit „mit Lärm von technischen Anlagen“, un wiel dat so is, mooten de Bedrijver, ov in dit Geböören de Eegendömer, van de „Laarmmoakers“, also de Öllern, dat Juchzen und Lachen, dat krieschen un schakkern, dat schnakken un singen van hör Kinnergood netso as een Maschin ovstelln köänen.

Nu luur ikk blods doarup, dat de nümigen Hanseavkoaten van achter de Gerichtsgalerien de Öllern wiesen, wu man dat “avstellen” van een lütt Minschke angoahn deit. Dat dücht mi nämich gannich so eenfach. Liekers ok wu un up wekke Oart de “Eegendömer” van disse Laarmmoakers dat versöken würn – see stunnen woahrschiens heel flink dorföör sülvst vöör d’ Gericht.

Dat wee doch verdannt noch moal wat goods, wenn de Gesellschkupp endlich moal een wiesen wüür, mit wekke Knoop man so mennich Schlauschnakker van achter de Gerichtsgalerien ovschkalten kunn – denn dat, so dücht mi dat, dat sünd foaken all keen Minschen mehr, sünners ok blods noch Paragroafenmaschinen de blods so utseecht as Minschen.

Un dor froach ikk mi nu doch, well denn disse technischen Inrichtungen schmeert, wenner see anfangen to kroakeln un gielen.

 

ewaldeden    

 

Zum Tierquälervideo 2:

http://www3.ndr.de/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/musch102.html

 

Jenseits aller Moral …

Nun wissen wir es alle im Lande … der schottischsparsame Wulff-Nachfolger im Amt des Niedersachsen Regierungschefs – David McAllister – stützt seine Landwirtschafts- und Tierschutzministerin Astrid Grotelüschen und hat sich schützend HINTER SIE GESTELLT. Ich frage mich, jedes Mal wenn ich solche Kundtuungen irgendwelcher „Oberhirarchen“ vernehme, was haben die Schützer im Sinn, wenn sie sich HINTER eine zu schützende Person stellen?

Ich habe es nicht anders gelernt, als das ich, wenn ich etwas oder Jemanden schützen will, ich mich davor stellen muß. Wer sich hinter etwas stellt, der versteckt oder verbirgt sich in der Regel vor etwas – er schützt sich also selber. Also, lieber David McAllister – wovor versteckst Du Dich? Oder vertraut Mister McAllister  ganz einfach auf das Naturgesetz, das es immer die Vorderen zuerst erwischt? Dann sollte er in seiner schottischen Sparsamkeit aber auch nicht die alte Erkenntnis, dass den Letzten  immer die Hunde beißen, nicht außer Acht lassen.

McAllister, Özgül, Czemdeprak - warum tu ich mich nur immer so verdammt schwer mit diesen Zungenbrechernamen in der deutschen Politikerszene – entweder sind sie für meine Zunge zu Süd- oder Morgenländisch bzw. für meine Ohren zu Dudelsackpfeiferisch, oder aber, wenn sie Nord- oder Deutschstämmig anmuten, bereiten sie meinem Gefühl Artikulierungsschwierigkeiten. Besonders schlimm macht sich das im Moment beim Namen Grotelüschen bemerkbar. Da kommt es dann doch tatsächlich immer wieder vor, dass, wenn ich Grotelüschen sagen will, stattdessen das Wort Gewissenlosigkeit, Tierquälerei, Massentierhaltung, Putenmast, Gewinnmaximierung, Fitkost, Großschlachterei oder Ahlhorn über meine Lippen kommt. Ich frage mich, woran das wohl liegen mag.

Also, liebe Astrid Grotelüschen, ändern sie etwas an den Zu- und offenbaren Missständen in ihrem Familien(tierquäler)firmengeflecht – die Zeit dazu haben sie – sie brauchen nur ihr Amt als Tierschutzministerin abzugeben. Und seien sie wenigstens so klug, es zu tun, bevor es ihnen genommen wird – denn dann geben ihnen ihre besten „Parteifreunde“ nicht einmal mehr die Hand.  

ewaldeden

 

Zum Tierquälervideo 2:

http://www3.ndr.de/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/musch102.html


 

 Up Günntsiet van d’ Moroal …

Nu weet dat elks un jeden in Neddersassen un ümto ...  de schottischknipiege Wulff Noafolger in d’ Liinschlött as Regeerungsboas – Devid MäcÄllister – givt siene Landweertschkupps-un Deertenschutzministerin Astrid Grotelüschen Stöän un hett sükk as een Flootmüür achter de Deern upboot.

Nu froach ikk mi blods stilkens  in mien kinnerhaftich Unkünnichkeit, wu un woarüm de Trekkvöägels an de Spütz jümmer särgen, dat see sükk schkützend achter hör Lüü stell’n, wenner de wat utfräten ov wenner de moal wäär Schiet boot hevvt. Wat hevvt de Hauptsmakkers in d’ Sinn, wenn see sükk achter dat Strietobjekt verkrupen?

Ikk hevv läärt kräägen, dat man sükk vöör de Minschen stellen moot, wenn man van de een ov anner wat trüchhollen will. Well sükk achter wat verkruupen deit, de söächt doch sülven Schuul vöör irgendwat – so, as wi dat as lütt Schietbüdels achter Moders Schuud doan hevvt. Vör wat verkrupst du di nu – Devid MäcÄllister? Ov vertroot Mister MäcÄllister eenfach up dat Naturgesetz, dat de Vördersten jümmers to eers dodschoaten warden? Denn schull he in sien hochkantigen Spoarsamkeit ok dor an denken, dat de letzten jümmers van de Hunnen bäten worden.

MäcÄllister, Özgül, Czämdepräk  … ikk weet ok nich, wor dat an lirgen mach, dat ikk mi foaken so stuur do mit de Tungenbräkernoams ut de düütsch Politikgesellschkupp. Moal sünd see föör mien Tung to Süüder- ov Mörgenlännisch, moal sünd see föör mien Oorn to Dudelsakkfleuterisch un wenner see wüggelk Noord- ov Düütschstämmich anmooden, denn licht tomoal mien Gefööl dor bannich mit över Krüüz.. So as dat nu bi mi sünners gräsich is mit de Noam Grotelüschen. Dat geböört mi doch in een Tuur un stilkens wedder, dat ikk Grotelüschen särgen will – un wat kummt ut mien Halsgatt rut? Geweetensschluderee, Deertenquäleree, Fitkost, Groodschlachteree, Gewinnanhüpung ov Ahlhorn.

Ikk froach mi wüggelk, wu sowat möägelk is.

Also, leeve Astrid Grotelüschen (ikk kann ok frünnelk weesen) seech to, dat du an de Budel mit jo gottverdammten Puten KZ’s hier in Neddersassen un in Mekkelborch wat ännerd krist. De Tied dorföör häst du -  du brukst blossich as Ministerin trüchträäden – un wääs man blods so kloog, dat to doon, bevöör man di mit de Pietsch in Hannover buten de Dör jocht. Wenn dat geböört, denn gääven di nichmoal mehr dien beste Parteifrünnen de Hand.

 

ewaldeden

 

Zum Tierquälervideo 2:

http://www3.ndr.de/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/musch102.html

 

 

y

 

Zum Tierquälervideo:

 

http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/grotelueschen104.html

 

Der Wulff hat in Hannover scheinbar nur „faule Eier“ gelegt …

 

Der vergangene Landesvater in Hannover, Christian Wulff – jawohl, der Wulff, der seit kurzer Zeit im Berliner Bellevue residiert – der hat zu seinen Amtszeiten im Leineschloß ja recht laut in der Gegend herumgekräht und gekakelt.

Normalerweise kann ein Hahn ja keine Eier legen – auch wenn er sich noch so sehr aufplustert. Manche Exemplare dieser Sorte bringen es aber doch hin und wieder fertig, Windeier zu legen.

Dem Wulff ist dieses Stück nun häufiger gelungen. In der Regel und im Alltag kümmert sich niemand ernsthaft um solch ein Scheinprodukt, weil die ja von ihrer Natur her eher leichtflüchtig sind.

Die Wulffschen Windeier die hatten aber allesamt etwas grausliches an sich – sie waren meist um meist faul.

Wenn man die niedersächsische Halbmondministerin mit dem Koran in der Tasche noch als Knickei bezeichnen kann, so ist das Ei Landwirtschafts-, Naturschutz- und Verbraucherministerin doch wohl weit mehr als das – es ist kein Knickei und auch nicht einfach nur faul – es ist verrottet. Im Fernsehen sagte ein Kommentator heute, die Grotelüschen die bemerkt gar nicht, was da abgeht und was sie da tut – weil sie ja nichts anderes kennt und gewohnt ist aus den Puten-KZ’s im Lande, bei denen die Grotelüschen-Familie reichlich den Rahm abschöpft (oder sollte ich besser sagen: Im Blut und Leid der Tiere watet?) An dieser Einschätzung ist gewiß etwas Wahres dran – denn wenn z. B. ein Mensch im Bereich einer Kotanlage aufwächst, der riecht auch nicht mehr den Duft, der sich verbreitet wenn ein Anderer mal kräftig einen fahren lässt – mag dem Furz auch noch soviel Geschmack anhaften.

ewaldeden

 

 

Zum Tierquälervideo:

 

http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/grotelueschen104.html


 

 

Denn „Wulff“ hett in Hannover schiens blods fuule Eier lächt

 

De verleeden Landsvoader in Hannower, Chrischan Wulff – jawoll, denn „Wulff“ de nu sied körtens in Bellevue huult –

hett to siene Amtstieden as Hoahn in d’ Liinschlött joa een büld in de Gägend rümkreit un koakelt. Normoalerwies kann een Hoahn joa keen Eier lärgen – ok wenner he sükk noch so veel upplustert. Mennich Utgoaven van disse Szort brengen dat oaber doch hen un wedder kloar Windeier to lärgen. Un Chrischan Wulff hett dat nu foaken kloarkräägen. Normoalerwies keert sükk an so een Windei nümms rejell, wiel de joa aal lichtflüchtich sünd. De Wulff’schen Windeier de harn oaber aal wat gräsiged an sükk – see weesen meist üm meist fuul. Wenner man dat Wichte mit de halvige Moand vöör de Böst un de Koroan in d’ Taaschke woll noch as Knikkei beteeken kann, so is dat Ei Landweertschuppsministerin doch woll mehr as dat – dat is keen Knikkei un ok nich eenfach fuul – dat is schiens all rötterk. In d’ Billeroadio hett vandoach een sächt, de Grotelüschen de maarkt gannich, wat dor ovgeit un wat see dor deit, wiel see joa niks anners wennt is ut de Puten KZ’s in d’ Land, bi de ok de Grotelüschen-Famili düchdich de Room ovschkeppt.  An diees Inschkätzung is wiers wat mit an – denn wenner een in een Schiethuss upwussen is, de rükt nich mehr de Schmoak, wenn een Annern een rieten lett. Mach dor ok noch soveel Röäk anwääsen.

ewaldeden

 Zum Tierquälervideo:

 

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Tollhaus Justitia …

 Am 11ten August hatte es mich in das Justizkarree an der Oldenburger Elisabethstrasse verschlagen. Nicht dass es mich regelmäßig in die Nähe der Großherzoglichen Rechtsbewahrer und –hüter zieht – das nicht. Dafür haben die Damen und Herren in den schwarzen Roben mir in der Vergangenheit nicht genügend erfreuliches Tun zu bieten gehabt. Der Anteil der Nullnummern an den Veranstaltungen, die dort im Namen und im Geiste der Dame Justitia durchgezogen werden, der ist mir schlichtweg zu hoch. Was aber dem öffentlichen Publikum am 11ten August in diesen „heiligen Hallen“ im Saal R im Rahmen eines Strafprozesses unter Vorsitz des „ehrenwerten Richters“ Plagge geboten wurde, dass spottet jeder Beschreibung. Es begann damit, dass der „ehrenwerte Richter Plagge“ als Vorsitzender Richter die Öffentlichkeit auf die in der „Hinterküche“ Saal R vorhandenen 15 Stühle beschränken und die übrigen, sich für den Prozessverlauf interessierenden Zuschauer des Saales verweisen wollte. Das teilweise von weither angereiste Publikum als Öffentlichkeit verwies daraufhin sofort durch deutlichen Protest den Vorsitzenden Richter Plagge in die Grenzen seiner Machtbefugnisse. Der Vorsitzende Richter fügte sich der offenbaren Zurechtweisung durch die anwesende Öffentlichkeit, denn unter der Führung eines hauskundigen Menschen wurde den platzsuchenden Zuhörern und Zuschauern gestattet, sich in umliegenden Tagungsräumen Sitzgelegenheiten zu besorgen. Zum Schluß wurde gar noch die lange „Schlingelbank“ aus dem Gerichtsflur von vor dem Saal in den mittlerweile dranghaft vollen Sitzungssaal R umgesetzt. Nach unleidigem protokollarischem Hin- und Hergeplänkel zwischen dem Vorsitzenden und einem der Angeklagten kam der von allen erwartete und im bisherigen Prozessverlauf von Gerichtsseite offensichtlich unter Ausschöpfung vieler trickreicher Möglichkeiten zu verhindern versuchte Zeugenauftritt des Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Gerhard Kircher. Nach meinem Verständnis unserer  demokratischen prozessualen Grundordnung sind Menschen im Zeugenstand vom Gericht ohne Berücksichtigung des Ansehens, des Standes, der Hautfarbe, der Religion oder des Herkommens anzusehen und zu behandeln. Nicht so geschah es an diesem Morgen des 11ten August 2010 im Saal R des oldenburgischen Landgerichts. Da der Zeuge Kircher vom Stande her der ranghöchste Dienstvorgesetzte des Vorsitzenden Richters Plagge ist, war die Spannung ob der zu erwartenden Haltung des Vorsitzenden Richters im Saale förmlich körperlich fühlbar. Der Zeuge Kircher machte auf mich den Eindruck eines verstörten Stück Rotwildes, das sich in ein falsches Revier verlaufen hat. Der Vorsitzende Richter Plagge versuchte diese Verstörtheit seines Dienstvorgesetzten aber kontinuierlich auszugleichen, indem er ihn fürsorglich an die Hand nahm – so wie eine Mutter wohl ihr blindes Kind an die Hand nimmt -  und führte den Kollegen Kircher durch den Irrgarten Justitias. Fast alle von der Angeklagtenseite dem Zeugen gestellten Fragen wurden spontan vom Vorsitzenden Richter als nicht zulässig abgeblockt. Der volljuristige Oberlandesgerichtspräsident Kircher bekam von dem, ihm im Dienstrang untergeordneten, Kollegen Plagge nach jeder Frage des Angeklagten oder seines Rechtsbeistandes blitzschnell souffliert was er – der Zeuge – zu antworten habe oder ob er überhaupt nicht antworten müsse. Fragen, den Naziparagraphen 16/2 aus 1933 und die daraus resultierenden Vollstreckungspraktiken der LzO betreffend, bügelte der Vorsitzende Richter schon im Ansatz als nicht prozessrelevant vom Brett - obwohl das ganze Prozedere erst durch die Anwendung dieses Paragraphen aus der Nazizeit durch die LzO und somit durch deren gesetzloses Handeln ins Rollen gebracht wurde.  Das sich befassen müssen mit dem NS-Paragraphen 16/2 scheuen die Oldenburger Richter offensichtlich ebenso heftig, wie der Teufel die Berührung mit dem Weihwasser scheut.

Ich frage mich, warum das wohl so ist. 

Auf die an ihn gerichtete Frage, ob er als Jurist und Präsident des OLG Oldenburg den Unterschied zwischen spezifischen Sachbezeichnungen kenne, antwortete er laut und vernehmlich mit Ja. Das ungläubige Nachfragen des Anwalts der Angeklagten, warum er das in den von ihm  persönlich verfassten Schriftsätzen dann nicht zum Ausdruck bringe und klar erkennbar niederlege, kam vom Zeugen und OLG Präsidenten Kircher die alle Anwesenden erstaunende Antwort, dass in den verlesenen von ihm verfassten offiziellen Schriftsätzen offenbar und einwandfrei ersichtlich Formulierungsschwächen seinerseits vorhanden seien. Die Befragung des Zeugen Kircher gipfelte dann in seiner Aussage, dass er das, was er in bestimmten benannten Schriftsätzen geschrieben habe, gar nicht so gemeint habe.

Daraus ist doch nur zu folgern und als Rat an alle in der Vergangenheit und in der Zukunft Betroffenen im Oberlandesgerichtsbezirk Oldenburg nach Erhalt eines jeden Schriftstückes bei den jeweiligen volljuristischen Verfassern nachzufragen, ob sie das was sie geschrieben haben auch tatsächlich meinen.  

 ewaldeden

 

Ein Beispiel, wie eine leere Stadtkasse gefüllt wird …

 

Dem Fremdenverkehr – dem Tourismus, als der weißen Industrie haben in der Vergangenheit fast alle Wilhelmshavener Kommunalregierungen die kalte Schulter gezeigt. Entwicklungen, welche engagierte Bürger der Stadt in Gang gebracht hatten, wurden entweder bereits im Keime verhindert oder in einem späteren Stadium rücksichtslos „abgetrieben“.

Mehrheitlich waren die kommunalen Politiker den Uniformträgern der Marine untertan – oder wie es bald nach dem Ende des Nazispuks (war es nur ein Spuk?) geschehen, wandten sie sich der Petrochemischen Großindustrie zu und erlagen deren Verheißungen. Die „Erlegenen“, die jeweils im Rathaus residierten, haben davon offensichtlich auf vielerlei, oder eigentlich doch immer nur auf die gleiche Weise profitiert.

Sie häuften Posten auf Pöstchen auf Pöstchen – und jedes Pöstchen - und sei es noch so klein – war und ist angenehm bis hervorragend dotiert. Die Stadtregierungen mutierten zu einer Armee der Pöstchenjäger – die Stadtregierung wurde zu einem Wildwuchs der Ämterinhaber. Beim jetzigen OB sollen es allein über 40 sein.

Neben der Hinwendung zur schmutzigen Petro-Industrie hat man im Rathaus vor einigen Jahren aber noch eine andere Geldquelle entdeckt – den Abwasser-Tourismus. Damit war man dann wieder im Reiseverkehrsgeschäft gelandet. Nur dass es hier keine „weiße Industrie“ war, sondern eher eine ganz schmutzige – nämlich Fäkalien und alles was so an unappetitlichen und giftigen Sachen in allen Lebensbereichen anfällt, für andere Kommunen zu entsorgen. Soweit so gut – ein solches Geschäft ist ja an sich nicht ehrenrührig.

Clevere Stadtmanager, mag nun so mancher sich denken, weil so etwas ja Unsummen Geldes in die ständig leere Stadtkasse spült. Richtig. Und in diesem speziellen Fall noch mehr – denn anstatt sich auf das Mehr an Abwasser einzustellen und die Voraussetzungen für eine gesetzeskonforme Reinigung und Klärung zu schaffen, macht man es sich relativ einfach. Wenn die vorhandene Klärwerkskapazität zur Bewältigung der Massen nicht ausreicht (und sie reicht bekanntermaßen schon nicht für die originäre Bevölkerung Wilhelmshavens aus), dann pumpt man die überschüssigen Mengen einfach durch den Fäkalienauslaß - das so genannte ‚Menzel’sche Tor -  im Banter Seedeich in die Jade. Auf diese Weise könnte man spielend auch noch die Abwässer weiterer Kommunen oder Landkreise der Region „entsorgen“

Schneller kann man doch nicht an Geld kommen.

Jeder Abfallentsorger in der Privatwirtschaft allerdings, der so handelt, der landet spätestens nach dem bekanntwerden seiner Geschäftspraktiken wegen krimineller Abfallbeseitigung oder Lagerung oder Verschiebung vor dem Kadi. Es ist an der Zeit, auch für die Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität, sich die Wilhelmshavener Verfahrensweisen einmal daraufhin anzuschauen.

 

ewaldeden

 

 

 

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[ ... zum Fäkalienvideo] 

Der Name ist ein Zeichen …

 

Franz-Josef, der alte Bazi und Lateiner, hätte angesichts der Jens Graulschen Galavorstellung im Abendprogramm des Norddeutschen Fernsehen bedeutungsschwanger gesagt: „Nomen est Omen“ und hätte mit dem gleichen Atemzug einen solchen „Umweltdezernenten“ – wenn es denn ein solch arroganter Hohlkopf wie der Jadestädtische Erste Stadtrat einer zu sein scheint, durch irgendeinen Beziehungsklüngel geschafft hätte, in die Strauß’sche Mannschaft hineinzukommen -  hochkantig zum Teufel gejagt. Wobei ich ganz starke Zweifel hege, dass der Teufel ein solches Prachtexemplar von Null überhaupt angenommen hätte, Wahrscheinlich hätte der Gehörnte  mit dem Pferdefuß ihn mit einem Tritt in den Allerwertesten ins Nirwana weiterbefördert.

Nee, Herr Dr. Graul – eine Glanzleistung war das fürwahr nicht, das, was sie da vor dem Mikrofon und der Kamera des NDR vollbracht haben. Mit der Lachnummer haben sie wunderbar die unfähige Wilhelmshavener Stadtregierung als eine solche für die ganze Welt sichtbar präsentiert. Der  Kommune und den Menschen, die in ihr zuhause sind, haben sie mit ihrem Auftritt einen gehörigen Tritt in den Hintern versetzt und dem Gemeinwesen, dass ihnen ihr stattliches Gehalt als Umweltdezernent und erstem Stadtrat bezahlt immensen Imageschaden zugefügt. Danke für diese Leistung – und seien sie froh, dass sie ein Menzel und nicht ein Mensch wie Franz-Josef Strauß ihr Vorgesetzter ist – denn dann gehörten sie nämlich ab sofort zu den vielen Arbeitslosen in der Jadestadt.

 

ewaldeden

 

 

De Noam is een Teeken …

 

Franz-Jupp, de ole Bajuwar un Latineer ut Munich, har woll noa Jens Graul sien Galavöörstellung in d’  NDR Billerroadio to de bestige Oabendsendetied bedüüdungsdrachdich sächt: “Nomen est Omen” üm denn mit dat glieker Lüchthoalen su een “Ümweltdezernent” – wenner dat su een hoalköppigen un schniegeligen Stenz, as dat de Schliektauer Ümweltdezernent un eerste Stadtroat schiens is, dör Vereensklüngelee dat denn kloarbrocht har in de Strauß’sche Mannschkupp rintokoamen – stuuv un hochkants ton Düwel joacht har. Ikk hevv dor nu so miene Twiefel, ov de Düwel een sükksen Vöörwiesnuller överhaupts bi sükk rinloaten har. Woahrschiens har de Gehörnde mit de Peerfoot hüm noch vöör de Döör in de Mors poast, dat he su in d’ Nirwana seilt wee.

Näman, mien Heer Dokter Graul – gliemen köänt see mit dat, wat see dor vöör de Billermaschin un vöör dat Schnakkfatt van d’ NDR ovläävert hemmen, wiers nich.

Mien Oma har sükk hör Buuk vöör Lachen fastholln, wenner see sehn har, as see as Staddverträder düdelk un nich verkeert to verstoan aal Welt künnichmoakt hevvt, wu arrogant, schluderich un unkünnich see un de Willemshoabener Stadtregeern sünd.

De Kommuni un de Minschen de in dit Staddje tohuus sünd, de hevvt see mit hör Ballköppichkeit gehörich in de Mors poast – un de Gemeendschkupp, van de see een Hüpen reschkoapen goode Doalers betrekken, een Ankiekschkoa noa buten hen tofööcht, de woll noch een langen Tied dör de Tied trekken schall.

Ikk kann blods särgen, bedankt föör dit goode Doon, Jens Graul. Nu kanns Du oaber blied doröver weesen, dat een Menzel un nich een Bajuwaren Strauß dien Boas in d’ Amt is – denn bi een Keerl as Franz-Josef een wäst is, dor würst Du nu all to de Aarbeidslosen in Willemshoaben tohörn.

Wiel dat joa oaber mit Säkerheit nich geböört, dat de Boverburmester Mienheer Grinsemann die in d’ Roathuus de Döör wiest, noadem du mit diene dösiged un stieseliged Fernsehupträden de Minschen buten in d’ Land een Willemshoabenbesöök föör lange Tieden verGRAULt häst, schußt du noch soveel Mors in Büks hemme’n un dien Mors ut eegen Besinnen ut de düüre Amtsessel in Roathuus tillen un flink as Ümweltdezernent un eerste Staddroat trüchträäden.

 

ewaldeden

 

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Schon wieder eine Vorzeigefrau …

 

Ich denke manches Mal, wie sich doch alles in der Welt und in Deutschland verändert hat – auch und besonders in der Politik, und da herausragend bei den Blau/Gelben (oder hat sich bei denen doch gar nicht soviel verändert?), die sich selber so gerne und so überzeugt und viel zu oft als liberal verkaufen wollen.

Mein Großvater selig war der Meinung, wenn ein Mensch sich zu übertrieben und immer wieder als ein Guter bezeichnet, dann schau bei ihm besser dreimal hin wende ihn auch mal von unten nach oben, damit du siehst wie viel Dreck ihm aus den Taschen fällt.

Wenn  es nicht so genierlich wäre, denn würde ich ja mal gerne all die Frauensleute, die alleine in Deutschland in den letzten Jahren in der Politik und drumherum nach vorn geflattert sind, bei den Füßen fassen und sie auf den Kopf stellen. Bei den Mannsbildern, die sich in der Politik und Wirtschaft an die Spitzen geschludert haben, da ist eine solche „Nagelprobe“ ja meist gar nicht nötig, bei denen wächst das Unzeug doch meist schon aus Ohr und Nase – oder noch an anderer Stelle, wenn man sich einmal die halbe Frauensperson im Außenamt ansieht.

Man kann doch durch die Reihen gehen wo man will – ob es in der Bundesregierung, in den Länderkabinetten oder in den Stadtparlamenten ist – Beispiele dafür gibt es doch zuhauf und in Masse.

Ich nenne bloß die Ex-Hauptsprecherin der SED/FDJ  - die sie bis zum Untergang des Kommunistenstaates in 1989 ja gewesen ist – die Kaßnertochter Angela Dorothea, die jetzt als Kanzlerin eigentlich bestimmen sollte, wo es langgeht mit der deutschen Politik. Wie sollte sie das aber können? Sie weiß doch offenbar selber nicht um den Weg, an den sie und die anderen Politiker am Nasenring von den Cowboys vom Potomac-River entlang geführt werden.

Oder nehmen wir doch einmal das Butterkeksmädchen aus der Bahlsenhauptstadt – dem Albrechts Erni seine Tochter – die ja von allem und nichts gleichviel Ahnung hat. Einzig von Kindermachen und Kinderkriegen hat sie ja scheinbar mehr Ahnung – oder sind es vielleicht alles bloß „Betriebsunfälle“, ihre ganze Kinderschar?

Von ihr aus ist es ja gedanklich nicht weit ins Leineschloss – da trippeln einem nämlich gleich zwei solcher Prachtexemplare entgegen, ohne dass man da lange nach suchen müsste.

Zuvorderst der Teenager mit dem Halbmond vor der Brust und dem Koran in der Tasche, die uns Schreibern vorgeben will, wie und was wir wann zu schreiben haben. Zum zweiten kommt da gleich die Königin über die niedersächsischen Puten-KZ hinterdrein, die nun den Bauern im Lande das Leben erleichtern soll, weil sie ja sicherlich von Tierquälerei eine Menge versteht.

So hoch brauchen wir aber gar nicht zu greifen, um solch ein Frauenexemplar am Rockzipfel zu fassen zu kriegen. Überall in den Städten und Gemeinden findet man sie doch in den  Rathäusern.

Bei uns im Stadtrat tummelt sich auch so eine besondere Ausgabe von Elitefrauenzimmer für die blau/gelben Besserverdiener. Die reißt zu jedem Unsinn und Nonsens ihren Mund auf, bloß wenn es um ihren eigenen Schietkram geht, dann hüllt sie sich zumeist in „vornehmes Schweigen“ – und Schietkram hat sie im Moment ja wohl reichlich an den Hacken.

 

ewaldeden

 

Allwäär een Vöörwieswichtje …

 

Ikk denk mennichmoal, wu sükk dat in de Welt un in Düütschland doch allns ännerd hett – ok in de Politik un dor sünners bi de Blaugäälen, de sükk sülven so geern un so overtüücht un veelsto foaker as liberoal verkoopen willt. Mien Opa sää jümmers, wenner sükk een Minschke to fost un jümmer wäär as een Gooden benöömt, denn kiek bäter dreemoal hen un drei hüm ok moal ünnerst boaben, dormit du süchst, wat hüm föör een Schiet ut sien Taaschke klöätert. Wenner dat nich so schenierlich wee, denn wüür ikk joa moal geern aal de Froonslüü, de allennich in Düütschland in de letzde Joahren in de Politik un ümto noa vöörn fluttert sünd, an de Footen pakken un dat Ünnerst noa Boaben dreien.

Bi de Keerls, de sükk in de Politik un Weertschkupp noa vöörn schludert hemm’n, dor brukst dat joa nich, de wasst dat Untüüchs joa meist all ut de Oorn ov Nöäs herut – ov noch wonsanners, wenn man moal dat halvige Froominsch in Buteramt ankikkt. Kanns doch dör de Riegen goahn wor du wullt – ov dat in d’ Bundsregeern, ov in de Lands- un Staddregeern is – Bispilln givt dat överall hüpenwies. Ikk nööm blossich de Ex-Hauptschnakkerin van d’ SED-FDJ, de see bit nägenteinhunnerdnägenuntachentich wääsen is – de Kasnerdochter Angela Dorothea, de nu as Kanzlerin eelich beliekteeken schull, wor dat mit Düütschland hengeit. Oaber wu schall see dat köänen? See weet joa sülven nich üm de Padd, an de see un aal de annern an d’ Nöäsenring van de Kauboys van d’ Potomäcriver langsföört word.

Ov nääm doch blods dat Botterkeksmaidje ut de Bahlsenkuntrei, Albrechts Erni sien Dochter, de joa van allens un nix gliekerveel Oahnung hett. Eenzich Kinnermoaken un kriegen, dor hett see schiens mehr Oahnung van – ov sünd dat villicht blods aal “Mallörkinner”? Van dor kanns joa mit een stapp röverlangen in d’ Liinschlött – dor stöäkeln di glieks twee van disse Utgoaven tomööt, oahn dat dor laang noa söken muttst. Tovörderst de Deern mit de Halvmoand up de Böst un de Koroan in d’ Taaschke, de us Schrievers beliekteeken wull, wat un wu wi to schrieven hemm’n,  un to tweeden de Keunigin över de neddersassisch Puten KZ’s, de nu de Buuren dat Lääven lichter moakt, wiel see joa wat van Deertenquäleree versteit. So hoch bruken wi oaber gannich to griepen, üm so een Froominsch bi d’ Schlipp to kriegen. Överall in de Staddkuntreien stöäkeln see ok dör de Roathüüs. Bi us in Gemeend hevvt wi ok so een besünnere Utgoav van Elitefroominsch van de Blau/gäälen Bäterverdeener. De ritt to elker Klüterkroam hör Bekk bit an de Oohren open – blods wenner dat üm hör eegen Schietkroam geit, denn hollt see dat Muul – un Schietkroam hett see wiers dääch genooch an hör Hakken hangen.

 

ewaldeden

 

 

Die Stärke der Schwachen liegt in der Wahrhaftigkeit

 

an dieses Sagen meines Großvaters muß ich immer häufiger denken, wenn auf Wilhelmshaven bezogene Artikel oder Kommentare in den regionalen Medien erscheinen. Besonders betrübt es mich, wenn sicherlich ehrlich bestrebte und das Wohl unserer Stadt wollende Kritiker sich fortwährend selber entmachten, indem sie um vieles, was hier in der Entwicklung geschehen ist, nicht wissen bzw. nicht mit ins Betrachten einbeziehen. Jedes Berichten – und vorneweg das kritische – sollte vom ersten Wort bis hin zum letzten Punkt komplett sein. Wenn der kritische Berichter irgendwo und irgendwann schludert – und sei es auch nur bei scheinbar unwichtigen Details - dann hat er ganz schnell seine Zustimmer verloren.

Eine einzige fehlende oder nicht faktische Information entwertet ruckzuck das gesamte Bemühen.

Bei allem, was sich hier tut oder nicht tut, bei allem was in der Jadestadt so abgeht, sollte man doch die Grundlage und Zweckbestimmung der Kommune seit ihrer Gründung nicht außer acht lassen und in die Bewertung der Geschehnisse einbeziehen. Es machte so manches verständlicher und würde die teils haarsträubenden Fehlentscheidungen der liebedienernden Stadtvertreter erklären.  

Wilhelmshaven ist Anno dunnemals von einem soldatischen Kampfhahn als militärisches Ei gelegt worden. Die Menschen die es durch die Zeiten bis 1945 an die Jade nach Wilhelmshaven verschlug, wurden mit ihrer Ankunft in Schlicktau ausnahmslos zum Bestandteil einer militärischen Gesamtheit. Ob es nun der Werftarbeiter, der Seesoldat oder der Handwerker und Kaufmann war – ob nun in Zivil oder in Uniform. Aller Tun war doch - mit einer kurzen Unterbrechung zwischen Weltkrieg I und Weltkrieg II - bis zum Ende des dritten Reiches auf die Herstellung von Kriegsmaterial zur Stärkung der Staatsmacht gerichtet. Ob es nun freiwillig als Reichsbürger oder zwangsweise als Insasse eines KZ geschah spielt in der großen Betrachtung des Ursprungs der Stadt keine Rolle. Man sollte wohl wissen, dass die Blickrichtung der Stadtoberen zu keiner Zeit in die Richtung des Wohls der zivilen Bevölkerung ging – die Befehlshaber, die Machthaber oder die jeweils in Berlin Regierenden zufrieden zu stellen, war zu allen Zeiten das Hauptstreben der Amtsträger im Wilhelmshavener Rathaus (von wenigen Ausnahmen und Zeiträumen einmal  abgesehen).

Die Zeit der privaten „Industrialisierung“ begann in Wilhelmshaven doch erst nach dem Untergang des tausendjährigen Reiches – eben als Folge des verlorenen Krieges und des Verlustes großer Gebietsteile des Großdeutschen Reiches. In den Wilhelmshavener Anfangsgroßbetrieben der Endvierziger/Anfangsfünfziger Jahre wurde zu einem nicht geringen Teil mit den arbeitenden Menschen genauso unwürdig, verachtend und geringschätzig umgegangen wie es in vielen Bereichen heute auch wieder gang und gäbe ist – es geschah wohl auf eine andere Art, aber es war sicher nicht besser.

Arbeitnehmer waren für viele der honorigen und hoch geachteten Unternehmer in der am Boden liegenden Jadestadt damals ebenso ein Ausbeutungsobjekt wie es gegenwärtig in unserem Lande durch die Politiker der meisten Couleur gefördert wird.  Zuvor hatte es in Wilhelmshaven doch nur einen „Rüstungs-Industriebetrieb“ – wenngleich auch einen in seinen Ausmaßen riesigen, mit etwa 130tausend Beschäftigten – gegeben.

Und aus eben denselben Gründen heraus entstanden nach 1945 die ersten zaghaften Anfänge einer zivilen Freizeitkultur im Norden der Stadt. Die Kinder und Heranwachsenden hatten die halbfertigen „Planruinen“ vor dem Seedeich für sich entdeckt und in Besitz genommen. Das waren die ersten Wurzeln des späteren kurzzeitigen Nordseebades Wilhelmshaven.

Diverse Badegelegenheiten gab es in den Teilorten schon lange vorher – jedoch stets ohne überregionale Bedeutung, das heißt, ohne Bade- oder Kurgäste von außerhalb. Den Badegästestrom – heute muß es ja Tourismus heißen – in Gang zu setzen, den Geniusstrand (Strand wurde der aufgespülte Küstenstreifen ja erst nach dem Krieg – vorher war das Gelände ja nur eine mit Flakstellungen bestückte Baustelle) zu einem in ganz Deutschland und darüber hinaus beliebten Ferienziel zu machen, das ist zu einem großen Teil der Verdienst des unvergessenen Schupo Harz als Mitbegründer und Motor des Voslapper Seebadevereins.  Wer von den Älteren erinnert sich nicht noch an den alten rundlichen Herrn mit dem eisgrauen Spitzbart in seinem Büro am Voslapper Bunker.

Alles, dessen Verlust heute so häufig und so intensiv beklagt wird, alles das war auch eine Folgeerscheinung der Militär- und Kriegsmaschinerie. In Wilhelmshaven waren seit Anbeginn die verantwortlich Steuernden nie auf den Erhalt und die Bewahrung der Natur bedacht. Macht und Kommerz hatte stets und überall den Vorrang.

Den späteren Geniusstrand in seiner scheinbar urwüchsigen Pracht und Unberührtheit hätte es ohne den großkotzigen Plan der Reichsregierung, vor Voslapp in der Außenjade unweit der Untiefe Geniusbank einen riesigen Wasserflughafen zu errichten, überhaupt nicht gegeben. Ebenso der Sommerdeich entlang des späteren Strandes, sowie die an seiner Südseite liegende Sanddüne – dann der spätere Campingplatz am Geniusstrand. Sie alle waren ein Folgeprodukt der fehlge-schlagenen bzw. nicht zu Ende geführten Großmacht-bestrebungen der Reichsregierung.

Es waren nicht zuletzt die Voslapper Schulkinder mit ihren Lehrern, im Zusammenspiel mit vielen Eltern, welche die Voraussetzungen für einen Kurbetrieb schufen. Ohne den unermüdlichen freiwilligen Einsatz der Schulklassen – die unter Anleitung ihrer Lehrer (hier besonders der Schulrektor Poppen, die Lehrer Hildebrand, Meesmann, Onnen, Vogler u. a.) zum Schutz der Düne -zigtausend Bäume und Sträucher pflanzten, ohne den unermüdlichen Einsatz der Siedler beim anlegen und sichern der sog. „Gemeinschaftsweiden“ auf denen jeder Siedler der Gemeinschaft Schafe und Ziegen weiden lassen konnte, ohne die arbeitswilligen aber erwerbslosen Väter – sofern es sie überhaupt noch gab – die mit so genannten „Notstandsarbeiten“ das Deichvorland, den Andelgroden, als Schlengenarbeiter oder Schlickschlöter in Ordnung hielten, ohne sie alle hätte es die Anfänge zu einem Nordseebad Wilhelmshaven nie gegeben. Die Bemühungen dieser Teile der Wilhelmshavener Bevölkerung, ihre grüne Stadt am Meer zu einem Erholungsort werden zu lassen,  wurden allerdings von fast keiner Stadtregierung – ganz gleich auch welche Farbe das Parteibuch des jeweiligen ersten Bürgers zierte – nie in einem verdienten Maße anerkannt, geschweige denn gewürdigt oder gar unterstützt.

Man musste ja nach Kriegsende auch nicht allzu lange warten, bis im Stadtbild wieder die Kieler Knabenanzüge auftauchten und die Bootsmannsmaatenpfeifen zu hören waren. Nur auf den Umfang der Seestreitkräfte von bis 1945 konnte man nicht mehr hoffen, und schmückte sich darum noch eine Zeitlang mit dem Mäntelchen einer fremdenverkehrsfreundlichen Stadt mit hohem Freizeit- und Erholungswert.

Bis, ja bis dann Eingangs der Sechzigerjahre die verheißungsvollen ersten Loreleygesänge der Petro-Chemischen Industrie ertönten. So schnell wie die Stadtoberen sich dann des Mäntelchens Fremdenverkehr und Naherholung entledigten, so schnell konnten die Beobachter gar nicht hinschauen.

Im Handumdrehen hatte die gesamte Führungsklientel des Oberzentrums die zugegeben manchmal etwas härtere Lager-statt des „Kurbetriebes mit Naturerhalt“ gegen die weichen Betten im Sündenpfuhl Giftgroßindustrie ausgetauscht. Da lag es sich ja vielleicht auch besser.

Meine Ausführungen sollen beileibe keine Rechtfertigungs-gründe für die Handlungsweisen der Stadtoberen liefern – sie sollen nur ein wenig zum besseren Verstehen so mancher Unstimmigkeiten und Unsinnigkeiten der Administration beitragen. So zum Beispiel die Unstimmigkeit im sich im Sagen und nach außen hin mit dem guten Verhältnis zur Insel Helgoland zu brüsten – im Tun und nach innen hin die 140 Jahre alte Bäderdampferverbindung sang- und klanglos im Sumpf der Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen. Im Fäkaliensumpf versinken dagegen häufig die Badenden am einzigen Südstrand der Nordseeküste. Ältere auswärtige Besucher fragen schon mal, ob das rote Fähnchen am Südstrand ein Überbleibsel oder ein Erinnerungsstück an die Zeit der Wilhelmshavener Räterepublik der nachkaiserlichen Zeit sei. Das sie vor ungeklärt in das Strandwasser eingeleiteten Fäkalien aus der städtischen Kanalisation warnt und ein Badeverbot signalisiert – dafür haben die Gäste verständlicherweise kein Verständnis.

Auch das ist ein Paradebeispiel dafür, wie wert der Naherholungswert der Freizeiteinrichtungen den Stadtoberen im Högerbau ist. Der Bau des Grodendammes zur Abtrennung des Westhafens war in der Nachkriegszeit eine ebenso unsinnige wie unverständliche Entscheidung unfähiger Entscheider, die deren Nachfolger im Amt vernünftiger- und richtigerweise hätten längst korrigieren müssen.

Korrigieren will der jetzige erste Bürger der Stadt den Stadtentwicklungskurs – weg von der Großindustrie und näher hin zu den mittelständischen Unternehmern und Unternehmen. Selbst wenn er wissen sollte, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt, wird er nicht in der Lage sein, diesen Weg zu gehen. Zu viele Pleiten und geplatzte Verheißungen pflastern die Strecke seiner zu Ende gehenden Amtszeit. Manch Jäger wäre stolz auf diese Menge erlegter Beute. Nur, einem Waidmann hat es denn ein paar Kugeln gekostet, in der Regel aus der eigenen Tasche bezahlt. Beim scheidenden Stadtoberhaupt und Verwaltungschef hat es das Vertrauen der Bürger, Unsummen verschwendeter öffentlicher Gelder und als die schlimmste Folge den Arbeitsplatz vieler Beschäftigter und somit das gesicherte Einkommen vieler Familien gekostet, die sich nicht mit garantierter Staatsalimentierung vom Schlachtfeld in eine andere Kommune zurückziehen können.

 

ewaldeden

 

 

Das Wulff'sche Kuckucksei .... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die niedersächsische Halbmondministerin Özkan hat sich nach der dösigen Kreuzattacke noch vor ihrem Amtsantritt im Leineschloss in Hannover wieder etwas Neues einfallen lassen. Oder ist es ihr vielleicht von Ankara ausgehend eingefallen worden?

Eine Art von Menschen öffentlich auf eine Sache einzuschwören gibt es ja bei uns im Lande noch, obwohl man sich da auch fragen kann, ob sie unumgänglich ist – diese Art von Soldatenvereidigung.

Nun will aber die Advokatin mit dem Koran im Kopf, die der Niedersachsenwulff uns noch schnell in die Tasche gesteckt hat, bevor er von Angela Merkel in das Schloss Bellevue verdrückt wurde, das gleiche Spiel mit der Presse im Lande durchziehen. Die Zeitungsleute sollen sich öffentlich hinstellen und feierlich ein Dekret unterzeichnen, in dem sie sich verpflichten, von der Thematik und der Wortwahl her künftig nur noch das zu schreiben und zu drucken, was die türkischstämmige Advokatin ihnen vorgibt.

Und wieder rückt Ankara mit seinen „Erdogans“ uns ein Stückweit näher. Wenn es so weitergeht und wenn wir es zulassen, dass es so weitergeht, dann können wir in absehbarer Zeit zu Fuß zum Bosporus gehen. Dann ist es wohl auch gar nicht mehr die Frage, ob die Türkei zum Bestandteil der EU werden soll, weil Deutschland dann eher zu einer türkischen Provinz geworden ist. Nicht ohne Grund wird schon seit längerem in britischen Magazinen Türkisch als Hauptsprache Deutschlands genannt und Deutsch erst an zweiter Stelle.

Unsere Frauen sollten sich vielleicht schon auf die Veränderung der modischen Gepflogenheiten einstellen – auf dunkle bodenlange Gewänder und Gesichtsschleier zum Beispiel.

Ich muß sagen, mich graust davor und ich bin am hin- und herüberlegen, ob man die Halbmondministerin nicht dem Wulff nach Berlin hinterherschicken sollte.

Im Kiez von Kreuzberg oder Wedding würde sie zumindest nicht mehr auffallen.



Ewald Eden


...und hier noch die Ursprungsversion:

Dat Wulff’sche Kukkukksei …
 
De Neddersassisch Halfmoandministerin Özkan hett sükk noa de dösige Krüüzattakke to Anfangs van hör Boantje in Hannower nu wat Neeäs infallen loaten – ov is hör dat ut Ankara infallen worden? Een Oart van öpentlich up een Soak inschwörn givt dat joa bi us in Düütschland ok noch, ovwoll man sükk dor ok froagen kunn, ov dat nödich deit – de Suldoatenvereidigung. Nu will oaber de Avkoatin mit de Koran in d’ Kopp, de denn Neddersassenwulff us joa noch ähm flink in d’ Taaschke stoppt hett, bevör he sükk noa Bellewü verkrömmelt hett, dat sülvige Spill mit de Medien in d’ Land avtrekken. De Zeitungslüü schöält sükk öpentlich henstellen un een Dekret ünnerteeken, noa dat see blods noch so schrieven, as de türkischstäävich Avkoatin dat vöörgivt. Allwäär kummt Ankara mit sien Erdogans us een Stükkji nörder.
Wenner dat so widergeit, denn köänt wi bold in een poar Minüten to Foot noa d’ Bosporus henstappen – denn is dat nämich gannich mehr de Froach, ov de Türkei in de Eu upnoahmen warden schall, wiel Düütschland denn eder to een türkisch Provinzi worden is, un us Froonslüü blods noch in düster Kleedoasch un Schleier rümlopen dürsen. Ikk moot särgen, mi grääst dorföör un ikk bün an hen- un heröverlärgen, ov man dat Halvmoandwichtje nich denn Wulff noa Berlin achteranstüüren kunn, denn dor in Krüüzbarch ov in Wedding wüür see doch tominnst nich mehr upfallen..

 
 

Hochnäsigkeit triumphiert …

 

Überall im Bereich der evangelisch-lutherischen Kirche gärt es und überall brodelt es. Zumeist artikuliert sich der Unmut der Betroffenen bisher noch unter der Decke. Ganz gleich ob es sich um Vorgänge im Bereich der Gesamtkirche, oder um Geschehnisse in den Landesgliederungen handelt. Gleich, ob es sich um sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, oder um leichtfertigen, wenn nicht sogar sträflichen Umgang mit kirchlichen Finanzmitteln handelt. Etliche Landeskirchen hat es schon erwischt und niemand weiß, wo die nächste Bombe hochgeht. Von nirgendwo her vernimmt man aber notwendige offene Worte – am allerwenigstens den Opfern gegenüber. Damit meine ich nicht nur die Menschen, die in jungem Alter Missbrauchsopfer von ihnen vertrauten Personen geworden sind – ich meine auch die Gesamtheit der Mitglieder der evangelischen Kirche Deutschlands. Sie alle sind Opfer von Fehlhandlungen ihrer kirchlichen Führungen. Die von Mitarbeitern der Firma Kirche – und da vom Bischof über den Rechnungsführer bis hinunter zum Pfarrer oder Heimbetreuer -  begangenen zum Teil hochkriminellen Handlungen im sexuellen Bereich, die Fehltritte in diakonischen Hilfseinrichtungen und die zinsgierigen Fehlspekulationen am Geldmarkt, die riesige finanzielle Verluste zeitigten – das alles ist mit menschlicher Schwäche zu erklären, denn frei von Fehlern ist wohl kein menschliches Wesen. Solche Vorgänge schrecken mich auch nicht, damit müssen und können wir leben – was mich schreckt, dass ist die Art und Weise der Unfähigkeit, in der die kirchlichen Oberhirten, die Bischöfe – ganz schnurz, ob Männlein oder Weiblein - in ihrer Unnahbarkeit, um nicht zu sagen Arroganz,  mit all diesen Dingen umgehen. Da ist es bei den Katholen ein Erzbischof, der bis zuletzt lügt, dass sich die Balken des Erzbischöflichen Palais biegen – da ist es zum andern die Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, die den Rücktritt wegen ihres persönlichen Trunkenheits-Ausrutschers  mit ehrabschneidenden Presseberichten über ihr Fehlverhalten begründet – da ist es auch die nordelbische Landesbischöfin, die sich schmollend vom Amt zurückzieht, weil man ihr scheinbar nicht mehr glaubt, was sie kundtut (wobei ein Wort des Trostes für die Opfer angebrachter gewesen wäre, als jede Bibelwort-Verkündung) und da ist nicht zuletzt der große Bischof der oldenburgischen Zwergenlandeskirche, der undenklich von seinen Mitarbeitern verzockte 4,5 Millionen Euro  als nicht relevant bezeichnet, weil der Verlust dieses Geldes die kirchliche Gemeindearbeit im Lande nicht beeinträchtigen würde. Der sogar soweit geht, den ihm untergeordneten Mitarbeitern der Landeskirche einen Maulkorb in der Art zu verpassen, dass jeder der darüber rede seinen Arbeitsplatz verlieren würde. Gleichzeitig begründet er den von der Synode beschlossenen massiven Abbau von Pastorenstellen um 2/3 mit dem fehlen finanzieller Mittel in der Kirchenkasse. Zudem hängt das Überleben etlicher Heim- und Betreuungseinrichtungen des Diakonischen Werkes im Oldenburger Land nur noch am seidenen Faden – bei einigen ist er schon gerissen. Es stürzen aber ja immer und stets nur die kleinen Malocher in den Strudel der Arbeitslosigkeit.

Ich frage mich, wem und was es nützt, wenn der oldenburgische Landesbischof Jan Janssen bei seinen sporadischen publikumswirksamen Gemeindevisitationen in seinem Bistum wie ein großer Leuchtturm in der Mitte steht, wenn er vom Menschlichen und Moralischen her doch nur ein Liliputaner ist.

 

ewaldeden

 

Duisburgs Schreckenberg …

 

Duisburg wird für lange Dauer ein Synonym des Schreckens sein, was Massenveranstaltungen anbelangt. Dank Duisburg und seiner effektheischenden politischen Führung respektive seiner im Veranstaltersinn willfährigen Ordnungsverwaltung ist die sog. Love Parade Vergangenheit. Das mögen viele Menschen als gut empfinden und das ist auch denen ihr gutes Recht. Das aber diese unsinnige Veranstaltung auf diese Weise ihr Ende gefunden hat und gleichzeitig mit 19 jungen Menschen zu Grabe getragen wird, das ist der Skandal, den die Duisburger Renommeepolitiker und deren Genehmigungsbehörden zu vertreten haben. Allen voran der überall wohl zu Unrecht hochgejubelte Panikprofessor  Michael Schreckenberg  von der Duisburger Universität. Der Name dieses blasierten und uneinsichtigen Scheingelehrten wird hoffentlich für lange Zeit das Synonym für nicht genehmigungsfähige Horrorveranstaltungen bleiben.

 

ee

 

Wie weit können wir Richtern noch trauen?

 

Ein Vorkommnis in einem Oldenburger Landgerichtssaal hat mich nachdenklich werden lassen und auch gleichzeitig schreckliche Vorstellungen in mir geweckt. Ein für die Öffentlichkeit scheinender lapidarer Prozesstermin wegen angeblicher übler Nachrede wurde zum wiederholten Male vom Vorsitzenden Richter Plagge wegen entschuldigten Nichterscheinens eines von den Beklagten geladenen Zeugen vertagt. Ein solcher Vorgang ist in der deutschen Gerichtsbarkeit durchaus gewöhnlich und nicht besonders spektakulär.

Die Brisanz schlummert in diesem besonderen Fall aber im Hintergrund des Geschehens. Es geht vordergründig um den Straftatvorwurf der üblen Nachrede – basierend auf einem Flugblatt, auf dem die Namen bestimmter Personen (unter andern auch die von Oldenburger Richtern und sonstigen Justizmitarbeitern, bis hin zum Ex-Ministerpräsidenten Wulff und einigen seiner Kabinettsmitglieder) im Zusammenhang mit den ungesetzlichen Geschäftspraktiken – basierend auf dem NS § 16/2 vom 3. Juli 1933 – der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) aufgezeigt und angeprangert werden. Die Verfasser dieses Flugblattes versucht man nun mittels Strafverfolgung und einer Anklage wegen übler Nachrede mundtot zu machen. Der von der Angeklagtenseite schon zu Beginn des Prozessmarathons als Zeuge geladene Oberlandesgerichtspräsident Dr. Kircher hat es am 22. Juli nun schon zum dritten Mal geschafft, sich den Fragen der Angeklagten zu entziehen, indem er Erkrankung, unaufschiebbare Termine, oder wie zuletzt geschehen, urlaubsbedingte Ortsabwesenheit als Begründung für sein Fernbleiben anführte, oder vermutlich mit Wissen und Billigung des Vorsitzenden Richters – dessen Dienstvorgesetzter er obendrein ist - auch nur vorschob. Er will scheinbar mit allen Mitteln verhindern, dass er auf Fragen bezüglich seiner Haltung oder gar Verstrickung in den Komplex LzO Rede und Antwort stehen muß und offenlegen zu müssen, ob er bei seiner Einlassung bleibt, dass die LzO mittels eines Sondergesetzes aus der Zeit der NS-Diktatur heute immer noch das Sonderrecht genießt, nach dem sie unter Ausschluss jeder Gerichtsbarkeit gnaden- und rücksichtslos, oder besser hemmungs- und gesetzeslos  in das gesamte Vermögen ihrer Kunden hineinpfänden darf. (siehe unter www.bohrwurm.net).  Das ‚vermutlich mit Wissen des vorsitzenden Richters’ ist insofern tatsächlich begründet, weil nur wenige Augenblicke nach Ende der Vertagungsverhandlung der wegen urlaubsbedingter Ortsabwesenheit vom Vorsitzenden entschuldigte Dr. Kircher und der ihm das glaubende Vorsitzende Richter Plagge zeitgleich und gemeinsam von einem der Angeklagten in der Personalkantine des Landgerichts angetroffen wurden. Wenn jetzt noch jemand sagt, dass röche nicht nach Rechtswillkür, der hat entweder ein total verstopftes Riechorgan, oder er ist selber in den in seinen Ausmaßen unerhörten LzO Skandal verwickelt.

ewaldeden

 

y 

Schon wieder ein Projekt in Scherben ...

 

Wenn ich Menschen mit dem Auto durch die Gegend krüdeln sehe, dann stelle ich mir oft die Frage, ob der jeweilige Lenker das Führen eines Kraftfahrzeugs wohl gelernt, oder ob er sein Patent bei einem Glückspiel gewonnen hat.

Genau dieses Denken überfiel mich am Morgen auch, als ich in unserer Regionalzeitung das erste Sagen – die erste Reaktion des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters  auf die Verkündung der US-amerikanischen Eigentümer der Wilhelmshavener Erdölraffinerie die notwendigen Erneuerungen nicht vorzunehmen und die Raffinerie verkaufen zu wollen, lesen konnte. Ob die seit langem ruhende Produktion wieder aufgenommen wird, das steht in den Sternen des nordamerikanischen Nachthimmels. Ich habe mich daraufhin gefragt, wo dieser Mann bloß das Regieren einer Stadt erlernt hat – aber dann schoss mir in den Sinn, dass dieses Amt für ihn ja nur eine Folge seiner jahrzehntelangen gefügigen Parteizugehörigkeit sein könne.

Können kann er das Stadtregieren nämlich nicht.

Mir ist dann spontan eine alte Geschichte eingefallen, die zu Zeiten meiner Jungmännerzeit als eine Erklärung einer bestimmten Art von Männerverstand an den Gasthaustischen entlanglief.

>>>Eberhard – so hatten seine Eltern ihn genannt – hatte als kleiner Büdel schon bannig Spaß am Autofahren. Sein Vater hatte ihm schon eine Seifenkiste zurechtgeschustert als der Junge man gerade eben seine Hosen alleine trocken halten konnte. Eberhard wurde mit der Zeit größer und älter – ob er dabei auch klüger wurde, dass steht nirgendwo geschrieben.

Seine Autoverrücktheit, die war auf jeden Fall mitgewachsen, und so hatte man ihm eines Tages angeboten, doch Rallye zu fahren. Eberhard machte ja nichts lieber als das und kletterte auch gleich zur ersten Fahrt in eine blecherne Rennkiste. Die Fahne hebt sich – Eberhard legt einen furiosen Start hin – mit Händen und Füßen ist er am fuhrwerken, um die Karre auf Trab zu bringen. Als die Tachonadel leicht über der 150 zittert gibt es einen gewaltigen Kracher und die Fahrt ist zu Ende.

So etwas kann es geben. Das Fahrzeug wird in der Werkstatt wieder hergerichtet für Eberhards zweiten Start. Nach kurzer Zeit bei 150 wieder der gleiche Knall – wieder das gleiche Malheur. Noch einmal Werkstatt – noch einmal an die Startlinie – noch einmal das gleiche Spiel. Nach dem dritten Fehlversuch kann der Rennleiter nicht umhin, Eberhard zu fragen, wie er nach dem Start denn die Sache anginge.

Eberhard schaut seinen Rennleiter verständnislos an und schüttelt inwendig den Kopf über eine so dämliche Frage. Antworten muß er aber ja – mag da die Frage auch noch so hirnrissig scheinen. Bevor er seinem Chef denn auf die dusselige Frage Bescheid gibt, wirft er noch einen Blick in  den Spiegel – feuchtet sich mit seinem Speichel die Finger an – streicht damit seine Stirnlocke glänzend – zieht die Krawatte zurecht, und dann: „Weißt Du, Chef … ich dreh zuerst im Zündschloss den Schlüssel herum. Wenn ich dann höre, dass der Motor läuft, lege ich den ersten Gang ein – gebe Gas und fahre los. Bei 40 schalte ich in den zweiten Gang – bei 60 in den dritten – bei 110 in den vierten und bei 150 schalte ich denn auf „R“ wie Rallye. Siehst Du, und in diesem Moment fliegt mir jedes Mal die Maschine um die Ohren.

Eberhard hat in diesem Rennstall niemand mehr hinter ein Steuer gelassen.<<

Und so oder so ähnlich kommt es mir in Wilhelmshaven vor. Der Oberbürgermeister bekommt ständig große Fahrzeuge angeboten, doch sobald er hinterm Steuer sitzt und damit losfährt, fliegt ihm ob grober Bedienungsfehler auch schon die Karre um die Ohren.

Was ich damit sagen will ist, dass hier in Wilhelmshaven ein großes Industrievorhaben nach dem anderen in die Hose geht und die Stadtregierung nicht einmal bemerkt, wie sehr sie vom Kapital vorgeführt wird, und somit leichtfertig und unfähig die Kommune herunterwirtschaftet. Ob die Bürger der Stadt nun endlich aufwachen oder nicht – das ist dem kleinen Eberhard doch scheißegal. Er verzieht sich übers Jahr nach woandershin aufs Altenteil und grinst sich eins – denn das kann er.

 

ewaldeden


 

Allwäär is een Projekt in Dutten ….

 

Wenner ikk foaken Minschen mit een Auto dör de Gägend krüdeln seech, denn roatsel ikk woll mennichmoal, ov de Stüürmann dat Autofoahren woll läärt hett, or ov he villicht sien Patent bi een Glükksspill wunnen hett. Liekers har ikk dat sülvige Denken vöörmörgens, as ikk in us Bladdje dat eerste Särgen – de eerste Reakschon van d’ Willemshoabener Burmester Eberhard Menzel up dat künnichmoaken van de Raffineriedod leest hevv.

Ikk hevv so stuuv dorcht, wor hett de Keerl blods dat Regeern läärt? Mi is denn oaber inschoaten, dat hüm dat Amt joa woll wägen sien langjöärich Parteibook toschoaben worden is. Köänen kann he dat Staddregeern näämich nich. Mi is dor ok noch een ollen Geschicht infallen, de in mien Jungmannstied as Verkloaren van een Oart van Mannslüüverstand an de Krööchdischken langsleep:

„Eberhard – so harn sien Ollen hum nöömt – har all as lütten Büdel veel Spoaß an d’ Autofoahren. Sien Voader har hüm all een Seepenkist trechtklütert, as de Jung man jüüst van allennich sien Büksen drööchhollen kunn. Eberhard wur nu mit de Tied grötter un öller – ov he dorbi ok klööker worden is, dat steit nargendwons schrääven. Sien Autoverrücktheit de wee up jederfall mitwussen un so har man hüm eenes gooden Doachs anboaden, doch Rällys to foahren. Eberhard mook joa niks leever as dat un klauter ok glieks to de eerste Foahrt in een Blikkern Kist van Rennauto. De Foahn geit hoch – Eberhard lächt een furiosen Start hen – mit Hannen un Footen is he an waarken, so dat dat Deert jümmers flinker word. As de Tachonoadel all een Stükkji boaben de hunnerdfüfftich is givt dat een Gewaltskroak un de Foahrt is to Ennen. Sowat kann d’ gääven. Dat Foahrtüüchs word in d’ Waarkstää upklütert un Eberhard geit wäär up de Stroat. Noa een körten Tied bi hunnerdfüfftich dat sülvige Mallör – nochens Waarkstää, nochens an de Startlini – nochens dat sülvige Spill. Nu kann de Boas oaber nich mehr an sükk hollen, un will van Eberhard weeten, wu sowat geböören kann un wu he denn so tokeer geit, wenner he loslächt. Eberhard kikkt hüm plietsch an un schküddelt binnerwendich sien Köäsel över so een dösige Froach. Antern moot he oaber nu jao – mach hüm de Froach ok noch so ballköppich vöörkoamen.

Bevöör he sien Boas denn up de dusselige Froach antert, kikkt he noch ähm gau in d’ Speegel – schlikkt sükk de Fingers natt – strikkt sükk dormit sien Hoar gliemich – lukkt sükk de Kroach liek, un denn: ‚Joaman, weets Du Boas – ikk drei to eers de Schlöädel rüm – wenner ikk denn hör, dat de Maschin löpt, denn gääv ikk Gas un foahr in d’ eerst Gaang los – bi veertich denn in d’ tweeten – bi söämszich in daarten – bi hunnerdtein in d’ veerten un bi hunnerdfüfftich schkalt ikk denn up „R“ as Rälly – joa, un jüüst in disse Momang flücht mi doch verrafftich jedermoal de Maschin üm de Oohrn.  Eberhard hett in disse Firmoa nümms mehr achter irgendeen Stüür loaten.“

Kiek, un so kummt mi dat hier in Willemshoaben vöör – de Burmester kricht stilkens groode Foahrtüüchs anboaden – un nettegroad dat he achtert Stüür sitt un is dormit losjükelt, flücht hüm ok all de Maschin üm de Ohrn. Wat ikk dormit beliekteeken will is, dat hier in Willemshoaben een groodet Industrievöörhoaben noa dat anner in  de Büks geit un de Staddregeern nich dorachterkummt wu see van d’ Kapitoal vergöäkelt ward un so lichtfardich de Kommuni an de Grund brengt. Un ov de Minschen in Staddje nu endlich upwoaken ov ok nich – denn lütten Eberhard is dat mittlerwiel schietengoal. He vertrekkt sükk överd Joahr noa wonsanners up d’ Ollendeel un grient sükk eens – denn dat, dat kann he..

 

ewaldeden

 

Das Wulff’sche Kuckucksei …

 

Die niedersächsische Halbmondministerin Özkan hat sich nach der dösigen Kreuzattacke noch vor ihrem Amtsantritt im Leineschloss in Hannover wieder etwas Neues einfallen lassen. Oder ist es ihr vielleicht von Ankara ausgehend eingefallen worden?

Eine Art von Menschen öffentlich auf eine Sache einzuschwören gibt es ja bei uns im Lande noch, obwohl man sich da auch fragen kann, ob sie unumgänglich ist – diese Art von Soldatenvereidigung.

Nun will aber die Advokatin mit dem Koran im Kopf, die der Niedersachsenwulff uns noch schnell in die Tasche gesteckt hat, bevor er von Angela Merkel in das Schloss Bellevue verdrückt wurde, das gleiche Spiel mit der Presse im Lande durchziehen. Die Zeitungsleute sollen sich öffentlich hinstellen und feierlich ein Dekret unterzeichnen, in dem sie sich verpflichten, von der Thematik und der Wortwahl her künftig nur noch das zu schreiben und zu drucken, was die türkischstämmige Advokatin ihnen vorgibt.

Und wieder rückt Ankara mit seinen „Erdogans“ uns ein Stückweit näher. Wenn es so weitergeht und wenn wir es zulassen, dass es so weitergeht, dann können wir in absehbarer Zeit zu Fuß zum Bosporus gehen. Dann ist es wohl auch gar nicht mehr die Frage, ob die Türkei zum Bestandteil der EU werden soll, weil Deutschland dann eher zu einer türkischen Provinz geworden ist. Nicht ohne Grund wird schon seit längerem in britischen Magazinen Türkisch als Hauptsprache Deutschlands genannt und Deutsch erst an zweiter Stelle.

Unsere Frauen sollten sich vielleicht schon auf die Veränderung der modischen Gepflogenheiten einstellen – auf dunkle bodenlange Gewänder und Gesichtsschleier zum Beispiel.

Ich muß sagen, mich graust davor und ich bin am hin- und herüberlegen, ob man die Halbmondministerin nicht dem Wulff nach Berlin hinterherschicken sollte.

Im Kiez von Kreuzberg oder Wedding würde sie zumindest nicht mehr auffallen.

 

ewaldeden

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Dat Wulff’sche Kukkukksei …

 

De Neddersassisch Halfmoandministerin Özkan hett sükk noa de dösige Krüüzattakke to Anfangs van hör Boantje in Hannower nu wat Neeäs infallen loaten – ov is hör dat ut Ankara infallen worden? Een Oart van öpentlich up een Soak inschwörn givt dat joa bi us in Düütschland ok noch, ovwoll man sükk dor ok froagen kunn, ov dat nödich deit – de Suldoatenvereidigung. Nu will oaber de Avkoatin mit de Koran in d’ Kopp, de denn Neddersassenwulff us joa noch ähm flink in d’ Taaschke stoppt hett, bevör he sükk noa Bellewü verkrömmelt hett, dat sülvige Spill mit de Medien in d’ Land avtrekken. De Zeitungslüü schöält sükk öpentlich henstellen un een Dekret ünnerteeken, noa dat see blods noch so schrieven, as de türkischstäävich Avkoatin dat vöörgivt. Allwäär kummt Ankara mit sien Erdogans us een Stükkji nörder.

Wenner dat so widergeit, denn köänt wi bold in een poar Minüten to Foot noa d’ Bosporus henstappen – denn is dat nämich gannich mehr de Froach, ov de Türkei in de Eu upnoahmen warden schall, wiel Düütschland denn eder to een türkisch Provinzi worden is, un us Froonslüü blods noch in düster Kleedoasch un Schleier rümlopen dürsen. Ikk moot särgen, mi grääst dorföör un ikk bün an hen- un heröverlärgen, ov man dat Halvmoandwichtje nich denn Wulff noa Berlin achteranstüüren kunn, denn dor in Krüüzbarch ov in Wedding wüür see doch tominnst nich mehr upfallen..

 

ewaldeden

 

Das Wulff’sche Kuckucksei …

 

Die niedersächsische Halbmondministerin Özkan hat sich nach der dösigen Kreuzattacke noch vor ihrem Amtsantritt im Leineschloss in Hannover wieder etwas Neues einfallen lassen. Oder ist es ihr vielleicht von Ankara ausgehend eingefallen worden?

Eine Art von Menschen öffentlich auf eine Sache einzuschwören gibt es ja bei uns im Lande noch, obwohl man sich da auch fragen kann, ob sie unumgänglich ist – diese Art von Soldatenvereidigung.

Nun will aber die Advokatin mit dem Koran im Kopf, die der Niedersachsenwulff uns noch schnell in die Tasche gesteckt hat, bevor er von Angela Merkel in das Schloss Bellevue verdrückt wurde, das gleiche Spiel mit der Presse im Lande durchziehen. Die Zeitungsleute sollen sich öffentlich hinstellen und feierlich ein Dekret unterzeichnen, in dem sie sich verpflichten, von der Thematik und der Wortwahl her künftig nur noch das zu schreiben und zu drucken, was die türkischstämmige Advokatin ihnen vorgibt.

Und wieder rückt Ankara mit seinen „Erdogans“ uns ein Stückweit näher. Wenn es so weitergeht und wenn wir es zulassen, dass es so weitergeht, dann können wir in absehbarer Zeit zu Fuß zum Bosporus gehen. Dann ist es wohl auch gar nicht mehr die Frage, ob die Türkei zum Bestandteil der EU werden soll, weil Deutschland dann eher zu einer türkischen Provinz geworden ist. Nicht ohne Grund wird schon seit längerem in britischen Magazinen Türkisch als Hauptsprache Deutschlands genannt und Deutsch erst an zweiter Stelle.

Unsere Frauen sollten sich vielleicht schon auf die Veränderung der modischen Gepflogenheiten einstellen – auf dunkle bodenlange Gewänder und Gesichtsschleier zum Beispiel.

Ich muß sagen, mich graust davor und ich bin am hin- und herüberlegen, ob man die Halbmondministerin nicht dem Wulff nach Berlin hinterherschicken sollte.

Im Kiez von Kreuzberg oder Wedding würde sie zumindest nicht mehr auffallen.

 

ewaldeden

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Dat Wulff’sche Kukkukksei …

 

De Neddersassisch Halfmoandministerin Özkan hett sükk noa de dösige Krüüzattakke to Anfangs van hör Boantje in Hannower nu wat Neeäs infallen loaten – ov is hör dat ut Ankara infallen worden? Een Oart van öpentlich up een Soak inschwörn givt dat joa bi us in Düütschland ok noch, ovwoll man sükk dor ok froagen kunn, ov dat nödich deit – de Suldoatenvereidigung. Nu will oaber de Avkoatin mit de Koran in d’ Kopp, de denn Neddersassenwulff us joa noch ähm flink in d’ Taaschke stoppt hett, bevör he sükk noa Bellewü verkrömmelt hett, dat sülvige Spill mit de Medien in d’ Land avtrekken. De Zeitungslüü schöält sükk öpentlich henstellen un een Dekret ünnerteeken, noa dat see blods noch so schrieven, as de türkischstäävich Avkoatin dat vöörgivt. Allwäär kummt Ankara mit sien Erdogans us een Stükkji nörder.

Wenner dat so widergeit, denn köänt wi bold in een poar Minüten to Foot noa d’ Bosporus henstappen – denn is dat nämich gannich mehr de Froach, ov de Türkei in de Eu upnoahmen warden schall, wiel Düütschland denn eder to een türkisch Provinzi worden is, un us Froonslüü blods noch in düster Kleedoasch un Schleier rümlopen dürsen. Ikk moot särgen, mi grääst dorföör un ikk bün an hen- un heröverlärgen, ov man dat Halvmoandwichtje nich denn Wulff noa Berlin achteranstüüren kunn, denn dor in Krüüzbarch ov in Wedding wüür see doch tominnst nich mehr upfallen..

 

ewaldeden

 

y 

Ausgesprochen kalt in großer Hitze …

 

Auch wenn sich Deutschland zur Stunde tüchtig unter der Hitze des Sommers biegt, so liegt doch eine brandige Kälte über unserer Gesellschaft. Das liegt gewiß zu einem großen Teil daran, dass wir von zuviel „Kühlschränken“ regiert werden – ich meine von Advokaten und Paragraphenschustern, auch wenn viele von ihnen ‚warmen Bruderschaften’ zuzuordnen sind. Herz und Seele sucht man bei den meisten von ihnen vergeblich.

Sie zimmern und biegen sich ein Haus aus Gesetzen zurecht, in das sie die Hintertüren für sich und für bestimmte Kompaneros gleich mit einbauen, sodass sie in dem Haus ungeniert auf ihre eigenen Gesetze koten können.

Wenn der Mist nämlich anfängt zu stinken, dann sind sie blitzschnell durch die Hintertür verschwunden.

Advokaten dürften in der Politik grundsätzlich nichts zu suchen haben, weil Advokaten schnell Jedermannsfreund sind.

Jedermannsfreund in den Kreisen, in denen das Geld zuhause ist. In den Kreisen in denen das Geld zuhause ist, da sitzen auch wieder Advokaten am Ruder, die tun und lassen können was ihnen beliebt, weil sie niemand daran hindert. Im Justizapparat sitzen von Natur aus Juristen, und weil auch von Natur aus eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, bleiben die Täter unbehelligt.

Dafür gibt es landesweit mit Sicherheit unzählige Beispiele unzähliger Leidensgeschichten. Ich mag hier nur Niedersachsen und das Oldenburger Land benennen. Was im Oldenburger Land von der Landessparkasse zu Oldenburg im Zusammenspiel mit Politikern bis hin zum vorzeitigen Ministerpräsidenten Wulff und der Gerichtsbarkeit verhackstückt wird, das ist für den normalen Menschenverstand nicht zu fassen. Da wird doch schamlos und tatsächlich Menschen oft ihr gesamtes Hab und Gut durch Anwendung des Naziparagraphen 16/2 aus dem Jahre 1933 weggeraubt. Weggeraubt von Bankvorständen, die dafür nicht einmal ein Gericht einzuschalten brauchen.

Und darum meine ich, dass es Zeit wird, die Advokaterie in Deutschland wieder auf das für sie angemessene Maß zurückzustutzen.

 

ewaldeden

 

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.Düchdich kollt in de groode Hitt …

 

Ok wenner sükk Düütschland up Stünnds düchdich ünner de Hitt bucht, licht doch een brannerige Koal över us Gesellschkupp. Dat licht wiers ton Deel doran, datt wi van toveel Köölschkappen regeert worden, ikk meen van Avkoaten un Paragroafenschoosters – ok wenn een Hüpen van de Broers de waarm Kant totoräken sünd. Haart un Seel sünd bi een büld van de nich to finnen. De klütern un timmern een Huus ut Gesetzen trecht, in dat see de Achterdören föör sükk sülven un bestimmte Kumpaneros glieks so inboon, dat see in d’ Huus goaelk up de eegen Gesetzen schieten köänt. Wenner de Määrs nämich anfaangt to rüüken, denn sünd see futt dör de Achterdör in buten. Avkoaten drüssen in d’ Politik niks to sööken hemmen, wiel Avkoaten to licht Allermannsfrünnd sünd. Allermannsfrünnd in de Krings, in de de Doalers sitten. Un in de Krings in de de Doalers sitten, dor sitten an d’ Rüür denn ok wäär Avkoaten, de doon un loaten köänt wat see willt, wiel in de heele Justizapparoat van d’ Natur her Juristen sitten un wiel ok van d’ Natur her een Krei de anner keen Ooch utpikkert. Dorföör givt dat landswiet wiers tuusende Bispillen – ikk mach hier blossich Neddersassen un dat Ollnbörger Land nöömen  Wat dor van d’ LzO, van Ministroabeln bit hoch ton vöörtiedigen Ministerpräsidenten Wulff un Gerichtsverandwordlichen verhakkstükkt word, dat is föör de normoale Minsch sien Verstand nich to begriepen. Dor word doch verrafftich Minschen foaken aal dat, wat see hör eegen nöömt wächnoamen – wächnoamen van Banklüü, de dorföör nich moal een Gericht intoschkalten bruken.

Un dorüm meen ikk, dat word Tied, de Avkoaten in Düütschland wäär up hör rechted Moat trechttostuken.

 

ewaldeden

 

 

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Die Sehnsucht, die ist schuld daran ...

 

Heute Morgen um 9 Uhr 15 min. habe ich gezweifelt – nein, nein … nicht an meinem eigenen Denken, obwohl mir das hin und wieder auch schon mal unterkommt.

Heute Morgen habe ich am Glauben, an das Sagen und gewiß auch am Verstand eines Mannsbildes gezweifelt, von dem ich eigentlich von seiner Profession her etwas anderes erwartet hätte.

Im Sonntagskirchenbeitrag auf NDR Niedersachsen stand heute das BP Spiel um das Geschehen in der mexikanischen Golfregion auf dem Programm. Von der katholischen Kirchenseite antwortete der hannöversche Probst und Hildesheimer nichtresidierende Domkapitular Martin Tenge auf die diesbezüglichen Fragen der Moderatorin zur bisher größten und schrecklichsten auf dem Erdball von Menschenhand verursachten Katastrophe.  

Die US-amerikanischen Atombombenabwürfe gegen Ende des zweiten Weltkrieges über Hiroshima und Nagasaki sind in ihren Auswirkungen dagegen wie ein Fliegenschiss auf einem Containerfrachter der neuen Generation.

Der Gottesdiener hat während der Gesprächsminuten viele schöne Wortwölkchen produziert, ohne Zweifel – aber das weiß ja mittlerweile das schlichteste Gemüt in unserem Lande, dass von Kirchenseite zu aktuellen Problemen nur selten ein deutliches Wort zu vernehmen ist. Ross und Reiter können oder dürfen die Kirchenvertreter in Deutschland anscheinend nicht nennen.

Das Niedrigwasser aus dem Munde des Probstes hätte ich heute Morgen ja noch verkraften können – aber sein Resümé, das hat mich an seinem klaren Verstand und vielleicht auch an seiner Gutartigkeit zweifeln lassen.

Hat er doch am Ende der Betrachtung aus seiner Sicht eine Begründung für dieses furchtbare Geschehen genannt, die mir den Atem stocken ließ – nämlich die, dass wir mit solchen Ereignissen in alle Zukunft leben müssten, weil – und jetzt kommt das, was mein Verständnis von den Füßen geholt hat – weil solch ein Tun seine Wurzeln in der ständigen menschlichen Sehnsucht nach Geld und Wohlstand habe.

Warum konnte der Priester da nicht einmal das Ding beim Namen nennen und sagen, dass die Gier nach Reichtum und Macht die Menschen zu solch schändlichem Tun treibt.

Wenn er soviel Courage gezeigt hätte, dann hätte ich ihm sogar seine vorherige Schwätzerei vergeben können.

 

ewaldeden


 

De Sehnsucht, de is dat in schküld ….

 

Vöörmörgens üm nägenüürfüfftein hevv ikk twiefelt – nä nää, nich an mien eegen Denken, ovwoll mi dat ok woll foaker genooch ünnerkummt.

Vöörmörgens hevv ikk an de Glooven, an dat Särgen un wiers ok an de Verstand van een Mannsbild twiefelt, van de ikk eelich van sien Boahntje her wat anners verwacht har.

In de Sönndachskaarkenbidrach up NDR Neddersassen stunn vandoach dat BP Spill üm dat Geböören in d’ mexikoansch Gulfregion in d’ Lücht. Van de katholsch Kaarkensiet anter  vandoach de Hannöversch Probst un Hildesheimer Domkapitular Marten Tenge up de Roadioschnakkerin hör Froagen to de gröttste un gräsichste bit nu in d’ Eerdenloop dör Minschendoon inzeneerte Katastrof. De Amibomben up Hiroshima un Nagasaki in fiefunveertich sünd dortägen eder een Fleegenschäät up een Conteenerschkipp.

De Gottsdeener hett een büld gries Wulkches dorherkauelt – oaber dat weet joa mittlerwiel de Döäsichste in d’ Land, dat van Kaarkensiet keen schiered Word ni nich to hörn is. Peerd un Rieder köänt ov dröfft de Kaarkenverträäder bi us in Land schiens nich nöämen. Dat Leechwoater vöörmörgens ut de Probst sien Halsgatt, dat hevv ikk joa noch verknusen kunnt – oaber sien Resümee, dat hett mi denn doch an sien kloaren Verstand un villicht ok an sien Goodoardichkeit twiefeln loaten.

Sächt he an d’ Ennen van de Schnakkeree doch verrafftich  (un dat ok noch soo luut, dat de Minschen dat in d’ heele Land hören köänt), dat wi mit sükkse Katastrofen in alle Tokunft lääven mooten, wiel – un nu kimmt dat, wat mi an de Grund brocht hett – wiel so een Doon sien Wuddels in de stoadige „Sehnsucht nach Geld und Reichtum“ hett. Woarüm kunn de Schwaartkiddel dor nich eenmoal dat Deert bi de Noam nöömen un särgen, dat de Gier noa Riekdoom un Macht de Minschen dorto drifft. Wenner he soveel Kuroasch wiest har, denn har ikk hüm aal sien anner Kauelee lichten Haartens vergääven kunnt.

 

ewaldeden

 

 

Wer hat denn nun mehr Lügen erzählt?

 

Warum beginnt Frau Merkel jetzt nach Hanne Kraft öffentlich mit Dreck zu schmeißen und ihr Wortbruch und Lügenhaftigkeit vorzuwerfen?

Auf dem Gebiet hat sie doch die Nase weit, weit vorn. Oder befürchtet die Hamburger Deern aus Mecklenburg (die „ächten“ Hamburger Deerns kann ich jetzt nur um Verzeihung bitten) ihrer Maskerade verlustig zu gehen? Das braucht sie doch gar nicht, die Pastorentochter, die im SED Staat – in den ihr Vater Horst Kaßner 1954 als Gottesmann mit seiner Familie übergewechselt ist, weil er doch tatsächlich wohl den Spitzbart Walter Ulbricht für Jesus angesehen hat – so wunderbar auf die höchsten Gipfel des Wissens und des gesellschaftlichen Ansehens geklettert ist. Und das auch noch ohne jemals bei der Kraxelei auszurutschen oder ins stolpern zu geraten und sich demzufolge auch nicht die geringste Schramme zuzuziehen.

Hat die Dern vielleicht gar nicht gewusst, in was für einem Saustall sie da aufgewachsen ist? Hat sie die Hörner auf Ulbrichts oder Honeckers Kopf nicht sehen können – oder hat sie die nicht sehen wollen?

Vielleicht hat das „unschuldige“ Mädchen ja auch gar nicht mitbekommen, dass die meisten ihrer 16 Millionen Landsleute wie hinter Zuchthausmauern gelebt haben, denn ihr Pastorenpapa nannte ja gleich zwei Kraftfahrzeuge sein eigen und konnte (durfte) damit mit seiner Familie nach Lust und Laune in der Weltgeschichte herumkutschieren.

Die kleine Angela Dorothea Kaßner hat ja nie in ihrer Lebenszeit bis 1989 etwas erleiden müssen – ihr hat es ja offensichtlich an nichts gemangelt – besonders nicht als oberste Sprecherin der FDJ – so wie das Jungvolk der SED in der DDR geheißen hat -  die sie bis zum Untergang des Teufelsstaates aus Stacheldraht und Zuchthausmauern gewesen ist.

Kurz zuvor in der Zeit war es noch das Führerjungvolk HJ.

Wenn sie schon zu dieser Zeit gelebt hätte, dann wäre sie vermutlich  des  Baldur von Schirachs Pressesprecherin gewesen. Oder befällt sie jetzt die Angst, dass die Bilder und  Berichte über Angela Dorothea Kaßner / Merkel aus dem Misthaufen, den die Staatssicherheit hinterlassen hat, irgendwann doch herausriechen?

Die geplante Dokumentation des WDR über die DDR Vergangenheit der Angela Merkel hat sie ja abbiegen können – ebenso wie sie ihr Konterfei auf den Ablichtungen, die sie als Beobachterin des Havemannschen Hauses zeigten, tilgen lassen hat.

Nun wächst ihr aber aus Düsseldorf ein Gegenpart zu, den sie nicht so einfach nach Merkelmanier hinterrücks abservieren kann – so wie sie es mit ihr unliebsamen Mannsbildern aus ihrer Kreuzpartei gemacht hat.

Und nach Bellevue kann sie das Kraftpaket aus NRW auch nicht abschieben – in das Schloß hinein hat sie ja schon ihren  innerparteilichen Konkurrenten, den Niedersachsenwulff,  hineinentsorgt. Obwohl der aus seiner Niedersachsenzeit soviel Dreck an den Hacken hat, dass nach jedem seiner Schritte im Berliner Luststschloß zwei Putzfrauen mittels Eimer und Feudel die schmutzigen Spuren seiner Gesetzesbrechereien beseitigen müssen. Der bringt ihr da nun aber auch nichts mehr ein, denn die Gesetze, die er nach Merkels Weisung dort unterzeichnen sollte, die bekommt er nun erst gar nicht mehr in die Hände – weil vorher in Düsseldorf eine Kraft in die Speichen greift und die Berliner blau/gelbe Schrottkarre mit den beiden ungleichen Schwestern auf dem Bock anhält.

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ewaldeden


Well hett denn nu mehr Löägens vertellt …

 

Woarüm faangt Froo Merkel nu an, noa Hanne Kraft öäpenlich mit Schiet to schmieten un hör Wordenbräkeree un Löägenhaftichkeit vöörtoschmieten? Up dat Rebett hett see doch de Nöäs wiet vöörn. Ov is de Hambörger Deern ut Meckelborch baang, hör Maskeroad verlüstich to goahn? Dat brukt see joa eelich gannich, de Pastersdochter, de in d’ SED Stoat – in de hör Voader Horst Kaßner veerunfüfftich as Gottskeerl mit sien Famili röverwesselt is, wiel he doch woll verrafftich de Spitzboart Walter Ulbrich föör Jesus ankääken hett -  so wunnerboar up de hoochst Baargen van Weeten un Gesellschkupp klautert is. Oahn bi de Klauteree ünnerwäägens ok nich eenmoal uttoglieden un sükk nichmoal denn lüttsten Schkraam to hoalen.

Hett see villicht gannich wußt, de Deern, in wat föör een Budel see dor upwussen is? Hett see de Hörns up Ulbrichts ov Honeckers Kopp nich sehn kunnt – ov hett see de nich sehn wullt? Villicht hett de unschüllich Deern joa ok gannich mitkräägen, dat van de särßtein Milljonen Landlüü de meesten as achter d’ Kaschott läävt hevvt, denn hör Pastervoader nööm joa twee Bensinkutschen sien eegen un kunn mit sien Famili överall in de Welt henreisen. De lütji Angela Doro Kaßner hett joa ni nich wat lieden mußt in hör Läävenstied bit nägenteinhunnerdnägenuntachentich – sünners nich as büpperste Schnakkerin van d’ FDJ - so as dat Jungvolk van d’ SED heeten hett -.de see bit an d’ Ennen van de Düwelsstoat ut Stiekelwier un Tuchthuusmüüren wäsen is. Kört vöördem in de Tied wee dat noch dat Führerjungvolk. Wenner see in de Tied all läävt har, denn wee see säker Baldur van Schirachs Tipmamsell wäst.

Ov hett see baang, dat de Biller un de Berichten över Angela Dorothea Kaßner / Merkel ut de Stoatsäkerheitsmeershopen oapenkünnich worden? De westdüütsch Roadiodokumentatschon över sükk, de hett see joa noch anholln kunnt, netso as see de Biller tilgen loaten hett, up de see as Uppasserin vöör Robert Havemanns Huus to sehn wee – nu wasst hör oaber ut Düsseldörp een Tägenpart to, de see man nich noa Merkelmaneer so eenfach achterrükks feustern kann – as see dat mit een büld Mannslüü ut hör Krüüzvereen all moakt hett. Un noa Bellevü kann see dat Kraftpaket ut NRW ok nich mehr ovschuuven – in dat Schlött dor hett see joa all de hör binnerwendich gefaarlichwardenden Neddersassenwulff hen entsörgt. Ovwoll de ut sien Neddersassenpräsidententied soveel Schiet an d’ Hakken hett, dat bi jeder van sien Stappen dör dat Berliner Schlött twee Froolüü mit Emmer und Feidel achter hüm ankleien mooten, üm de Spor van sien Gesetzesbräkeree wächtowischken.  

De bringt hör dor nu oaber ok niks mehr, denn de Gesetzen de he noa de Deern hör Anwiesen ovteeken schull – de Gesetzen kricht he  nu gannich mehr in d’ Füüsten, wiel vöördem in Düsseldörp een Kraft in de Speeken gript un de blau/geele Krüdelkoar in Berlin - mit de beid Süstern up d’ Bukk - anhollen deit.

 

ewaldeden

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