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Eine Antwort 

 

Ich nannte ein Haus

voller Bücher mein eigen

es waren Vielhunderte  an der Zahl

doch wie es nun einmal so ist –

man kann im Leben

dieses und jenes vergeigen

jetzt sind um mich die Wände sehr kahl

das „Wortvoll“ der Bücher

ist nur noch im Kopf

mir schwant was von Blücher

und manch’ anderem Tropf

das denken an Heine und Schreiberkollegen

wie Busch mit Max und Moritz oder Storm

mit seines Schimmels Reiter

bestärkt mich enorm

drum mache ich weiter

und halt mich in Form

reih’ Buchstab’ an Buchstab’

zu Worteskapaden

laß’ Mädchen und Knab’

im Sonnenlicht baden

trete in manch kalten Wintern

oder tief drinnen in nächtlicher Nacht

auch wohl Politiker in den Hintern

wenn sie mal wieder Verderben gebracht

laß wirken die Schönheiten heiler Natur

geißel das schädigend’ Tun vieler Täter

bleibe wie Terrier auf verräterisch’ Spur

oder nenne das Leid vieler Väter

verschließe nicht Auge, nicht Ohr und Gefühl

lasse Dinge sich drehen und wenden

laß`mich nicht irren von Menschens Gewühl

und hoffe mein Tun wird noch lange nicht enden …

ewaldeden

 

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