Tagesfrage am 20sten April 2010

 

Eine Uhr macht es

ein Apfel auch

Unglück bringt es

Tod wohl auch

Boxer kann man so wohl sehen

nach langem Schaffen kommt es vor

Fahne macht’s wenn keine Winde wehen

bei Zungen kommt es selten vor

von erstem Wort geht’s jetzt zum zweiten

über Ding das Mensch sich baut

um kurze Wege zu bereiten

von denen er dann runterschaut

zwischen Völkern und Kulturen

wirken sie als bindend’ Glied

in vergangenen Torturen

schuf sie auch ein einzig Lied

 

ewaldeden

am 20sten April 2010

 

 

 

 

Tagesfrage am 19ten April 2010

 

Malerisch, wie hingegossen

liegt es in der Landschaft ’rum

Meere von Wasser an ihm vorbei geflossen

nicht schnurgerade sondern krumm

es heißt wie das was Menschen tun

bevor sie sich mit Speis’ verwöhnen

doch fangt jetzt nicht an euch auszuruh’n

dann fängt Alarm gleich an zu dröhnen

ein Cäsar verdrängt Konrad keck

und tauscht ein Nordpol gegen Martha

dann nähert ihr euch dieser Schönen

seid ihr ganz nah und Meilen weg

von vorgeschichtlich Kleinstadt Sparta

genießet dieser Landschaft Güte

nur Vorsicht dann mit Steh’n und Geh’n

denn aus gold’ner Reben Blüte

wird euch der Geist entgegenweh’n

 

ewaldeden

am 19ten April 2010 

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 18ten April 2010

 

Vor Kälte tat es jeder schon

vor Angst haben’s viele auch getan

Knirps hatte Angst vor Untats Lohn

wenn es fiel seine Glieder an

bei einem Baum da macht es Laub

bei Tiergeschöpf wohl auch die Glieder

wenn Krachen macht die Ohren taub

und Blitze fahren grell hernieder

von wichtig’ Spiel sagt man es wohl

wenn Ausgang nicht gewiss ist

da half auch nicht dem Schröderpool

so manche Sozi Hinterlist

das zweite Wort besticht durch Glätte

ein Rauch wird häufig so benannt

ist Gegenteil von klebend’ Klette

als delikat auch weltbekannt

ein Fiete reist mit durch die Lande

von Schreiersmarkt zu Schreiersmarkt

er kommt recht gut damit zu Rande

weil Fett schützt gegen Herzinfarkt

gläsern ist er lange Jahre

in Mooren ist er auch zu Gast

er liebt am liebsten blanke klare

gemächlich fließend’ Wasserlast

 

ewaldeden

am 18ten April 2010

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 17ten April 2010

 

Mancher mag groß auf ihm leben

Strafe folgt auch wohl darauf

manchmal möcht’ man Tritte geben

manches Leder heißt so auch

Nägel sind an ihm zu finden

Sporne die betrüben sehr

Platt wird er wenn wir ihn schinden

Jesus quert auf ihm das Meer

und wenn euch jetzt der Schädel brummt

ob dieser unverständlich Sätze

denkt, dass es noch viel ärger kummt

weil, zweiter Teil juckt wie die Krätze

manch’ Mägdelein fing außer diesen

sich auch wohl noch was anderes ein

wenn sie begegnet einem fiesen

ganz tief im dunklen Wald allein

genießen sollten sie nur Kenner

sonst könnt’es wohl nicht gut bekommen

und würd’ vielleicht zum Dauerbrenner

wenn Warnung man nicht ernst genommen

 

ewaldeden

am 17ten April 2010

 

 

 

 

 

 

y 

 

 

 

 

Tagesfrage zum 16ten April 2010

 

Nach einer wilddurchzechten Nacht

oder nach maßlos durcheinander

manch Opfer auf die Art gebracht

ohn’ Rosenduft oder Leander

oft ist Mensch häufig so zumute

wenn er Menschen handeln sieht

ein Sprichwort nennt das Pferd, das Gute

dem es vor Apothek’ geschieht

ein Zustand ist’s – nicht zu beneiden

wenn Mensch sich schutzlos drin befindet

ein Elend ist es voller Leiden

das noch so vieles an sich bindet

nun haben wir den ersten Teil

der Lösung uns mit Schweiß errungen

doch haltet Maulaffen  nicht feil

es wird jetzt noch kein Lied gesungen

weil - Weg zum Ziel ist noch recht steil

und kommt mir keiner auf das Denken

gemächlich bis dahin zu dampfen

es könnt’ ihm wohl den Geist verrenken

und ungespitzt in Boden stampfen

 

ewaldeden

am 16ten April 2010

 

 

 

 

 

x

 

 

Tagesfrage vom 15ten April 2010

 

Leider ist er Vergangenheit

dieses kleine runde flache Etwas

weil er ’nem Pfälzer minder galt

als sein eig’nes Ehrenwort

die Menschen ehrten lange Zeit

den Wert und schufen Platz als Hort

Füchsen wurde zugeschrieben

der schlaue Umgang mit dem Ding

ein Großkotz machte damit Mäuse

verlangte sie im Zehnerpack

für ein Produkt das ohn’ Gehäuse

täglich auf vielen Tischen lag

nachdem ihr jetzt zwei Silben kennt

weil fleißig ihr sie habt erraten

mein Text euch jetzt von diesen trennt

und möcht’ zum zweiten Begriff starten

wieder sind’s zwei Silben nur

die dieses Wort bestimmen

Geschäftsmann freut sich Freude pur

wenn er tut in die Höhe schnellen

Schreiber muß genau erfassen

wann Neuer kommt und wann wo nicht

wenn er’s nicht kann, dann sollt’ er’s lassen

weil sonst das Wort am Markt einbricht

weiblich Wesen hat ihn oft

verloren in der Großstadt Wüste

Mann häufig dann – wenn auch nur soft

mit ungnädigem Partner büßte

 

ewaldeden

am 15ten April 2010

 

 

 

 

x

 

 

 

Tagesfrage am 14ten April 2010

 

 

Ein Pferdekind macht mich dran denken

wenn ich’s so munter springen seh’

irgendwie hat’s was mit Geschenken

wenn ich vor leerem Stiefel steh’

der Kneiper tut’s mit manchen Gästen

auch Milchmann baten wir wohl drum

man kann sich Schweine auch nur mästen

wenn man es macht mit ihrer Kumm

wenn ihr nun soweit durchgestiegen

durch meine krumme Schreiberei

habt ihr das erste Wort zu Füßen liegen

und seid auch weiterhin dabei

das zweite Wort ist nicht abstrakt

Jäger sind oft stolz darauf

manchmal da klingt’s auch abgehackt

doch in der Mass’ fällt das nicht auf

Afrika hat auch so’n Ding

da irgendwo am Pazifik

es da nur nicht so fröhlich kling’

wie wenn es lebt in Marschmusik

Füße können Lieder singen

wenn Haut sich derlei zugelegt

Toreros kann den Tod es bringen

wenn Stier ihn damit sehr bewegt

 

ewaldeden

am 14ten April 2010

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 13ten April 2010

 

Des Wortes erster Teil ist weit verbreitet

man find’t sie auf der runden Erde

in riesengroßer hoher Zahl

damit man ihrer Herrschaft werde

machte ein Land ihnen große Qual

es ranken sich um sie Geschichten

man dichtet ihnen manches an

doch sollt’ man das nicht sehr gewichten

ähnlich der Mär vom Weihnachtsmann

des Lösungswortes vierte Silbe

hat Mode zeitenlang geprägt

nicht gefeit gegen Mott’ und Milbe

man es auch wohl heut’ noch trägt

Sprichwort sagt man soll’s nicht teilen

bevor Träger nicht erleget sei

bei Kälte kann man drin verweilen

es hält Füße auch vom Froste frei

oftmals ist er heut’ geächtet

der Handel damit über Grenzen weg

und wird sofort vom Zoll verfrachtet

in ein gesichert Staatsversteck

 

ewaldeden

am 13ten April 2010

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 11ten April 2010

 

Zu fast allem zu gebrauchen

Vieles, was man daraus machen kann

Bergbau war nicht ohne möglich

bis vor gar nicht langer Zeit

Menschen froren ohne kläglich

mittels ihm  werden Speisen zubereit’

Erd’ könnt’ ohne es nicht leben

mit ihm begann mobile Welt

ohn’ es würd’s keine Zeitung geben

und kein Pfeil von Sehne schnellt

viele Musik wär’ nicht geworden

kein Schiff hätt’ nicht die Welt umrundet

Süden wüsste nichts von Norden

und Kolumbus hätt’ nicht Land erkundet

die Queen hätt’ nicht barocke Möbel

manch’ Wurm hätt’ nichts zu fressen

der Knüppel fehlte wohl dem Pöbel

und Welt könnt’ man total vergessen

 

ewaldeden

zum 11ten April 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage zum 9ten April 2010

 

Wir stehen manchmal ganz nah dran

und manchmal gibt man sie ihm auch

als Jüngling oft an ihr gesessen

fern war dann stets des Alltags Rauch

geträumt, geliebt und Zeit vergessen

so recht hört Mensch die Engel singen

wenn Ellbogen mit ihr kollidiert

zahnlos Greis muß Opfer bringen

wenn sie ihm servieret wird

Gehweg ohn’ sie nicht mehr denkbar

sie zeichnet auch der Strasse Rund

oftmals ist sie rund und fühlbar

manchmal ragt sie aus dem Grund

bei Kugeln sucht man sie vergeblich

auch Eier haben nichts dergleichen

sie zu meiden ist oft beschwerlich

man kann dann höchstens längs ihr schleichen

 

ewaldeden

am 9ten April 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 8ten April 2010

 

Was haben sich viele quälen müssen

im Schweiße ihres Angesichts

das zu erzeugen an den Füssen

was auch zu seh’n im Feststagslicht

Geschichte ward gern so gesehen

wenn es um Volkes Mächte ging

wenn beim Bügeln es geschehen

dann ist es meistens hin das Ding

wessen Noten so benannt

wird manchmal hoch- und übermütig

wenn jemand richtig abgebrannt

ist davon nur noch wenig übrig

auf Nasen ist er nicht von frommen

weil – dort ärgert Frau er sehr

wenn die Sonn’ herausgekommen

liegt er oft auf See und Meer

bevor ich jetzt zuviel davon

bekomme in mein Angesicht

mach ich das ich Land gewonn’

und führe Gloria hinters Licht

 

ewaldeden

zum 8ten April 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage vom 7ten April 2010

 

 

Manchmal ist er laut

und polterig und unverschämt

ein andermal ist er ganz leise

und manchmal schimmernd goldverbrämt

Urheber tut meist unbeteiligt

und schaut wohl unschuldig ins Land

weil Zweck die schlimmsten Mittel heiligt

ganz gleich wie’s andere Nase fand

über Ursach’ kann man streiten

über Wirkung leider nicht

ganz selten tut er Freud’ bereiten

doch niemals er ein Leben bricht

 

ewaldeden

am 7ten April 2010

 

 

 

 

 

Tagesfrage zum 6ten April 2010

 

Wie nennt man sie nur, diese Gute

die vieles kann

und doch nicht lebt

wenn ich sie faß’ ist mir zumute

als wenn um mich die Erde bebt

ich brauch sie nirgends nach zu fragen

sie spricht zu mir auf ihre Art

da ist auch gleich an welchen Tagen

Mensch ihr auf die Gabel starrt

sie hat das feinste der Gefühle

wenn Träger sie verstehen kann

sie weist den Platz für Bett und Stühle

worauf man sich verlassen kann

kann Menschen bewahr’n vor Wassernot

sie kündet wo sich etwas tut

ist meist nicht schwerer als ein Lot

und liegt in Könners Händen gut

 

ewaldeden

am 6ten April 2010

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 5ten April 2010

 

Nach freier Überlieferung

sprach Jesus schon einmal davon

durch Kapitalverbrüderung

nutzt man zum Machen Wind und Sonn’

strampeln zeugt auch ein Ergebnis

doch ist es nicht sehr grandios

weil es bei Schnee gar oft Betrübnis

und kostet dann auch schon mal Moos

auch mit Kohle – schwarz und braun

kann man es in Masse machen

dann kann man gut in Ecken schau’n

und find’t manch tagesscheue Sachen

manch’ Gefährt braucht es zum fahren

und wenn es steht, dann braucht man’s auch

damit’s von niemand angefahren

so ist es schon seit langem Brauch

es wird gescheut von viel Gesindel

am Nordpol gibt’s im Sommer viel

ist leicht wie eine dürre Spindel

und endet endlos dann im Ziel

 

ewaldeden

am 5ten April 2010

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage zum 4ten April 2010

 

 

Getreten, geschlagen, geklopft und gebürstet

was kann das sein

dem’s allzeit danach  dürstet?

es kann nicht mal sagen

jetzt ist es genug

mußt’ geduldig ertragen

wenn man sie schlug

kennt Wind und kennt Wetter

doch es kann sich nicht regen

kennt Landfrau – kennt Städter

und kann sich doch niemals allein

nicht fortbewegen

durch vielerlei Arten der Handwerkskunst

macht es den Schritt ins Leben

muß harren am Platz in Sonne und Dunst

doch nie hat jemand zum Gruße

die Hände gegeben

 

ewaldeden

am 4ten April 2010 

 

 

 

 

Tagesfrage am 3. April 2010

 

Unter jedem Namensschild

an jeder Tür ist ein Teil des Wort’s zu finden

ob in der Computerwelt

oder in Berlin unter den Linden

ob an Opas Hollandrad

oder als Kataloges Titel

manchmal klingt sie nur ganz matt

manchmal wie Eieruhrs Gejüdel

des Wortes zweiter Teil kann vieles sein

doch immer Ort zum aufbewahren

manchmal paßt Schinken gar hinein

oder Schuh’ zum aufbewahren

oftmals zier’n ihn  schmucke Bänder

auch mit Kordel gibt’s ihn viel

gar oft sind auch verziert die Ränder

und mancher hat sogar ’nen Stiel

 

ewaldeden

am 3. April 2010

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 2ten April 2010

 

Sie kann dick sein, sie kann dünn sein

wenn sie schlecht

ist schlechterdings

irgendwas technisches nicht recht

an manchem Ort ist sie gesiebt

ist deswegen doch nicht sonderfein

ein solcher Ort ist nicht beliebt

und niemand will dort gern hinein

wenn sie zu feucht dann radebrecht

die Durch- und auch die Übersicht

als wenn sich Mensch zu sehr bezecht

und sich dann leicht die Haxen bricht

wenn sie zu kalt in hoher Höhe

bringt Wandlung sie in etwas rein

das wuselt wie ein Sack voll Flöhe

ist manchmal auch sogar so klein

zu trocken und auch furchtbar heiß

ist sie wie eine Götterplage

treibt sie den Blutdruck und den Schweiß

es hilft dann eine lütte Lage

 

ewaldeden

am 2ten April 2010

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage zum ersten April 2010

 

Nasen kann man damit schützen

wenn Wohlgeruch mal zu sehr riecht

Schinkenbeutel damit stützen

wenn Wind zu sehr ins Innere kriecht

einst waren’s nur geschlitzte Stäbchen

mit Rundkopf um sie dran zu packen

jetzt sind geteilt sie mit ’nem Stählchen

und haben oft gerundet Zacken

wenn nicht im Dienst birgt sie der Beutel

mit dem so mancher wurd’ gepudert

man sieht’s dann an dem Affenscheitel

wenn klar Verstand schon mal verludert

in Hannover an der Leine

schmücken Matrosen sich mit erstem Wort

hat nichts zu tun mit spitze Steine

gibt’s auch an jedem andern Ort

 

ewaldeden

am ersten April 2010

 

  

 

Tagesfrage am 31sten März 2010

 

Aus vielerlei Pflanzen gewonnen

in hungernden Zeiten ein kostbares Gut

oft macht er dass Säfte zu Sirup geronnen

und wichtig zur Aufzucht summender Brut

auf riesigen Feldern in Ecken der Erde

die so verschieden wie Wasser und Wein

glaubt man beim säen nicht was es werde

es dauert solang’ wie es unscheinbar klein

erst wenn es sich bildet zu Rohr oder Knolle

erst wenn man erkennt ob Traube ob Frucht

kann man entscheiden ob Korn oder Molle

oder ob man noch andres versucht

und das schöne daran und auch tolle

manchmal erscheint es sogar als verrucht

 

ewald eden

am 31sten März 2010 

 

Tagesfrage vom 30sten März 2010

 

Weißgeflockte Felder

bis weit hinter den Horizont

wo blieben all die Gelder

die dort gehäuft man an der Front

gebeugte Rücken

schweißglänzend braungebrannt’ Gesichter

es gab nur unablässig bücken

und bei Nichtstun unbarmherzig’ Richter

Maschinen machen heut’ der Arbeit Wahn

auch wenn es besser wär’

Mensch würd’ sie weiter tun

nur nicht in der Sklaven Heer

und mit genügend auszuruh’n

ohn’ sie gäb’s vieles nicht

was Mensch so braucht zum Leben

der Alltag wär’ nicht so leger

es gäb’ nicht dieses wilde Streben

nach noch einer und nach viel mehr

Großmutters Truhen

und die heut’gen Schränke

wär’n lange nicht so rappelvoll

die Männer kriegten andere Geschenke

und fänden das auch wieder nicht so toll

 

ewaldeden

am 30sten März 2010

 

 

  

Tagesfrage am 29sten März 2010

 

 

 

 

Die Erde hat sehr viel davon

oft sind sie gar wie vogelfrei

dann sind sie näher bei der Sonn’

und werden oft zu Nebelei

ohn’ sie gäb’s keine großen Flüsse

ohn’ sie gäb’s keinen Gletscherspalt

ohn’ sie gäb’s keine feuchten Küsse

ohn’ sie gäb’s nicht verschneiten Wald

es gäbe keine großen Schiffe

von den kleinen ganz zu schweigen

es gäb’ keine Korallenriffe

und an Bäumen keine Feigen

es gäbe keine Wolken mehr

und kein Getränk um es zu trinken

es gäb’ kein großes Weltenmeer

und nichts würd’ in den Augen blinken

 

ewaldeden

am 29sten März 2010

 

 

y

 

Tagesfrage vom 28sten März 2010

 

Ohne die realen Schwestern

gäbe es wahrscheins kein Brot

mag man sie auch viel belästern

ohn’ sie wär Geist sehr oft schon tot

andere aus der Familie

setzt man gekonnt beim Wasser ein

wenn’s pfeffrig wird in Hitzes Kühle

schreitet ein kleines Mitglied ein

Salz rieselt durch der Schwestern Gänge

wer alt wünscht sich Behandlung pur

und das es diesem Zweig gelänge

zurückzudreh’n die Lebensuhr

wo’s windet in der Welten Weiten

ganz gleich ob Nord Süd Ost oder West

ganz viel Ampére durch Schwestern gleiten

erhell’n damit so manches Fest

 

ewaldeden

am 28sten März 2010

 

 

 

 

x

 

Tagesfrage am 27sten März 2010

 

Real ist’s voller Leben

sprichwörtlich nicht viel drin

geknickte hat’s gegeben

und Jedes hat den rechten Sinn

ein Geistesblitz wird so benennet

oder auch Entdeckertat

wenn Mensch Menschen Vertrauen gönnet

 ist oft was faul in Dänemark

übermäßig hochgelobet

oder schwergewichtig Sachen

oder auch wenn Sturm recht tobet

und lässt viele Dinge krachen

manchmal springt es wohl zur Freude

manchmal auch in falsch Moment’

es Vergnügen dann verleide

weil Mensch hat wieder mal gepennt

 

ewaldeden

am 27sten März 2010

 

 

 

 

 

Tagesfrage zum 26sten März 2010

 

Elefanten wird es nachgesagt

auch Pferde soll’n viel davon haben

Mensch häufig oft der Mangel plagt

oft geht er dadurch sogar baden

wenn Mensch es gar zu tolle treibt

mit ich kann mich nicht und so

man ihm oft Sieb ins Stammbuch schreibt

und ist darüber selten froh

als Schutz vor Bruchlandung der Seele

sorgt Schicksal manchmal für Verlust

da hilft nicht Schrei und Rumkrakeele

wenn Mensch sich dessen wird bewusst

 

ewaldeden

zum 26sten März 2010

 

 

 

Tagesfrage am 25sten März 2010

 

Blasiert affektiert bis dumm arrogant

die Nase auf windiger Höhe getragen

wenig beliebt im übrigen Land

nur keiner wagt es so recht wohl zu sagen

zuvorderst auf eigenen Vorteil bedacht

stolpernd über spitze Steine

von vielen – meist hinter Hand nur – belacht

ich hoff’ jeder weiß

wen ich damit meine

nicht freundlich, nicht höflich

kein liebenswert’ Wesen

oft ziemlich unmöglich

wie ein hölzerner Besen

hält sich trotzdem für den Besten der Welt

ist aber nur ein rüp’liger Flegel

der nicht davor schreckt zu pinkeln

an ander Leuts Zelt

 

ewaldeden

am 25sten März 2010

 

 

 

Tagesfrage zum 24sten März 2010

 

Es ist etwas das weltbekannt

gar mancher nimmt’s oft zum Vergleiche

als sei es fest in Stein gebrannt

in diesem oder einem andern Reiche

von hoher Warte laut verkündet

oder schweigend nur gedacht

es oft die Logik überwindet

fraglich ob’s jemals Heil gebracht

auf jeden Fall künd’t es ein Ende

ganz gleich auch wo zu welcher Zeit

ob es schallet gegen Wände

oder ob es wer laut schreit

 

ewalden

zum 24sten März 2010

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 23sten März 2010

 

Ei der Daus – mag Mensch jetzt denken

wem widmet er die Tagesfrage

wem tut er seine Gunst heut’ schenken

und schenkt uns damit wieder Plage

ein Sacher’l ist’s gar fein und klein

ganz ohne Ecken und auch Kanten

meist soll’s ein groß’ Versprechen sein

auch zwischen Onkels oder Tanten

Mann als göttlich schlichtes Wesen

ist weniger ihm zugeneigt

Osmanenstolz mag dran genesen

wenn er sich unter Menschen zeigt

 

ewaldeden

am 23sten März 2010

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 22sten März 2010

 

Ein kleines Ding mit großer Wirkung

schon mancher hat ihn oft verflucht

doch ist er oft die einz’ge Rettung

auch wenn man’s ohne ihn versucht

bei Oma trug er monströs’ Glocken

manchmal mußt’ noch ein Teller her

um endlich schläfrig’ Geist zu locken

zu in der Welten Wiederkehr

ganz kinderleicht das äuß’ Prozeder

das – wenn es mal vergessen ward’

nicht wirkt auf Klöppel oder Feder

und einfach schweigt – dezent und zart

 

ewaldeden

am 22sten März 2010

 

 

 

Tagesfrage am 21sten März 2010

 

Schlecht gekleidet, einfallslos

als gäb’s nur diesen einen Schnitt

was finden Männer daran bloß

oder verbirgt Geheimnis sich im Schritt

Elbestrand und Uckersand

Das eine durft’ sie nicht genießen

weil  Paradies und Posten rief

das andere ließ Karriere sprießen

und dieses Denken drang sehr tief

es blieb nicht nur in Kleidung sitzen

ging auch nicht weg

nur weil wer rief

der verliebt in ihre Kragenspitzen

wenn jemand meint er könnt’ es besser

und wagt es dann auch noch zu sagen

läuft unversehens ins off’ne Messer

und hat nichts mehr von seinen Tagen

 

ewaldeden

am 21sten März 2010

 

 

 

 

y

 

Tagesfrage zum 20sten März 2010

 

 

Es steht einfach nur rum

es lässt Frauen verzweifeln

ob es schlau oder dumm

das kann keiner begreifeln

es bringt Männer ins Schwitzen

oder lässt sie verstummen

in den Augen der Männer

die helfen können

sind sie dann aller und dings

auch die Dummen

und so wie es dasteht

so stumm und so still

da hilft auch kein schmeicheln

und kein ‚fahr doch, ich will’

da bleiben nur die Füße

soweit sie denn tragen

und einen Fachmann um Hilfe zu fragen

 

ewaldeden

am 20sten März 2010

 

 

 

 

Tagesfrage am 19ten März 2010

 

Als Schmuckstück wurd’ er oft getragen

diesen Zweck vermiss’ ich sehr

in den heutmodernen Tagen

profaner wurd’ er mehr und mehr

die Wellen können nicht ohne ihn

auch Mensch säh’ ohn ihn wirre aus

beim Tier sich mancher seiner bedien’

gleich ob es wuschlig oder kraus

gesägt hat er wahrlich Qualität

ein Berufsstand liebt ihn über alles

weil ohn’ ihn bei ihm gar nichts geht

und im Falle eines Falles

das Ergebnis mit ihm fallt und steht

der Mensch ihn dann und wann entfremdet

wenn er ihn bläst in schrägen Tönen

und dann verquer sich hingewendet

zu Hübschen und auch weniger Schönen

wenn Mama denkt mich laust der Affe

da muß doch gleich die Forke her

und gebe Gott das ich es schaffe

sonst wird die Prozedur rein schwer

 

ewaldeden

am 19ten März 2010

 

 

 

Tagesfrage zum 18ten März 2010

 

Was bringt er uns aus sonnig’ Welten –

wenn er die Höhen überwunden?

Auf ihn die Menschen selten schelten –

selbst die nicht, die oft schmerzgeschunden.

Sie verkneifen sich das lamentieren -

genießen seine Mitbringsel -

fangen höchstens an auszuprobieren,

dies oder jenes Schutzgestell.

Manchmal trägt er sichtbar Proben

mit sich aus trockner Region -

mehrheitlich tut Mensch ihn loben,

auch öfter mittels Mikrofon.

Doch gar zu selten ist er Gast

bei uns hier in den Breiten -

wär’ er zu häufig, würd’ schnell er Last

und Dürre würde sich verbreiten

 

ewaldeden

zum 18ten März 2010 

 

 

 

Tagesfrage am 17ten März 2010

 

 

Kurz drunter da flattert’s oft lustig im Winde

ein Ding für das Menschen oft sinnverkehrt sterben

häufig ist’s auch Emmas Lieblingsplatz

wenn sie schaut der Rekruten Gebärden

Symbol ist es für

bis hier und nicht weiter

auf allen Lebensgebieten

und nicht nur auf der Karriereleiter

mal findet man es auf standfestem Grund

mal auf schwankender Schiffe Planken

häufig in festlich gestimmten Rund

und um das Kernstück

da hört man Geschichten sich ranken

fast immer ragt es jedoch

in den Himmel hinein

und wenn einmal nicht

dann ist es meist klein

 

ewaldeden

am 17ten März 2010

 

Tagesfrage zum 16ten März 2010

 

 

Bekräftigt etwas laut Gesagtes

beendet leisen Dialog

er wandert quer durch wild Gefragtes

er oft über den Himmel flog

lässt sich partout nicht mehr verbiegen

von Größe ist er meistens klein

als Hinterlassenschaft von Fliegen

mag er der Hausfrau Ärger sein

in einer Stadt gibt’s ihn in Massen

fein in Karteien registriert

doch das Thema woll’n wir lassen

weil’s sonst vielleicht noch wen frustriert

er zählt den Strich zu den Verwandten

gar mancher sagt, komm’ auf ihn drauf

zählt weltweit zu den sehr bekannten

im Kampf um vieler Dinge Lauf

 

ewaldeden

am 16ten März 2010

 

Tagesfrage zum 15ten März 2010

 

 

 

 

Durch Löcher - paarig über fester Zunge

mal gerändelt und mal ohne

da drunter sitzt auch keine Lunge

und auch kein Grüßgott zum Lohne

es machen Kinder und auch Enkel

die Ballerina tut’s – die Oma auch

mal reicht’s bis auf den Unterschenkel

doch niemals hoch bis an den Bauch

werden sie schön eingefädelt

mal breit – mal flach, mal rundgedreht

und niemand da, der dabei blödelt

wenn Frau dabei den Mann fest steht

hau ruck – und noch einmal gezogen

ein Schleifchen gibt der Sache Halt

ein prüfend Blick drübergeflogen

schon ist sie fertig die Gestalt …

 

ewaldeden

am 15ten März 2010

 

 

 

Tagesfrage zum 14ten März 2010

 

 

 

Meist ist er vorhanden und auch greifbar nah’

oft wünscht man ihn sehnlichst

und stellt ärgerlich fest

dass er dann grad’ nicht da

doch wenn er real

und würd’ sich ohn’ zögern betätigen lassen

dann ist er uns scheinbar egal

und hinterher können wir’s dann selber nicht fassen

wir haben uns erregt

wir haben uns ereifert

wir haben uns mit Gott und der Welt angelegt

und uns gegenseitig auch schon mal angegeifert

doch das einfachste das haben wir nicht getan

weil einfach ist schwierig  und schwerlich zu tun

reicht fast schon an das unmögliche ran

genau wie das umdreh’n  in zu großen Schuhen

 

ewaldeden

zum 14ten März 2010

 

 

 

Tagesfrage vom 13ten März 2010

 

Superleicht und flockenlocker

mal bergehoch mal Bettuchdünn

manchen haut es gar vom Hocker

bei vielen macht er Arbeitsinn

kann tonnenschwere Träger brechen

bringt Menschen oft um Hab und Gut

ist häufig Feind von Autoblechen

bracht Brückenbauer oft in Wut

kann rieseln wie zerbröselt’ Schnee

kann wachsen wie ein Frühlingspilz

es wirkt nicht schön und tut nicht weh

und ist so dicht wie lockrer Filz

 

ewaldeden

am 13ten März 2010

 

 

 

 

Tagesfrage am 12ten März 2010

 

Ein praktisch’ Ding in vieler Form

aus mancherlei Material

es hat nicht hinten und nicht vorn

es gibt sie wohl in großer Zahl

manchmal lang gestreckt der Hals

manchmal mit dickem Bauche

und manchmal klein und knustig

benutzt seit Anno dunnemals

machst’s häufig Menschen lustig

auch sehr im dicksten Rauche

es kommt daher in vielen Farben

von schillernd bunt bis profan weiß

bewahrt oft vieler Früchte Gaben

bis sie genossen – ob kalt ob heiß

 

ewaldeden

am 12ten März 2010

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 11ten März 2010

 

 

Bei Holzbauwerken unerlässlich

in Nasen ist es nicht so schön

gleich ob sie klassisch oder hässlich

bei Ölmultis  gehört es zum Geschehen

im Steinbruch ist es Tages Alltag

der Lehrer macht es durch viel Fragen

für Kopf da ist es Schmerzensplag

besonders doll an Föhnwindtagen

 

ewaldeden

am 11ten März 2010

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 10ten März 2010

 

 

Es hilft Menschen Mensch und Tier zu helfen

es steht dem grünen Daumen bei

es trugen schon die alten Welfen

Butscher haben’s stets dabei

eine Stadt hat Ruhm damit errungen

die Schweizer haben es geadelt

es diente einem Nibelungen

der später wurd’ dafür getadelt

durch Feuer wurd’ es was es ist

bedurfte vieler fleiß’ger Hände

es manchem hilft bei schändlich’ List

wenn er bringt eine Tat zu Ende

es dient dem Koche und der Hausfrau

die Schupos haben es im Visier

sogar manch’ Mann in Hoch- und Tiefbau

sagt festbestimmt: Ich hab’s bei mir

 

ewaldeden

am 10ten März 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 9ten März 2010

 

Sieht viele Hände nach sich greifen

doch sieht keine, die ihn wirklich meint

spürt ständig etwas überstreifen

in das manchmal sogar wer weint

wird in der Regel lax behandelt

viele nehmen ihn nicht mal mehr wahr

und das obwohl er nix verschandelt

sondern hilft soweit er kann sogar …

 

ewaldeden

am 9ten März 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 8en März 2010

 

 

Es steht im Acker

ist grün und wacker

hat viele Häute

beißt viele Leute

 

ewaldeden

am 8en Februar 2010

 

y

 

 

 

 

Tagesfrage am 7. März 2010

 

Farbe wechselnd –

Form verändernd –

nicht schmiedend,

nicht töpfernd oder drechselnd

sondern wie mit lock’rer Hand

federleicht und tonnenschwer

über Meer und über Land

ziehend her und kreuz und quer

mal verdeckt es Kirchturms Spitze

doch öfter hoher Berge Höh’

mal hilft’s Natur nach großer Hitze

mal schleiert es Turm von Laboe

doch immer kehrt zurück zum Ursprung

was ihr gibt Farbe und Gewicht

es ist Bedrohung oder Erlösung

und schreibt so manche wahr’ Geschicht …

 

ewaldeden

am 7. März 2010

 

 

 

 

 

Tagesfrage am 6ten März 2010

 

Ein kleines Feld

das zu betreten

sich mancher scheut wie Seel’ die Hölle

doch wird Mensch oftmals draufgebeten

und tritt dann zögernd auf der Stelle

dabei ist es kein Ding das beißt

es kann sich selbst nicht fortbewegen

es dreht sich oder rührt sich nur

wenn man sich traut

auch ruhig im Regen

und fest ihm dann ins Auge schaut

mal weckt es Freude

mal stimmt’s trübe

grad wie des Nutzers Hoffnung ist

mal sind es riesen Freudenschübe

mal flucht der Mensch

verdammter Mist

 

ewaldeden

am 6ten März 2010

 

 

 

 

Tagesfrage am 5ten März 2010

 

Mal über wohlgeformtem Hals

mal über Öffnung für verdautes Korn

ist immer hinten – niemals vorn

und niemals Schweines nahrhaft Schmalz

es ist nicht rotlackierter Nagel

es ist nicht Ring durch Ohr und Nase

es nässt nicht so wie Schnee und Hagel

gehört mal Tier und auch mal Base

er schwingt im Wind und auch beim Spiel

streicht über Flank’ und Rücken

dort find’t er scheint’s ein festes Ziel

hier soll er nur entzücken

mal ist er Teil von Bauers Billy

wird irgendwann gar Liegestatt

mal ist er Teil der Bilderlilly

die Mann ins Herz geschlossen hat

 

ewaldeden

am 5ten März 2010

 

 

 

 

y

 

 

 

Tagesfrage am 4. März 2010

 

 

Flinker Hände Spaßvergnügen

gestresster Köche Höllenqual

dabei würd’s manchmal schon genügen

zu schlagen mit geringer Zahl

die Wärmegrade sind entscheidend

ob präsentabel das Ergebnis

es wurd’ schon manch’ Genießer leidend

und hatte fortan großes Hemmnis

 

ewaldeden

am 4. März 2010

 

 

 

 

 

 y

 

Tagesfrage am 3. März 2010

 

 

Wolkennah in Himmelshöhen

Flügel streckend ausgespannt

fragt man sich, wie soll das gehen

wenn Schauens Welt aus Sinn verbannt

wie sagt doch wohl die blinde Schleiche

die sehend auf die Fliege starrt

halt immer schön Gewichtes Gleiche

damit dich nicht ein Trugbild narrt

 

ewaldeden

am 3. märz 2010

 

 

 

 

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Tagesfrage am 2ten März 2010

 

Sie dreht sich im Kreise

und walzt durch die Welt -

mal laut und mal leise,

mal umsonst, mal für Geld.

Die Arme erhoben –

die Röcke gerafft,

den Riegel verschoben -

es braucht nicht viel Kraft.

Die Plättchen sie klingen -

das Federchen treibt -

in verschiedenerlei Dingen

ein Schätzchen sie bleibt.

 

ewaldeden

am 2ten März 2010

 

 

 

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Tagesfrage am 1. März 2010

 

Mal ist es groß wie’n Vorschotsegel

mal lang, mal spitz, mal wohlgeformt

ist züchtig Wesen oder Flegel

kurzum – es ist noch nicht genormt

doch immer kommt es auf zwei Beinen

daher,  auch wenn es kriecherisch

mal läuft es frei und mal an Leinen

mal um die Eck’ und dann wieder verführerisch

heucheln ist seine große Stärke

und Honig schmieren um das Maul

drum sei gewarnt, sei klug und merke

sonst tritt dich hintenrum ein Gaul

 

ewaldeden

am 1. März 2010

 

 

 

 

 

 

y 

Tagesfrage am 28sten Februar 2010

 

Zu Stepkes Zeiten Zufluchtsort,

wenn Blitz und Donner krachten -

dann war es stets ein sich’rer Hort,

wenn Teufels Mächte lachten.

Das Original ist gleich geblieben -

auch durch der Zeiten Wandlung,

wenn auch das Inventar verändert

und wohl so manche Handlung.

Und was man all’ darin getrieben

blieb einfach schlicht -

oder wurd’ in Folge bunt bebändert.

Reich der Inhalt für viel Taten

und Raum für manches andere Tun -

was fehlt sind Hacke oder Spaten

und Bett um sich drin auszuruh’n.

Doch wo kein Richter da kein Kläger -

oder ist es anders ’rum,

wenn da jemand mit dem Schläger

weit ausholt zum Punktebumm …?

 

ewaldeden

am 28sten Februar 2010

 

 

 

 

y

Tagesfrage am 27sten Februar 2010

 

 

Wenn das Darumherum nicht wär’

oh Gott, was wär’ das fürchterlich

das leichte Tun wär’ furchtbar schwer

man bekäm’ im Dunkel gar ’nen Sonnenstich

man würde fluchen schimpfen greinen

würd’ spektakeln und auch hämmern

mancher würd’ sogar wohl weinen

bis es neu begänn’ zu dämmern

erst dann träf’ er die rechte Stelle

erst dann fänd’ er ’nen guten Reim

könnt’ schreiten über schützend Schwelle

und käm’ nur noch im Hellen heim …

 

ewaldeden

am 27sten Februar 2010

 

 

 

 

 

 

y

 

Tagesfrage am 26sten Februar 2010

 

Rund und bunt und lang und schmal

dünn sind sie noch obendrein

aufgerollt in großer Zahl

soll’n sie der Jeck’ Vergnügen sein

ein blasen – leicht – mit spitzem Mund

bringt Leben in die Farbenmasse

befördert vieler Bögen Rund’

über Gläser, Tisch und Flasche

ringelt sich und kringelt sich

hängt sich auf und lässt sich strecken

und ärgert Menschen fürchterlich

die putzen hinter närrisch Jecken

 

ewaldeden

am 26sten Februar 2010

 

 

 

 

 

 

 

y 

Tagesfrage vom 25sten Februar 2010

 

Man könnt’ sagen ein Geschenk des Himmels -

doch ganz so göttlich ist es nicht,

wenn inmitten hektisch’ Erdgewimmels

so manchen Orts erstrahlt sein Licht.

Zuerst sind es profane Sachen -

Exotisch, heimisch, ordinär -

nach richtig kunstvoll’ Dinge machen

bekommt es leicht – ist gar nicht schwer.

Manchmal da braucht es zwar ’nen Kneifer,

um zu sehen was entstanden ist -

es schmälert jedoch nicht den Eifer

sich hochzumühen in Bestenlist’.

 

ewaldeden

am 25sten Februar 2010

 

 

 

 

 

Die Tagesfrage

vom 24sten Februar 2010

 

Klein und spitz und schlank geblieben

nicht kopflos und nicht angestaubt

so hat man es ihr eingetrieben

doch ihres Ohres sie beraubt

der Ansicht sie bräucht nichts zu hören

bräucht’ auch nicht führen Last und Band

bräucht’ nur fixieren – nicht betören

bräucht’ nur zu zeichnen Stell’ und Rand

ihr merkt schon – sie ist eine schlaue

unsere blanke Weiblichkeit

muss schauen dass ich mich jetzt traue

sonst wird mein Hemd nicht tragbereit

 

ewaldeden

am 24sten Februar 2010

 

 

Tagesfrage am 23sten Februar 2010

 

Wenn’s feucht und warm

wenn lang der Tag

ganz plötzlich kam

ganz ohne Plag

ganz ohne rascheln und Getöse

gut ausstaffiert wie zu ’ner Feier

unter schattenspendend’ Bäumen

ein ulkig Ding –

manchmal allein, öfter als Dreier

sieht irgendwie chinesisch aus -

wenn nicht die rote Farbe wär’

und ach du Schreck – und oh Du Graus

wo kommen die weißen Tupfer her?

Doch das Begehren vieler Wesen

Lässt ihn ganz kalt und unberührt

wer sich versieht bleibt ungenesen

was manchmal dann zum Tode führt

 

ewaldeden

am 23sten Februar 2010

 

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y

 

Tagesfrage am 22sten Februar 2010

 

In der Länge gewiß zu messen -

doch schwierig wohl das nachvollziehen,

ist er weg hat man vergessen

war er goldgelb oder doch weißgrün?

Wiegen wird man ihn nicht können,

er ist dafür zu luftikos -

man heißt ihn nach dem Ursprung nennen,

der ihn entlässt -

wie ein Wesen aus der Mutter Schoß.

Er machet sprießen manche Triebe -

er zündelt gern in Trockenheit,

wenn er da, hofft man er bliebe -

gleich auch zu welcher Jahreszeit …

 

ewaldeden

am 22sten Februar 2010  

 

 

 

 y

 

 

 

Die Tagesfrage vom 19ten Februar 2010 …

 

Was sind das denn für Federknäuel

lautet heut die Tagesfrage

wenn sie groß sind sie oft Jägers Greuel

verleumdet gar als Menschheitsplage

sie soll’n rauben stehlen klauen

was nicht niet- und nagelfest

diebisch in der Welt rumschauen

und plündern andrer Vögel Nest

dabei sind’s harmlose Geschöpfe

klug zwar und auch listenreich

deren kleine Vogelköpfe

hecken aus so manchen Streich

doch in der Regel sind es Gute

die Benimm zeigen und Wohlverhalt

und mit außer und gewöhnlich Mute

stolz zeigen ihre Prachtgestalt …

 

ee

 

 

 

Die Tagesfrage vom 20sten Februar 2010

 

Bewegt sich fort wie viele andere

scheint mäßig intelligent zu sein

trotz vielem Hin-und Hergewandre

wirkt doch sein denkenkönnen klein

das Kleidchenwechseln scheint Methode

der Hang zum prahlen leider auch

denn selbst wenn er schon höchst marode

erzeugt er oft noch sehr viel Rauch

besetzt unter den Geschöpfen Gottes

irgendeinen der vorderen Ränge

stellt vieles auf – manchmal was flottes

kommt oftmals nicht recht in die Gänge

mag Artgenossen mäßig leiden

obwohl vom Stamm kein Einzeltier

vertreibt sie gern von seinen Weiden

und röhrt ich bin der Platzhirsch hier

 

ewaldeden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesfrage vom 21sten Februar 2010

 

In jungen Jahren braun bis dunkel

glänzend und sehr filigran

mehr Gesäusel denn Gemunkel

schwebt durch Umwelt dann und wann

wachsen bewirkt wahre Wandlung

das Aussehen verändert sich

es scheint wie göttlichnahe Handlung

wenn Braun wird Weiß bis Silberig

das Fühlen wird jedoch nicht minder

trotz rigorosem Bilderwechsel

das Säuseln wird noch viel gelinder

solang nicht jemand denkt ich drechsel

erst wenn es dann geschehen

man ihr zu Leib gerückt

kann man an ‚Dralle’ sehen

was Mensch an ihr entzückt

 

ewaldeden

am 21sten Februar 2010