... die Minuten dehnen sich zu Stunden ...



... eine gute Flasche "Roten"
ein traulich Kerzenlicht
ein Blick in deine Augen
und schon verlier ich mich

Verlier mich in den Tiefen
von Glück und Seligkeit

Ach, wär's schön wir schliefen
ganz nah beinand - und stets bereit ...

Ich würde dich verwöhnen
daß du den Himmel träumst
du würdest mich entlöhnen
indem du deinen Leib mir bäumst

Du läßt die Wellen fließen
läßt treiben dich dahin
ich spür die Lüste sprießen
es raubet mir den Sinn

Und ist es dann geschehen
wir waren innig eine Lust
wird zärtlich zart verwehen
ach, hätt' ich's eher nur gewusst.

 

ee

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Das große Ohr …

 

Wenn es dich hier zwackt und dort drückt,

wenn deine Seele ihre Form verliert,

wenn du glaubst dein Leben spielt verrückt

und fühlst, wie dein Herz in Stücke friert,

dann komm zu mir – erzähl’ davon.

Laß Schnürschuh und Korsett zu Haus,

wirf Zweifel in die Abfalltonn’.

Laß ungesagte Dinge raus,

denn all’ das wird mein Ohr erreichen.

Nichts wird ins Nichts danebengeh’n

und plötzlich siehst du klare Zeichen

über deinem Wege steh’n.

Weißt wieder um den nächsten Schritt -

gehst nicht ins namenlose Dunkel.

Weißt, jemand lenket Deinen Tritt -

weil vor dir helles Sterngefunkel.

 

ee

 

 

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Denke an Dich …

 

Ich denke an Dich … wer hört das nicht gerne von einem Menschen sagen, der einem zugetan ist. Ich denke an Dich - und hoffe, daß Du auch an Dich denkst. Denke, bitte, etwas mehr und immer zuerst an Dich, auch wenn es Dich unwiderstehlich drängt, anderen Menschen eine Freude zu machen.

Prüfe einmal ernsthaft, wie oft in Deinem Leben Dir  jemand spontan eine Freude gemacht hat, und wie oft Du, ohne den geringsten Widerhall zu spüren, Liebe und Freude verschenkt hast. Wie oft hat Dich jemand, einfach mal so, in den Arm genommen, und Dich wortlos gestreichelt? Wie oft in Deinem Leben hat Dir jemand, aus dem Herzen heraus gesagt, du bist mir wichtig?

Gebe Deiner Seele die Nahrung, die ihr zusteht – und nicht nur das – schenke ihr die Nahrung, die sie braucht, um zu blühen.

Werde Dir bewußt, daß Du ohne Dich nicht leben kannst – und mit Dir leben kannst Du nur, wenn Du zuerst ein wenig an Dich denkst. An Dich selbst zu denken, ist der Beginn Deiner eigenen Freiheit – ohne die alles andere nichts ist. Aber mit ihr kann die geringste Freude, die Du erfährst, das Größte sein.

 

Ich bitte Dich, schreibe die Worte:

„Ich denke an mich“

jeden Morgen ganz groß über Deinen Tag.

 

ee

 

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